Inca Kola zwischen nationaler Identität und hybriden Kulturen Werbediskurs, Konsumkultur und Marketinggeschichte eines peruanischen Identitätssymbols, 1935–1999
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.07.2020
Abbildungen
27 Schwarz-Weiß- und 12 farbige Abbildungen, 17 Schwarz-Weiß- Tabellen
Verlag
Franz Steiner VerlagSeitenzahl
223
Maße (L/B/H)
24,6/17,9/2 cm
Gewicht
525 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-515-12794-3
Nationalisiertes Marketing machte Inca Kola zum Identitätssymbol einer ganzen Nation: Ein Großteil der peruanischen Bevölkerung bekundet mit dem Getränk seine Heimatverbundenheit – aufgrund mangelnder Alternativen dient der Konsum zunehmend sogar als Referenzkategorie zur Identitätskonstruktion. Diese emotionale Beziehung spiegelt sich auch im Konsumverhalten wider. Der Country-of-Origin-Effekt bescherte der Marke bis in die 1990er Jahre hinein einen größeren Marktanteil als Coca-Cola. Nina Härter zeigt, wie wichtig ein Produkt – und ganz explizit auch sein Konsum – für das Identitätsgefühl sein kann.
Auf der Grundlage des Theoriebildungsansatzes "Hybride Kulturen" (Culturas híbridas) von Néstor García Canclini, ergänzt durch Arjun Appadurais Konzept "The social life of things", arbeitet Härter die Einfluss- und Erfolgsfaktoren von Inca Kola auf die (moderne) nationale Identität in Peru heraus. Sie erweitert die Forschung zu nationalisierten Produkten und identitätsstiftender Werbung damit um einen Beitrag mit lateinamerikanischem Schwerpunkt und hybrider Bevölkerungsstruktur.
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