Sadie ist 25, arbeitet als Bibliothekarin und hat eine besondere Gabe: Sie ist empfänglich für das Übernatürliche.
Ein Freund bittet Sadie, sich mit einem seltsamen Ereignis zu befassen. In einem angeblichen Spukhaus in der Stadt ist ein Mädchen verrückt geworden. Sie versucht seither sich umzubringen, weil sie, so behauptet das Mädchen, von dem Geist einer toten Frau terrorisiert wird. Diesen Geist nennt sie »die Madenmutter«.
Obwohl sie ihre Gabe immer unterdrückt hat, möchte Sadie helfen und betritt das unheimliche Haus.
Doch die Geschichte der Madenmutter ist keine Erfindung von einem gestörten Teenager. Der Geist der Toten ist real – und sehr bösartig ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Christoph Zimmermann
5/5
09.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Instagram: buch_load
Rezension zu „Der Spuk von Beacon Hill“ – Ambrose Ibsen (Festa Verlag)
Manchmal gibt es Bücher, bei denen man nach ein paar Seiten merkt: Das wird nichts für schwache Nerven. Der Spuk von Beacon Hill ist genau so ein Fall – und ich meine das absolut positiv.
Die Geschichte rund um das verlassene Haus auf Beacon Hill hat mich direkt gepackt. Dieses Haus ist nicht einfach nur „alt und gruselig“, sondern fühlt sich an wie ein eigener Charakter. Etwas stimmt dort ganz grundsätzlich nicht, und genau dieses unterschwellige Unbehagen zieht sich durch das ganze Buch. Als dann noch ein Mädchen psychisch völlig aus der Bahn gerät und von der sogenannten „Madenmutter“ erzählt, weiß man: Jetzt wird’s ernst.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Atmosphäre. Das Buch liest sich stellenweise wie ein richtig guter Horrorfilm. Ich hatte beim Lesen ständig Bilder im Kopf – irgendwo zwischen The Haunting of Hill House und einer düsteren Supernatural-Folge. Langsamer Spannungsaufbau, unheimliche Details, keine billigen Schockeffekte, sondern dieses fiese Gefühl, dass gleich etwas passiert… und man trotzdem weiterlesen muss.
Die Figuren wirken angenehm bodenständig, vor allem Sadie, die Geister sehen kann. Sie ist keine überzeichnete Heldin, sondern jemand, mit dem man mitfühlt. Dadurch bekommt der Horror auch emotionales Gewicht und bleibt nicht nur reine Gruselkulisse.
Ich fand das Buch durchgehend spannend, stellenweise richtig unangenehm – im besten Sinne – und vor allem extrem stimmungsvoll. Genau die Art Horror, die nicht nur kurz erschreckt, sondern im Kopf bleibt. Für mich war das ein echtes Highlight und fühlte sich mehr nach Erlebnis als nach „einfach nur lesen“ an.
Fazit:
Der Spuk von Beacon Hill ist für mich eine klare 5-von-5-Sterne-Lektüre. Düster, atmosphärisch, filmreif und definitiv eine kleine Mutprobe. Wer Horror liebt, sollte hier unbedingt zugreifen.
Sindy
aus Gera
5/5
09.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Geistergeschichten
"der Spuk von Beacon Hill" von Ambrose Ibsen
Ich wollte mich mal wieder gruseln und hab mir ein Buch vom Festa Verlag geschnappt.
Und Wow.. Das war mal eine Story die mir Gänsehaut beschert hat, und ganz nebenbei meinen Ekel vor Maden noch bestärkt hat.
Gleich auf der ersten Seite ist spürbar worauf wir uns hier jetzt eingelassen haben.
Das leerstehende Heerenhaus oben auf dem Hügel um das sich zahlreiche Legenden ranken. Und Ambrose hat es geschafft uns nicht nur unsere Protagonisten zu begleiten, nein wir sind Teil der Truppe.
Wir betreten gemeinsam das alte verlassene Haus, wir riechen den Staub, wir fühlen die dunkle Atmosphäre, wir hören das krabbeln von aufgeschreckten Insekten, wir spüren die Spinnweben auf unserer Haut.
Ambrose hat es wirklich sehr gut umgesetzt mich zu schocken und das ohne blutig zu sein. Ich lag auf meiner Ungezieferfreien Couch und trotzdem krabbelte es mich regelmäßig
Natürlich geht's nicht nur um Beacon Hill, nein nebenbei werden wir auch noch neugierig gemacht mit welcher Gabe Sadie "gesegnet" ist. Aber immer nur in kleinen Häppchen werden wir geködert um dann mit an gehaltenen Atem weiterzulesen.
Die Geschichte hinter dem Haus und der Madenmutter hat mich echt neugierig gemacht und wir bekommen einen Vorgeschmack was uns im zweiten Band erwartet.
Das Ende ging dann zwar etwas schnell, endete aber mit einem Cliffhanger und ich muss natürlich wissen wie es jetzt weiter geht..
Das Buch hat" nur" 272 Seiten und ist ein kleines Schmankerl, aber genau richtig wenn man sich bei 30 Grad im Schatten auch mal gruseln möchte..
Bewertung
5/5
01.06.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein interessanter Auftakt der...
Ein interessanter Auftakt der Trilogie: sprachlich sehr angenehm und als Hörbuch sicherlich mega!
Atmosphärischer Horror mit einer Achterbahn an Emotionen gepaart mit wahrer Freundschaft.
Die Andeutungen für den nächsten Teil waren geschickt eingefädelt. Absolute Empfehlung.
ND
5/5
11.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Spannend vom Anfang bis zum Ende!
Ich möchte gar nicht viel spoilern. Es ist eine typische Spukhaus geschichte wie in den meisten Filmen, jedoch wirklich gut geschrieben, fesselnd, im dunkeln Daheim wurde mir dann doch etwas mulmig dank Madenmutter. Auch das Ende hat mich nochmal ziemlich überrascht! Schade,dass es das einzig deutsche Buch dieses Autor ist!
Susi Aly
5/5
10.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine Story, die dich immer wieder umschauen lässt, ob da auch wirklich kein Schatten lauert
“Der Spuk von Beacon Hill” ist ein Werk, das mich schon allein durch das Cover so immens angezogen hat. Eine Geistergeschichte, die sich brachial festsetzt und nicht eher loslässt, bis der letzte Satz verklungen ist.
Und selbst dann, gibt sie keine Ruhe.
Denn sie will mehr. Viel mehr als man begreifen, sehen oder verstehen kann.
Der Autor hat einen absolut mitreißenden, bildhaften und fesselnden Schreibstil, dass ich das Buch nicht einen Moment zur Seite legen konnte.
Er webt eine Atmosphäre, die düster, grauenvoll und absolut einnehmend ist.
Man spürt dieses unheilvolle, dieses grausame Etwas und kann sich nicht davon lösen.
Wie ein Sog, der dich immer mehr erfasst und einfach nicht enden will.
Beacon Hill ist ein Gemäuer, dass magisch anzieht und dich immer mehr lockt und fasziniert.
Eine Faszination, ein Grauen, das wunderschön und verstörend zugleich ist.
Es wisperte, es lockt und ebnet den Weg zu deinem eigenen Verderben.
Ophelia und Sadie sind hier die zentralen Charaktere, auf die sich fokussiert wird. Dabei erfahren wir abwechselnd ihre Perspektiven.
Besonders Ophelia ging mir sofort unter die Haut. Unschuld , die Feuer fängt und mitten in einen tiefen Graben aus Grausamkeit und Bösartigkeit mündet.
Ophelia, normalerweise ein schüchternes, leises Mädchen, das niemanden etwas tut. Verwandelt sich nach dem Besuch auf Beacon Hill immer mehr.
Es zehrt sie auf, macht sie animalisch und unberechenbar.
Meine Alarmglocken schrillten wie in einem Crescendo los.
Ich spürte dieses Böse, dieses Grauen und zugleich diese Unaufhaltsamkeit, die alles dem Boden gleich macht.
Ich grusel mich nicht häufig und so leicht kann mich auch nichts erschüttern. Aber hier ist es dem Autor gelungen, eine beklemmende, sowie verstörende Atmosphäre zu schaffen, die vollkommen mitreißt und in den Bann zieht.
Parallel dazu haben wir die Bibliothekarin Sadie, die eine faszinierende Aura umgibt.
Sie kann Geister sehen und mit Ihnen kommunizieren. Ich war direkt begeistert. Denn Sadies Hintergründe sind nebulös und geheimnisvoll. Das ist extrem beängstigend, weil man nicht weiß, wer sie ist. Es aber trotzdem bis in die Fingerspitzen fühlt und am liebsten Reißaus nehmen würde.
Und dann muss ich unbedingt August erwähnen. Im Laufe des Geschehen hab ich ihn immer mehr geliebt.
Seine Unerschütterlichkeit, seine Ruhe, seinen trockenen Humor und Charme.
Er gibt dieser Story Halt, emotionale Stärke und einfach Normalität.
Insgesamt wirklich authentische Charaktere, die absolut begeistern. Die lebendig und einfach durch und durch greifbar sind.
Diese Story spielt sich auf 272 Seiten ab, ist aber extrem intensiv und mit einer Fülle umgeben, dass man an nichts anderes mehr denken kann.
Die Geister, dieses Grauen frisst sich in deine Seele und manifestiert sich dabei.
Die Hintergründe sind nicht nur interessant, sondern auch zugleich sehr tragisch und beklemmend.
Sadie schafft es mit einer Stärke, die sie selbst nicht für möglich halten würde, ihre eigenen Grenzen zu erklimmen und darüber hinaus zu wachsen.
Ich hab unsäglich mit ihr mitgefiebert. Denn der Autor macht nicht Halt vor grausigen Details. Dadurch manifestiert sich noch das eigentliche Grauen.
Und daneben zeigt er einfach, wie viel hinter dieser Geschichte steckt. Wie sie lebt, gedeiht und mit Energie gefüllt ist, die immer mehr zu explodieren droht.
Die Entwicklung der Story ,als auch der Charaktere ist gewaltig und rührt so viel in einem an.
Denn hier gibt es Erkenntnisse, die einem den Magen zuschnüren und im Endeffekt, ist das Dahinter noch viel schlimmer ,als das Jetzt.
Diese Story ist komplex, voller Höhen und Tiefen und verliert nicht einen Moment an Spannung.
Besonders das Ende hat mich richtig erstarren lassen. Denn jetzt brauch ich unbedingt noch mehr von Sadie.
Denn es ist nicht das Ende. Es ist nur der Anfang von etwas viel Größerem, viel Mächtigeren.
Ich bin absolut begeistert und erschüttert zugleich. Ein Reihenauftakt, der einen absolut genialen Start hinlegt.
Fazit:
“Der Spuk von Beacon Hill” ist das perfekte Gruselbuch schlechthin.
Ich kann einiges ertragen. Aber selbst mir ging diese Geschichte extrem unter die Haut.
Sie ist beklemmend, grausam und absolut verstörend.
Aber auch sehr faszinierend und interessant.
Ich hab mich gefürchtet, war in einem Bann gefangen, der mich einfach nicht losließ.
Eine Story, die dich immer wieder umschauen lässt, ob da auch wirklich kein Schatten lauert.
Und mein Gott, dieses Ende.
Ich brauche ganz dringend die Fortsetzung.
Denn es ist nicht das Ende. Es ist nur der Anfang von etwas viel Größerem, viel Mächtigeren.
Ich bin absolut begeistert und erschüttert zugleich. Ein Reihenauftakt, der einen absolut genialen Start hinlegt.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.