Die Metaphorik des deformierten Körpers bei Thomas Mann. Wirkung und Funktion von Behinderung in der Novelle 'Der kleine Herr Friedemann'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.08.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
624 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346225887
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, in welcher besonderen Weise Mann in seiner ersten Novelle "Der kleine Herr Friedemann" (1897) die Figur des verwachsenen Männchens für sich auf mehreren symbolischen Ebenen fruchtbar machte.
Intertextuelle Bezüge, die sich sowohl auf das philosophische Gedankengut von Schopenhauer und Nietzsche stützen, als auch auf andere narrative Texte, in denen Figuren mit Behinderung vorkommen, sollen helfen, die Novelle des "Kleinen Herrn Friedemann" umfassender bearbeiten zu können. So erscheint Friedemann hinterher nicht einfach als eine ideenlose Imitation von Theodor Storms Edde Brunken (Eine Malerarbeit) oder Theodor Fontanes Alonzo Gieshübler (Effi Briest), sondern lässt den Schluss ziehen, dass Thomas Mann mit der Inspiration von Nietzsche und Schopenhauer eine kritische Kontrafaktur dieser Existenzen anfertigte, um seine Lektüreerlebnisse zu verarbeiten.
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