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Massenpsychologie Und Ich-Analyse

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2020

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/0,9 cm

Gewicht

240 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7523-7702-6

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2020

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/0,9 cm

Gewicht

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Deutsch

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978-3-7523-7702-6

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  • Giulia M

    aus Hessen

    5/5

    01.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    aller Achtung

    Es war so (schön) anspruchsvoll... Der Anfang spannte mich ehrlich gesagt im Kopf etwas ein. Die Anspannung mit Vorsicht auf mich und jetzt wirken lassen... Dies ließ sich wahrscheinlich durch Interlekt angenehm lösen und dabei konnte ich noch das Interesse behalten, da es niveau-mäßig schon 'ne ober Klasse ist (Gut für Mich war) Bemerkenswerte Leistung!! (Direkter Vergleich das Ausmaß an Inhalt(Worten) Seiten... anderer Bücher in Bezug zu Sigmund Freud!) Sicher gibt es dafür eine genaue Bezeichnung oder.. Einordnung. Jedenfalls der noch belesenere.. oder höher belesenere Leser wird wissen, was ich meine. Vielleicht so: Die Ambivalenz im Linguistischen war straff gehalten, obwohl viel viel Zeit und Psychologie in Veränderter Wahrnehmung und Niederlegung festgehalten wurde. Mal abgesehen was für hohe Meinungen und Darstellung der Studien und Ihre Aspekte dazu veröffentlicht waren/sind. Worunter früher schon diskutiert wurde. Wir sind sehr Modern geworden, doch hier wurde das Niveau keineswegs abgenommen. In diesem Buch hat man entschieden etwas aus Vergangenheit in die Moderne Welt nur soweit dem Verständnis zugute Umzuwandeln wie nötig. -Schreibstil- Daher, ganz klar kein Buch für Jugend und auch nicht für Nicht irgendwie mit Psychologische Ambitionen beflügelte Person. Jedoch eine Empfehlung wert. :) Danke für... Sie wissen schon.

  • Jérôme

    aus Bad Eilsen

    5/5

    11.03.2014

    Buch (Paperback)

    Und wieder wird der Mensch ein Stück mehr entzaubert.

    Die Aktualität der Massenpsychologie scheint sich im momentanen Zeitalter in ihrer vollkommensten Ausprägung zu befinden. Die Diversität an politischen Parteien, Ideologien und Institutionen bekundet sich in einer so großen Mannigfaltigkeit wie noch nie zuvor. Sigmund Freud analysiert nun in diesem Essay die psychischen Mechanismen, die das Wesen einer Masse bestimmen. Sein Vorhaben stützt sich dabei auf die Vorarbeit von Gustave Le Bon und sein Werk Psychologie der Massen. Le Bon zeigt auf, dass das Individuum mit dem Eintreten in eine Masse, einer grundlegenden Transformation unterzogen wird, die zu einer Regression der Kulturstufe führen kann. Die Rede ist von einem Durchbrechen des Unbewussten, einem Gewissens-und Verantwortungsverlust und hoher Suggestibilität. Freud verlagert nun die Perspektive auf die Masse insgesamt und räumt ihr eine Macht ein, die sogar den Selbsterhaltungstrieb überwinden kann. Allerdings bemerkt er neben den negativen Eigenschaften, wie der Autoritätsgläubigkeit, dem Allmachtsglauben und einem Verlust von Intelligenz, auch positive Auswirkungen. So sieht in der Masse das Individuum von seinem persönlichem Vorteil ab und zeigt sich uneigennützig. Zwar sei das intellektuelle Niveau tiefer, aber das ethische Verhalten könne ein deutlich höheres Niveau erreichen, muss es aber nicht zwingend. Um eine Masse zu leiten bedarf es eines Anführers, der, wie Le Bon sagt, dass nötige Prestige besitzen muss, um dem Menschen die Fähigkeit zur Kritik zu nehmen und sie stattdessen mittels Wortmagie und Charisma zu faszinieren. Freud gehen diese Betrachtungen noch nicht weit genug, speziell das Einbezogensein in Institutionen sieht er nicht als einen Regress in der Kulturstufe an, sondern hebt diese kulturelle Leistung gerade hervor. Mit der Einführung des Begriffes der Libido, möchte Freud das Wesen der Massenseele genauer erkunden. Er geht davon aus, dass die Liebestriebe der Individuen in der Masse von ihrem Ziel abgelenkt werden und ihre Energie deswegen auf ein Ersatzobjekt konvertieren. Anhand der Identifizierung und der Verliebtheit demonstriert Freud nun diese Sublimierung. Erstere bewirkt in der Masse eine Gefühlsbildung der einzelnen Menschen zueinander, aufgrund der Gemeinsamkeit an den Führer, der als Identifizierungsobjekt in das Ich introjiziert wird. Bei der Verliebtheit kommt es zur Idealisierung des Objektes, welches schließlich wie das eigene Ich behandelt wird, nur das in diesem Fall ein Teil der narzisstischen Libido auf das Objekt überfließt. Das durch Vollkommenheit geprägte Ich-Ideal des Führers dient der Masse, zur Befridigung seines Narzissmus. Allerdings kann das Ich-Ideal, durch das Gefühl des immer wertvoller werdenden Objektes, von einem selber derart Besitz ergreifen, dass unser eigenes Ich, auf Kosten des Ich-Ideals immer weiter verkümmert und in Melancholie umschlagen kann. Die Masse vervielfältigt diesen Prozess und so kommt Freud auf seine Formel " Eine primäre Masse ist eine Anzahl von Individuen, die ein und dasselbe Objekt an die Stelle ihres Ich-Ideals gesetzt und sich infolge dessen miteinander identifiziert haben. " Ähnlich einer Zelle, die sich mit anderen Zellen zusammenschließt und einen neuen Organismus bildet, mit neuen Eigenschaften. Insgesamt ein hochinteressantes Buch welches den Leser zukünftig Menschenansammlungen mit völlig anderen Augen sehen lässt. Schonungslos deckt Freud die Mechanismen auf, die Religionen und Heere funktionieren lassen. Entzauberndes Meisterwerk.

  • Olivia Grove

    4/5

    29.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Noch immer hochaktuell

    Die Brisanz und die Aktualität der Massenpsychologie (Erstveröffentlichung 1921) werden auf nur 127 Seiten eingehend beleuchtet. Seine Erkenntnisse über Kollektiverscheinungen bieten auch noch heute vielfältige Erklärungen der Massenphänomene. Freuds Essay stützt sich hier auf die Vorarbeit von Gustave Le Bon in seinem Buch "Psychologie der Massen". Dabei kritisiert er u. a. die Annahme, dass allein durch die Zusammenrottung von vielen Menschen im Seelenleben des Einzelnen ein Trieb erweckt werden kann, der vorher nicht vorhanden war. Ich habe schon viele Bücher von Sigmund Freud gelesen und auch dieses hier ist höchst interessant. Selbst wenn teilweise fast schon banale Informationen unnötigerweise künstlich verkompliziert formuliert werden, ist es dennoch ein sehr empfehlenswertes Werk. Denn nach der Lektüre blickt man glasklar hinter die Fassade der psychologischen Prozesse von Massenphänomenen.

  • Jeanette

    2/5

    26.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sigmund schien einen besonders…

    Sigmund schien einen besonders kleinen Penis gehabt zu haben. Ich war während des Lesens doch sehr überrascht, dass die ersten Seiten gefüllt waren mit quer ausgewählten Passagen von Gustav le Bon seinem Werk "Psychologie der Massen". Nur distanziert äußert sich Freud in Möglichkeitsformen und deutet Widerspruch an. Jedoch ohne eindeutige Beweise für seine Widerlegung. Damit man nicht anfängt dies in Frage zu stellen, schießt er auch gleich gegen den nächsten Autor McDougall und dessen Werk "The Group Mind". Interessant dabei ist, dass er hierzu unheimlich viele Fachbegriffe verwendet, denen der normale Bürger und selbst gelehrte, die dem lieben Scheines Willen bejahend abnicken werden, gar nicht mächtig sind. Eine typische Form der Einschüchterung anderer um sich selbst darzustellen. Heute, nach 100 Jahren im Alltag immer noch so begehrt wie damals. Wer vorher das Buch von Gustav le Bon gelesen hat, wird nun Freud aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten als es unsere Masse und die Fachbücher tun. Es ist schade, dass Sigmund weder den unglaublich trocknen aber genialen Humor von le Bon verstand, noch dass er begriffen hatte, wie naiv er eigentlich war dieses Werk so zu verfassen und zu glauben er wäre klüger als le Bon oder McDougall. Unabhängigkeit davon, dass ihm mal jemand den Unterschied zwischen Subjekte und Objekt hätte erklären sollen, da er diese während des gesamten Buches in den Zusammenhängen durcheinander gebracht hatte, ist das ganze Buch sehr durcheinander geschrieben. Freud springt permanent hin und her und verwendet mehr Thesen als klar belegt Aussagen. Zu seinen wissenschaftlichen Aussagen bezüglich der Libido selbst enthalte ich mich, da es sich hier um ein Werk von vor 100 Jahren handelt und mit den heutigen Erkenntnissen nicht im Vergleich steht. Fazit: Immer schön Fachsimpeln und gegen andere schießen auch wenn die Zusammenhänge der größte Müll sind (versteht ja keiner), dann klappt es auch mit dem Ansehen

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