The Hound of the Baskervilles is the third of the crime novels written by Sir Arthur Conan Doyle featuring the detective Sherlock Holmes.
Das E-Book The Hound of the Baskervilles wird angeboten von Merkaba Press und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert: mystery; thriller; suspense; action; crime
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4.3/5.0
Callisto
5/5
08.01.2012
Buch (Taschenbuch)
Holmes und Watson werden von…
Holmes und Watson werden von Dr. James Mortimer um Hilfe ersucht. Auf der altehrwürdigen Familie Baskerville liegt ein Fluch, seit Sir Hugo Baskerville ein unschuldiges Mädchen, das sich ihm widersetzte, tötete. Er wurde 1742 von einem geheimnisvollen Hund angefallen und getötet, so wie der gerade verstorbene Sir Charles Baskerville, der tot in der Allee hinter seinem Landsitz aufgefunden wurde. Nun ist der letzte Erbe Sir Henry Baskerville, der bisher in Kanada lebte, in Gefahr ebenfalls ein Opfer des Fluchs zu werden. Als Testamentsvollstrecker und Freund der Familie bittet Dr. Mortimer Sherlock Holmes das Rätsel um den Hund von Baskerville zu lüften. Jemand scheint es wirklich, auf Henry Baskerville abgesehen zu haben. Bereits in London wird er verfolgt und erhält anonyme Briefe, die ihn davor warnen nach Baskerville Manor zu reisen. Im Moor lauere der Tod auf ihn. Da Holmes anderweitig verhindert ist, schickt er Dr. Watson voraus, damit er ihm berichte, was sich in seiner Abwesenheit ereignet. Der Hund von Baskerville ist der beste der 4 Romane um Sherlock Holmes und Dr. Watson. Die Geschichte ist nicht datiert, der Roman erschien aber 1901/02, also zwischen „The Memoirs of Sherlock Holmes“ (1893) und „The Return of Sherlock Holmes“ (1904), spielt aber anscheinend vor „The Adventures of Sherlock Holmes“, denn Watson und Holmes scheinen noch zusammen zu wohnen und es ist Oktober. Die Geschichte kann also im Monat nach „The Sign of Four“ spielen. Dennoch merkt man, dass sich der Autor in der Zeit weiterentwickelt hat. Dieser Fall ist viel vielschichtiger als die beiden Romane davor. Hier geht es zum einen um den Fluch der Familie Baskerville und um einen entflohenen Sträfling. Diesmal verzichtet der Autor auch komplett auf einen Exkurs und die jüngere Geschichte, um die Hintergründe des Falles zu erläutern. Vielleicht ist das der Grund, warum dieser Roman der für mich Beste ist. Mich erstaunt, wie Watson Holmes Gemeinheiten immer wieder erträgt, das muss eine wirklich tiefe Männerfreundschaft sein und Watson muss so an einiges gewöhnt sein. "Really, Watson, you excel yourself, […]Some people without possessing genius have a remarkable power of stimulating it. […]I am afraid, my dear Watson, that most of your conclusions were erroneous. When I said that you stimulated me I meant, to be frank, that in noting your fallacies I was occasionally guided towards the truth.” Spannend fand ich, dass anscheinend schon damals über einen Mindestlohn diskutiert wurde, und es sich wohl um eine zeitlose Frage handelt, die schon damals von den Kapitalisten vehement abgelehnt wurde: 'You may be cajoled into imagining that your own special trade or your own industry will be encouraged by a protective tariff, but it stands to reason that such legislation must in the long run keep away wealth from the country, diminish the value of our imports, and lower the general conditions of life in this island.' Irritierend hingegen fand ich die Stelle im warnenden Brief, in welchem „Moor“ von Hand geschrieben wurde, statt das Word einfach aus More und einem zusätzlich eingefügte o zusammenzusetzen. Da scheint mir, dass der Hinweis auf die Handschrift irgendwie vergessen, unterschlagen oder später als unwichtig gekürzt wurde. Auch das durchsuchen des Papiermülls erscheint aus heutiger Sicht recht witzig, wenn man die Mengen des heute produzierten Papiermülls zugrunde legt. Die Darstellung der Männer ist aus heutiger Sicht ungewöhnlich. Man stellt sich immer vor, nur Frauen hätten einen solchen Schrecken bekommen, dass sie davon Nervenfieber bekommen hätten, aber in Conan Doyles Darstellung haben durchaus aus Männer ein zartes Gemüt. „But the shock of the night's adventures had shattered his nerves, and before morning he lay delirious in a high fever under the care of Dr. Mortimer.” Insgesamt jedoch ist der Fall derartig klar ermittelt und übersichtlich dargelegt, dass ich Holmes oft einen Schritt voraus war.
Herbert Huber
aus Wasserburg a. Inn
4/5
26.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Erneut ein grosser Lesespass
Vor Jahren habe ich „The Hound of the Baskervilles“ schon mal gelesen, doch mich nur noch schemenhaft erinnert. Das Wiederlesen machte großen Lesespass.
Neben Doyles angenehmen Schreibstil und prägnanten Charakterisierungen profitiert der Roman von mehreren verwobenen Handlungssträngen und dem Verhältnis Holmes und Dr. Watson. Holmes lobt seinen Hilfsarbeiter zwar öfters, aber nur, um das Lob gleich wieder einzuschränken. Amüsant!
Bis ziemlich zum Ende kommt hinzu, dass die Leser im Unklaren bleiben, ob nicht doch eine übernatürliche Kraft durch die Jahrhunderte die Baskervilles heimsucht. Trotz Schrecken und Horror bleibt „The Hound of the Baskervilles“ eine köstliche Kaminlektüre.
Verbreitet wird „The Hound of the Baskervilles“ als bester Sherlock-Holmes-Roman angesehen. Ich fand „A Study in Scarlet“ mindestens genauso gut. 4.4 Sterne
Bewertung
4/5
22.06.2021
Buch (Taschenbuch)
The Hound of the Baskervilles
Spannend geschrieben, logisch kombiniert und mit einem überraschenden Ende. Dies war das erste Buch über Sherlock Holmes, das ich gelesen habe und jetzt verstehe ich auch die allgemeine Begeisterung. Auf Englisch teilweise etwas schwierig wegen der doch alten Sprache aber dennoch gut zu verstehen.
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