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Fahrtwind Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12/2,5 cm

Gewicht

266 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00130-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Durch Modicks Roman weht ein Hauch von Rosmarin, Thymian und Jugend. Was ihm ausgezeichnet gelingt: eine märchenhafte Atmosphäre zu erzeugen. [...] Die ideale Sommerlektüre.« ("Schwäbische Zeitung")
»Ein Buch für den lauen Sommerabend.« ("literaturcafe.de")
»Wenn der Wind beim Cabrio-Fahren durch das Haar weht, kommt unweigerlich ein Gefühl der Freiheit und Freude am Sommer auf. Für Tage, an denen man sich einfach treiben lassen möchte. Der Roman [...] versetzt in eben diese Emotionen.« ("Harper's Bazaar")
»Ein beträchtliches Lesevergnügen und nicht nur in Corona-Zeiten ein sinnliches Italien-Erlebnis [...] lesen Sie selbst, denn lesenswert ist der neue Modick allemal!« ("Glarean Magazin")
»Ein raffiniertes Pastiche auf Joseph von Eichendorffs ›Taugenichts‹.« ("NDR Kultur Kultur à la carte")
»Ein süffiger Text in leicht psychedelischen Couleur, der den Duft von Sommerblumen, Gras und Rotwein in sich trägt.« ("NDR")
»Gespickt ist dieser Roman mit allerlei Gedichten und Naturbeschreibungen. [...] Das Ganze ist ein gelungener Spaß.« ("Ruhr Nachrichten")
»Er schreibt gegen den Verlust an, gegen das Vergessen eines großen Literaten. [...] Modicks ›Fahrtwind‹ wirbelt den Staub von Eichendorffs Werken.« ("Nordwest-Zeitung")
»Traumleicht schwebt der Ich-Erzähler dahin.«. ("Ö1 Morgenjournal")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12/2,5 cm

Gewicht

266 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00130-3

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein junger Mann sitzt auf der Treppe seines Elternhauses, soll er seinem Traum folgen oder was der Vater will, in den eigenen Betrieb einsteigen (jugendliche Zerrissenheit). Er packt kurz entschlossen seine Sachen plus Gitarre, ohne Geld ohne Plan (frei nach Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"). Er lässt sich treiben, lässt seine Musik sprechen und was er dort erlebt, hätte er wahrscheinlich nie für möglich gehalten. Witzig, abenteuerlich, etwas schräg. Lassen sie sich ein auf dieses Abenteuer, viel Spaß!

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    22.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Taugenichts reloaded

    „Ich sah die Villa in ihrer selbstbewussten Schlichtheit, den lässig halb verwilderten Garten, den türkisfarbenen Spiegel des Sees, und kam mir vor wie ein alter Römer, der, einen breiten Strohhut auf dem Kopf, das süße Leben auf seinem Landgut genoss und fünf gerade sein ließ – procul negotiis.“ (Zitat Pos. 1265) Inhalt Vor etwa fünfzig Jahren hatte der Autor anlässlich einer Vorlesung über Eichendorffs Taugenichts die Idee, wie es wohl wäre, diesen ungebundenen, abenteuerlustigen und manchmal verträumten Freigeist in den turbulenten 1970er Jahren nach Süden ziehen zu lassen. Statt der Geige nimmt sein Protagonist die Gitarre mit und auf den Spuren des Taugenichts schreibt er eigene Texte und Songs. Sein Weg führt ihn in ein nobles Hotel in der Nähe von Wien, dann weiter auf ein Landgut in der Toskana, die Villa Maria Ioana, umgeben von einem auf romantische Art etwas verwilderten Garten, Olivenhainen und einem verschwiegenen Beet mit sattgrün wuchernden Pflanzen. Weiter geht die Reise nach Rom und über den Gardasee zurück nach Wien. Mit den beiden Künstlern Wyatt und Billy, eigentlich Leo und Guido, kommt das perfekte Easy Rider Feeling in sein Leben und auch einige Abenteuer und überraschende Wendungen. Thema und Genre Dieser Roman, die moderne Version der bekannten romantischen Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“, handelt von Freiheit, Musik, italienischer Lebensfreude und von der Liebe. Es geht um die zeitlose Sehnsucht nach der Verwirklichung der Lebensträume und Romantik, im 19. Jahrhundert wie auch im Umbruch der Siebziger Jahre. Charaktere Der sympathische Hauptprotagonist weiß nicht, was er will, nur eines weiß er genau, er will auf keinen Fall als „& Sohn“ in das väterliche erfolgreiche Sanitärunternehmen Johann Müller eintreten. Er ist offen für Abenteuer, fasst seine Gefühle in Texte und Melodien und genießt das freie Leben als Musikus. Handlung und Schreibstil Die Hauptfigur, von den Menschen, denen er begegnet, Musikus genannt, schildert die Geschichte seiner Reise als Ich-Erzähler. Er lässt uns poetisch an seinen Gedanken, Gefühlen und Träumen teilhaben und ergänzt seine mit Witz geschilderten Erlebnisse und Abenteuer durch lebhafte Beschreibungen der Menschen, die ihm begegnen. Musik als Ausdruck seiner Lebenseinstellung zieht sich durch den Text, vermischt sich mit den genussvollen Eindrücken des italienischen Dolce Vita in der sonnigen Wärme der Toskana und in der lebhaften Metropole Rom. Fazit Eine in die Siebzigerjahre versetzte, moderne, wunderbar leicht, poetisch und mit einem humorvollen Augenzwinkern erzählte Version der bekannten Novelle von Joseph von Eichendorff. Perfekt für angenehme Lesestunden, die uns sofort in die Aufbruchstimmung dieser Zeit und in das unvergleichliche Gefühl italienischer Lebensart versetzen. Umgeben von Musik und Songtexten, nickt im Hintergrund die Blaue Blume der Romantik begeistert im Takt.

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    17.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Taugenichts reloaded „Ich sah…

    Taugenichts reloaded „Ich sah die Villa in ihrer selbstbewussten Schlichtheit, den lässig halb verwilderten Garten, den türkisfarbenen Spiegel des Sees, und kam mir vor wie ein alter Römer, der, einen breiten Strohhut auf dem Kopf, das süße Leben auf seinem Landgut genoss und fünf gerade sein ließ – procul negotiis.“ (Zitat Pos. 1265) Inhalt Vor etwa fünfzig Jahren hatte der Autor anlässlich einer Vorlesung über Eichendorffs Taugenichts die Idee, wie es wohl wäre, diesen ungebundenen, abenteuerlustigen und manchmal verträumten Freigeist in den turbulenten 1970er Jahren nach Süden ziehen zu lassen. Statt der Geige nimmt sein Protagonist die Gitarre mit und auf den Spuren des Taugenichts schreibt er eigene Texte und Songs. Sein Weg führt ihn in ein nobles Hotel in der Nähe von Wien, dann weiter auf ein Landgut in der Toskana, die Villa Maria Ioana, umgeben von einem auf romantische Art etwas verwilderten Garten, Olivenhainen und einem verschwiegenen Beet mit sattgrün wuchernden Pflanzen. Weiter geht die Reise nach Rom und über den Gardasee zurück nach Wien. Mit den beiden Künstlern Wyatt und Billy, eigentlich Leo und Guido, kommt das perfekte Easy Rider Feeling in sein Leben und auch einige Abenteuer und überraschende Wendungen. Thema und Genre Dieser Roman, die moderne Version der bekannten romantischen Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“, handelt von Freiheit, Musik, italienischer Lebensfreude und von der Liebe. Es geht um die zeitlose Sehnsucht nach der Verwirklichung der Lebensträume und Romantik, im 19. Jahrhundert wie auch im Umbruch der Siebziger Jahre. Charaktere Der sympathische Hauptprotagonist weiß nicht, was er will, nur eines weiß er genau, er will auf keinen Fall als „& Sohn“ in das väterliche erfolgreiche Sanitärunternehmen Johann Müller eintreten. Er ist offen für Abenteuer, fasst seine Gefühle in Texte und Melodien und genießt das freie Leben als Musikus. Handlung und Schreibstil Die Hauptfigur, von den Menschen, denen er begegnet, Musikus genannt, schildert die Geschichte seiner Reise als Ich-Erzähler. Er lässt uns poetisch an seinen Gedanken, Gefühlen und Träumen teilhaben und ergänzt seine mit Witz geschilderten Erlebnisse und Abenteuer durch lebhafte Beschreibungen der Menschen, die ihm begegnen. Musik als Ausdruck seiner Lebenseinstellung zieht sich durch den Text, vermischt sich mit den genussvollen Eindrücken des italienischen Dolce Vita in der sonnigen Wärme der Toskana und in der lebhaften Metropole Rom. Fazit Eine in die Siebzigerjahre versetzte, moderne, wunderbar leicht, poetisch und mit einem humorvollen Augenzwinkern erzählte Version der bekannten Novelle von Joseph von Eichendorff. Perfekt für angenehme Lesestunden, die uns sofort in die Aufbruchstimmung dieser Zeit und in das unvergleichliche Gefühl italienischer Lebensart versetzen. Umgeben von Musik und Songtexten, nickt im Hintergrund die Blaue Blume der Romantik begeistert im Takt.

  • Bewertung

    4/5

    25.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein junger Mann und Fan der Hippiebewegung...

    Ein junger Mann und Fan der Hippiebewegung bricht aus seinem, von den Eltern vorgeplanten, Leben aus und merkt nicht, dass sein Tun nicht so selbstbestimmt ist, wie er denkt. Ein sehr unterhaltsames und teilweise witziges "Roadmovie".

  • Bewertung

    aus Baden-Württemberg

    4/5

    28.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Spuren eines (halb)modernen Taugenichts

    Klaus Modick, der in Kürze seinen 70. Geburtstag feiert, hat sich von Joseph von Eichendorff und dessen Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ inspirieren lassen. Genau genommen kam ihm die Idee bereits während seines Studiums in Hamburg: „Ich bin begeistert von dem namenlosen, abenteuerlustigen, schlagfertigen Bruder Leichtfuß, der gegen stumpfsinnige Arbeit und Nützlichkeitsethos opponiert, sich selbst nicht allzu wichtig nimmt und respektlos-ironische Blicke auf das Leben, die Leute und die Liebe wirft.“ (S. 9) So entwirft Modick genau in diesem Stil einen neuen Taugenichts, den er als pflichtvergessenen Ich-Erzähler in die eigene Jugend der 1970er Jahre katapuliert, wo sich jener den Wünschen seiner Eltern widersetzt, in die vorbestimmten väterlichen Fußstapfen zu treten. Spontan und ohne Vorbereitung verlässt er das spießig-enge Elternhaus, um in sonnigere Gefilde aufzubrechen. Er will einfach nicht mehr nützlich sein und dem väterlichen Ruf nach Pflichterfüllung entfliehen. Die Reise darf nichts kosten, also wird der Daumen ausgestreckt. Zwei Damen gabeln ihn auf und nehmen ihn zunächst mit in ein Luxushotel nahe Wien, wo er zur Unterhaltung der Gäste beitragen soll. Die Gitarre ist stets seine Eintrittskarte und ebnet ihm den Weg von einem süffisanten Abenteuer ins nächste. Neben einem umfangreichen Repertoire populärer, zeitgenössischer Lieder (Verzeichnis befindet sich am Ende des Romans), komponiert der Musikus auch neue Songs mit eigenen gefühlsbetonten, freiheitsliebenden sowie poetischen Texten (die an v. Eichendorff angelehnt sein dürften). Natürlich verliebt sich der in der Blüte seines Lebens stehende Taugenichts schnell und heftig. Modick findet humorvolle Beschreibungen für diesen Zustand: „Unter der altersschwach tröpfelnden Dusche schwoll meine Vorfreude prächtig an, schrumpfte jedoch auf Normalmaß zusammen, als sich die bienenfleißig Bee Gees Summende nicht als die Ersehnte entpuppte, sondern als das Zimmermädchen.“ (S. 50) Der Ich-Erzähler pflegt stets einen distanziert-ironischen Blick auf sich und seine Umwelt. So zügig wird der junge Mann aber noch keine Erfüllung in Liebesdingen finden. Es verschlägt ihn stattdessen wieder auf die Straße und in die Freiheit. Die ewige Stadt Rom wird seine nächste Station sein, danach wird er hochzufrieden in das wunderschöne italienische Landhaus, die „Villa Maria Ioana“, verschlagen: „Bei freier Kost und Logis fürs Nichtstun bezahlt zu werden, entsprach ziemlich meiner Idealvorstellung eines erfüllten Lebens.“ (S. 112) Der Taugenichts reist als Glücksritter. Er findet immer die richtigen Leute, die ihn nicht nur mitnehmen, sondern auch weiterbringen. Sie alle sind komplett sympathische, etwas schräge Charaktere. Es wird viel getrunken, gehascht und gut gegessen. Die Stimmung der 1970er Jahre mit Love and Peace and Rock ´n Roll wird wunderbar eingefangen, politische Schlagworte werden nur gestreift. „Fahrtwind“ ist ein Sommerbuch, etwas für die leichte Muse, etwas zur Entspannung. Man darf es nicht zu ernst nehmen, die glücklichen Wendungen nicht hinterfragen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass sich der Autor mit diesem Roman einen Spaß erlaubt hat, indem er mit Joseph von Eichendorff zurück in die eigene Jugend reiste und ein „Was wäre wenn…“ entwarf. Wenn das ein Schriftsteller wie Klaus Modick macht, gelingt es auch. Mich hat der relativ kurze Roman amüsiert. Der locker-leichte, etwas altmodisch anmutende Schreibstil hat mir sehr gefallen. Modick verfügt über Witz und Esprit, man fliegt durch die Seiten. Die eingestreuten Verse und Reime, in denen der Protagonist seine Lebensgefühle wunderbar erfrischend zum Ausdruck bringt, habe ich als unterhaltsame Zugabe empfunden. Erwähnen muss man auch die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen, die Lust auf Urlaub machen. Am Ende schließt sich der Kreis dieser fantastischen Reise. Natürlich findet der Taugenichts seine Angebetete, auch hier lassen v. Eichendorff und die Romantik grüßen. Die Irrungen und Wirrungen auf dem Weg dorthin sind aber auf alle Fälle ein kurzweiliges Lesevergnügen. Mir hat dieser luftige Roman Lust gemacht, weitere Werke des Autors kennenzulernen.

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