Wie die Zeit vergeht am 31. August¿? Wie immer, wie denn sonst. Und da vorn - das Meer¿! Dort sitzt der Autor vierundzwanzig Stunden lang. Und erzählt, was geschieht, wenn nichts geschieht. Alles ist wichtig: Frühaufsteher, Schwimmer, Liebespaare. Das Licht, der Geruch, die Geräusche. Schiffe, die auftauchen wie Gedanken, Erinnerungen. Um 15 Uhr 30 bleibt die Zeit stehen, und irgendwann kommt die Dämmerung. War's das¿?
Das Tagebuch eines einzigen Tages. Im Sommer. Am Meer.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
28.07.2020
Buch (Paperback)
Sehr empfehlenswert, sprachlich Top!
Wer billige Spannung sucht - der ist hier an der falschen Adresse, aber das ist es auch nicht, worum es hier geht. In eloquenter und poetischer Sprache ist dieses Buch eine wahre Erfrischung im Zeitalter der schnelllebigen, lieblosen - um nicht zu sagen vulgären Literatur, nur darauf aus, dem Leser nicht zu viel Wortgewandtheit zuzumuten und es auf die Bestseller Liste zu schaffen.
Ich genoss hingegen dieses Buch sehr. Es ist ein Buch, welches man so schnell nicht vergisst. Welches, auch nach Beendigung dessen, zum Nachdenken anregt und Fragen zurücklässt.
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