Produktbild: Im Westen ist Amerika

Im Westen ist Amerika Historischer Roman

10

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.06.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

2968 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783347056084

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.06.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

2968 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783347056084

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  • Bewertung

    aus Sankt Florian

    4/5

    06.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Junge auf der Suche nach Glück

    Der junge Johannes ist auf der Flucht. Um seine Familie vor dem Hungertod zu bewahren, nutzte er seine Schießkunst zum Wildern. Er wird erwischt, doch kann entkommen. Bei seiner Flucht tötet er den Sohn des Oberforstmeisters, der daraufhin eine große Hetzjagd nach dem Mörder seines Jungen organisiert. In seiner Angst wählt Johannes den einzigen Weg, der ihm Sicherheit bieten könnte: ein Schiff nach Amerika. In das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Johannes Der siebzehnjährige Junge war schon immer anders. Seine Eltern sind nicht religiös, was sie zu dieser Zeit zu Ausgestoßenen der Gesellschaft macht. Ohne Freude wächst er heran. Aber dafür hat er etwas, das andere Menschen oft in ihrem Leben missen: er ist unglaublich anpassungsfähig und hat das Glück gepachtet. Immer wieder gelingt es ihm, sich aus scheinbar ausweglosen Situationen zu befreien. Unbeirrt und mutig geht er seinen Weg, der ihn immer weiter in den Westen bringt. Sprache und Stil Der Autor liebt Namen. Jegliche Figur, die in seinem Roman auftritt, wird namentlich erwähnt, oft noch mit einem Stück Hintergrundgeschichte. Das kann anfangs für Verwirrung sorgen, entpuppt sich jedoch als interessante Methode, der Geschichte ein Gefühl von Tiefe zu geben. Der Erzählstil ist rasch. Ein Ereignis jagt das nächste. Kaum ist ein Abenteuer bestanden, klopft das nächste bereits an die Tür. Die kurzen Sätze und die wechselnden Erzählperspektiven erhöhen den Effekt zusätzlich. Zwischen historischen Fakten und detaillierten Beschreibungen von Situationen und Orten bewegt sich auch der Mann mit dem grauen Mantel, der in den raschen Erzählstrom auch noch das Gefühl des drohenden Unheils einflechtet. Historischer Hintergrund Ende des 18. Jahrhunderts war eine Zeit des Aufbruchs und der Veränderung. Der größte Teil der Bevölkerung ist arm. Hygiene ist ein Fremdwort. Aber die Menschen wollen weiter. Träumen von anderen, besseren Zeiten. Von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Doch die, die viel haben, wollen das nicht hergeben. Nutzen jedes bisschen Macht, die sie besitzen, schamlos aus. Amerika ist nicht das Paradis, das angepriesen wird. Seuchen, Gewalt und Sklaverei prägen das Land. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Man muss nicht reich sein, obwohl das ebenfalls kein Nachteil ist. Aber je schneller du bist mit dem Colt, je besser du dich behaupten kannst, desto weiter oben bist du in der Gesellschaft des neuen Kontinents. Fazit Ein Buch über das Leben der einfachen Menschen zu einer Zeit des Umbruches. Man kennt die großen Namen, die Erfolge und die Niederlagen. Die brutale Wahrheit wird häufig verschwiegen und ignoriert. Nüchtern und ohne Ausschmückungen erzählt Dirk Möller die Geschichte eines Jungen, der versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen. Ein spannendes Buch, schnell erzählt und gut erklärt. Für jemanden, der sich mit der damaligen Zeit auseinandersetzen möchte, kann ich es nur empfehlen.

  • Bewertung

    aus Bünde

    5/5

    18.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Roman

    Ein Buch voller Fiktion und Phantasie, gepaart mit realem Geschehen. Spannend! Ein realistisches Bild aus dem 18. Jahrhundert, Armut und Gewalt der Oberen.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    05.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Von Paderborn über Amsterdam nach Amerika

    Der Autor Dirk Möller, erzählt in seinem Belletristik-Debüt „Im Westen ist Amerika“ eine spannende historische Reise mit dem jungen Johannes durch das südliche Ostwestfalen bis ins ferne Amerika. In einem wundervoll gelungenen Schreibstil, baut sich die Geschichte nach und nach langsam auf. Inhalt: Paderborn 1792: Frömmigkeit und Armut regieren. Wer arm ist, hungert – oder hilft sich selbst. Wie der siebzehnjährige Johannes, der alles tut, um seine Familie zu ernähren. Er tötet in Notwehr, aber der, den er erschießt, ist nicht irgendwer. Eine atemlose Flucht führt ihn durch das ganze Land und noch viel weiter. Amsterdam ist schmutzig und gefährlich. Auch dort ist er nicht sicher. Er entkommt nach Amerika, und die junge Nation schenkt ihm ein neues Leben. Doch am Himmel über Philadelphia ziehen dunkle Wolken auf – eine Katastrophe bahnt sich an. Meine Meinung: Als Leser habe ich einen wunderbaren und - meines Erachtens nach - authentischen Einblick in das Leben im ausgehenden 18. Jahrhunderts, erhalten. Johannes Bargfeld und seine Eltern, wagen es in der streng religiös geprägten Umgebung von Paderborn anders zu sein. Der Preis jedoch, den sie dafür zahlen müssen, ist ziemlich hoch. Von den Ortsbewohnern werden sie geächtet, ausgestoßen und fristen ein recht armseliges Dasein. Um seine Familie ernähren zu können, greift der Vater zur Waffe und geht in der Nacht zum Wildern bis ihn Johannes überrascht, der von nun an sich anschließt. Es läuft alles gut bis zu dieser verhängnisvollen Nacht als Johannes in Notwehr tötet. Johannes muss flüchten! Was Johannes auf seiner abenteuerlichen Flucht erlebt ist schwer in Worte zu fassen. Der Autor hat es geschafft, auf spannende Weise die Geschichte eines Jungen auf der Flucht von Paderborn über Amsterdam nach Amerika zu schildern und beschreibt dabei Land und Leute so lebendig, dass man fast meint dabei zu sein. Er lässt nichts aus, weder die schönen Momente noch die oft grausamen Erlebnisse. Fazit: Besonders die detailliert recherchierten historischen Hintergründe waren sehr gelungen und mit seiner zum Teil fast poetischen Ausdrucksweise fesselte mich der Autor, an die spannende Geschichte. Auch die Protagonisten und Nebenfiguren, sind mit viel Spannung im Handlungsverlauf interessant dargestellt und eingebunden. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Langenhagen

    5/5

    02.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Freiheit vor Augen und das Böse hinter sich

    Paderborn 1792: Johannes ist 17 und ein Aussenseiter. Er ist arm und nicht gläubig. Mit Hunger und Gewalt konfrontiert, kommt seine Familie kaum durch den Alltag. Gegen den Hunger geht er auf die Jagd. Natürlich ist das verboten, also nutzt er eine Armbrust, um möglichst keine Aufmerksamkeit zu erzeugen. Als er dennoch erwischt wird und sein Leben in Gefahr ist, erschießt er denjenigen, der ihn erwischt hat und sein Leben bedroht. Danach flüchtet er. Zunächst in den Wald, dann in den benachbarten Kreis um schließlich über Amsterdam in die neue Welt zu gelangen. Doch auch sein Verfolger ist ein guter, ja ein meisterhafter Jäger. Nur jagt er nicht um etwas zu essen, sondern aus Passion. Und er jagt auch kein Wild. Er jagt einen Menschen: Johannes. Dirk Möller lässt diese Jagd vor dem Hintergrund der Auswanderungswelle spielen und verknüpft damit einen Thriller mit dieser spannenden Zeit. Johannes entkommt vor Enge, Armut, Hunger, Aussichtslosigkeit und vor allem vor seinen Jäger nach Amerika. Hier bietet dieses weite Land faszinierende neue Möglichkeiten für Johannes. Durch die neue Weite und die damit verbundene Freiheit ändert sich im Buch die gesamte Perspektive. Und trotzdem gelingt es dem Autor, die latente Gefahr, in der sich der Verfolgte befindet, immer weiter zu erhalten. Damit bleibt es spannend bis zur letzten Seite. Durch die gut recherchierte und wunderbar dargestellte geschichtliche Umgebung lässt man sich als Leser gern in die damalige Zeit versetzen.

  • BücherwurmNZ

    5/5

    30.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Thriller in historischem Setting

    Das Buch beginnt ruhig, nimmt dann aber sehr schnell an Fahrt auf und wird sehr spannend. Die Geschichte um Johannes und seine Flucht ist sehr packend geschrieben. Dank des anschaulichen und lebhaften Schreibstils hatte ich die Situationen direkt vor Augen. Da alle Sinne angesprochen werden, konnte man den Dreck der Amsterdamer Straßen förmlich riechen und das Kämpfen auf der Straße hören. Man taucht völlig in die Handlung ein und hat das Gefühl, man wäre mittendrin statt nur dabei. Das Leben zur damaligen Zeit kommt gut zur Geltung und ist sehr realistisch geschildert. Die einfachen Leute, die immer Unrecht hatten, Armenviertel der Stadt mit Dreck und Kriminalität sowie Maden in der Nahrung während der Überquerung des Atlantiks werden schonungslos und sehr authentisch dargestellt. Die Geschichte um Johannes Flucht wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen natürlich aus Johannes Sichtweise, aber auch aus denen von Menschen, welchen er begegnet und die eine wichtige Rolle spielen. So wird z. B. seine Flucht noch spannender und aufregender, wenn man weiß, wie nah die Gegenseite an Johannes dran ist. Von den verschiedenen Figuren wird ein ausführliches Bild gezeichnet, man lernt ihre Vergangenheit kennen und versteht so, zu wem sie geworden sind, zudem lässt das ihre Entscheidungen und Handlungen nachvollziehen. Fazit: Insgesamt ist der historische Roman sehr spannend und authentisch, die Thrillerelemente gefallen mir gut. Der Schreibstil ist sehr lebendig und spricht alle Sinne an. Man kann völlig in die Geschichte eintauchen.

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