Produktbild: Eisgrab - Ein Grönland-Thriller

Eisgrab - Ein Grönland-Thriller

Gesprochen von
7

13,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Matthias Hinz

Spieldauer

12 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

03.01.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

408

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

4064066575823

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Matthias Hinz

Spieldauer

12 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

03.01.2020

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

408

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

4064066575823

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  • leseratte1310

    5/5

    28.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eiskalte Atmosphäre

    Matthew Cave macht sich mit Tupaarnaq auf die Suche nach seiner Halbschwester Arnaaq, die ihm sehr am Herzen liegt. Als sie auf einen Bunker stoßen, der zu einer Basis der Amerikaner gehörte, wecken sie nicht nur das Interesse des amerikanischen Militärs, sondern auch das der grönländischen Polizei. Es wird gefährlich für sie. Ich habe den Vorgängerband „Eisrot“ nicht gelesen. Es brauchte eine Weile, bis ich in diese Geschichte eingetaucht bin, was vielleicht daran lag, dass mir die Namen so fremd waren und die Beziehungen der Personen untereinander erst einmal geordnet werden mussten. Auch der Wechsel der Zeiten machte es mir ein wenig schwer. Doch dann war ich gepackt. Die Atmosphäre ist kalt – eiskalt – und bedrückend. Außerdem geht es oft sehr grausam zu. Der Däne Matthew Cave ist Journalist und untersucht mysteriöse Todesfälle. Er ist ein sympathischer Mann, der schon einiges hat wegstecken müssen. Sein Vater Tom hatte seinerzeit an einem geheimen medizinischen Experiment teilgenommen und wurde dann verdächtigt, zwei seiner Kollegen ermordet zu haben. Seither ist er verschwunden. Seine rätselhafte Begleiterin Tupaarnaq zieht ihr eigenes Ding durch und geht dabei nicht gerade zimperlich vor. Sie beherrscht das Gewehr wie kein anderer, obwohl das in Grönland den Männern vorbehalten ist. Sie macht sich also keine Freunde. Eine Zeitlang war sie wegen angeblichen Mordes an ihrem Vater im Gefängnis. Die Spannung ist von Anfang an hoch und es gibt immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass es auch spannend bleibt. Ein wirklich fesselnder Thriller.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    04.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein spannender Thriller, der unter die Haut geht

    Bereits das Cover von Eisgrab erzeugt Gänsehaut. Es bringt eindrucksvoll die Kälte des „ewigen Eises“ Grönlands rüber und hat mich sofort neugierig. Matthew Cave ist ein dänischer Journalist, der seine Arbeit sehr ernst nimmt. Sein Spezialgebiete sind Nachforschungen über mysteriöse Todesfälle. So auch in diesem Thriller. Das Buch beginnt mit einer anderen Hauptperson, die jeden Tag mit ihrer Büchse in der Nähe des Wildwechsels liegt. Es ist in der Nähe des Ortes Tasiilaq und die Einwohner des Dorfes mögen die Frau mit dem Namen Tupaarnaq nicht. Ein weiblicher Jäger? Mit einer Flinte? Nein, das Jagen darf nie von Frauen durchgeführt werden. Hier oben in Grönland ist es ausschließlich dem „starken Geschlecht“ vorbehalten. Und dann soll sie auch noch ihren Vater ermordet haben. Es wäre also gut, wenn sie verschwände. Matthew und Tupaarnaq machen sich gemeinsam auf den Weg und suchen die Halbschwester Matthews. Dabei stoßen sie auf Verbrechen der Vergangenheit und treten sowohl den Amerikanern als auch der Polizei Grönlands auf die Füße. Und nicht nur das. Sie begeben sich in große Gefahr. Der Einstieg war für mich perfekt. Weil der Autor es bestens verstand, mich durch seine bildhafte Sprache ins Geschehen eintauchen zu lassen. Am Anfang ist es ein wenig schwierig, sich die fremd klingenden Namen zu merken und es ist ein Hin und Her zwischen dem Heute und Gestern. Durch den Aufbau der Spannung legt sich das Schwierige aber sehr schnell und ich war gefangen von diesem spannenden Thriller. Für mich ein typisches Buch eines nordeuropäischen Autors.

  • tassieteufel

    4/5

    15.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Nach den dramatischen…

    Nach den dramatischen Ereignissen aus dem Vorgänger, freut sich Journalist Matthew Cave, seine Halbschwester Arnaaq kennenzulernen. Doch die verschwindet bei einem Wochenendausflug mit 3 Freunden spurlos. An dem abgelegenen Ort, den die Teenager sich für ihren Campingausflug ausgesucht hatten, findet die Polizei jede Menge Blutspuren, was auf ein Verbrechen hindeutet. Matthew macht sich auf eigene Faust auf die Such nach seiner Schwester und erhält dabei Hilfe von der rätselhaften Tupaarnaq, sie stoßen an dem abgelegenen Ort auf eine unterirdische Bunkeranlage, der vor Jahren zu einer amerikanischen Militärbasis gehörte. Bei seinen Recherchen findet Matthew heraus, dass auch sein verschollener Vater dort stationiert war. Eisgrab ist ziemlich komplex und verwickelt, man sollte hier also unbedingt „Eisrot“, den Vorgänger gelesen haben, sonst fehlen einem einfach zu viele Zusammenhänge beim Lesen. Spannend ist das Buch auf jeden Fall, aber schon wie beim Vorgänger fand ich die Story einfach zu überfrachtet, zu viele Verwicklungen und Intrigen, da fällt es doch schon etwas schwer, hier den roten Faden zu behalten! Sehr gelungen ist aber wieder die Atmosphäre in Grönland, die eisigen und menschenfeindlichen Weiten werden hier wunderbar beschrieben und man kann in diese eisig kalte Welt eintauchen. Auch die Situation der Ureinwohner wird wieder anschaulich geschildert, sowie die gesellschaftlichen Probleme und der Umweltaspekt, sodass man hier einen guten Einblick in das grönländische Leben bekommt. Die Charaktere haben reichlich Ecken und Kanten und sind nicht immer nur liebenswert, vor allem die rätselhafte Tupaarnaq ist ein sehr vielschichtiger Charakter, den der Autor glaubhaft aufgebaut hat. Wie gesagt, spannend ist die Story, die wieder weit in Matthew Caves Vergangenheit reicht und in mehreren Zeitebenen spielt, leider bleiben aber auch in diesem Band viele Fragen offen. Zart besaitet sollte man bei diesem Thriller nicht sein, denn es geht recht blutig und brutal zu, was der Autor auch detailliert beschreibt. FaziT: Spannender Thriller, der aber einfach etwas überfrachtet auf mich gewirkt hat, der Autor packt zu viele Verwicklungen und Intrigen hinein, was zum einen nicht ganz glaubhaft wirkt und zum anderen auch etwas konfus wirkt. Gelungen sind aber die Charaktere und die atmosphärische Beschreibung der eisigen grönländischen Landschaft.

  • sleepwalker

    4/5

    03.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn deine Vergangenheit…

    Wenn deine Vergangenheit deine Gegenwart einholt Das Buch „Eisgrab“ von Mads Peder Nordbo ist der zweite Band um den dänischen Journalisten Matthew Cave nach „Eisrot“ (im Original „Pigen uden hud“). Im Original gibt es mit „Kvinden med dødsmasken“ schon den dritten Teil. Zwar ist der Thriller fiktiv, aber mit Sicherheit ist nichts, was darin aufgegriffen wird, unmöglich, auch die Orte, die der Autor nennt, gibt es alle. Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, die Thule Airbase und auch die praktisch verlassene Siedlung Færingehavn sind die Orte, an denen sich die Handlung des Buchs überwiegend abspielt. Hochpolitische Fakten wie medizinische Versuche auf der Thule Air Base der amerikanischen Armee, Kindesmissbrauch, Verschwörungstheorien und Drogenprobleme werden vom Autor gekonnt und schonungslos mit einer Menge Fantasie und Fiktion, ein bisschen nordischer Mythologie (wie beispielsweise der Glaube an Dämonen) und Tradition zu einer enorm spannende Geschichte gestrickt. Anfangs tat ich mich ein bisschen schwer, mich in die Geschichte einzufinden, da viele der Beziehungen der Figuren ihren Ursprung im ersten Teil haben, daher habe ich den parallel dazu, praktisch als Hintergrundlektüre, gelesen. Es ist also zwar durchaus möglich, das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen, wesentlich mehr Spaß macht es aber, wenn man den Vorgänger kennt. Zwar erklärt der Autor, wie Matthew, Tupaarnaq, Arnaaq und alle anderen zusammenhängen, wer und was sie sind, aber sich diese Fakten heraus zu sammeln ist ziemlich mühsam. Auch die beiden verschiedenen Handlungs- und Zeitstränge, die der Autor parallel zueinander beschreibt, muten anfangs etwas kompliziert an. Der eine Strang dreht sich um Tom Cave (Matthews Vater) und spielt 1990, der andere 2014 und hat Matthew, aber auch Tupaarnaq als zentrale Figuren. Aber wenn man einmal richtig in dem Buch Fuß gefasst hat, mag man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Viel mehr möchte ich über den Inhalt auch gar nicht sagen, denn das muss man einfach selbst lesen. Das Buch an sich ist aber definitiv nichts für schwache Nerven und für schwache Mägen. Es ist blutig, brutal und grausam. Die Charaktere, die der Autor beschreibt sind zum Teil sehr klar und deutlich gezeichnet. Ich konnte mir Tupaarnaq und ihre traditionellen Tätowierungen bildhaft vorstellen, sie war mir auch, trotz ihrer Brutalität und ihrem Pragmatismus von Anfang an sympathisch, während mit Matthew zum Teil ein bisschen zu naiv erschien. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Ein paar holprige Übersetzungen haben meinen Lesefluss etwas gebremst, so tat ich mich definitiv mit dem Wort „abgespact“ schwer. Zwar ist es laut Duden richtig, aber abgespaced sieht irgendwie für mich gefälliger aus, abgesehen davon finde ich die Übersetzung für „syret“ nicht optimal. Auch finde ich den Titel im Original wesentlich passender. „Kolde Angst“ – das passt sowohl zur bedrückenden und angstgeladenen Atmosphäre des Buchs, als auch zu den medizinischen Experimenten der Amerikaner, die ein Mittel suchten, um Menschen gegen Kälte unempfindlich zu machen. Aber vermutlich sollte es zu „Eisrot“ passen, was zu „Pigen uden hud“, also „Mädchen ohne Haut“ auch nicht wirklich die passende Übersetzung ist, aber so schafft man natürlich eine Serienzusammengehörigkeit, auch wenn es auf Biegen und Brechen ist. Aber alles in allem ein enorm spannender und bedrückender Thriller, fesselnd und packend geschrieben, ein Punkt Abzug dafür, dass viel aus dem Vorgängerband aufgegriffen wird und es dadurch anfangs undurchsichtig und kompliziert scheint. Aber eine klare Lese-Empfehlung mit 4 Sternen.

  • eiger

    aus Berlin

    4/5

    29.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Nichts ist vergessen

    Der Thriller „Eisgrab“ von Mads Peder Nordbo ist der zweite Teil der Abenteuer des Journalisten Matthew Cave, der auf Grönland geboren wurde und dort lebt und arbeitet. Der Autor greift auch in diesem Band politische Ereignisse auf und integriert sie in eine spannende und zum Teil recht grausame Handlung. Matthews Vater ist ein amerikanischer Biochemiker, der in Rahmen seines Einsatzes in der US-Army auf der Thule Airbase, die 1951 in Grönland errichtet wurde, stationiert war. Hier im Roman versuchte die Army ein Mittel zu entwickeln, das Menschen unempfindlich gegen Kälte machen sollte. Daran war Matthews Vater Tom maßgeblich beteiligt. Doch die Pillen hatten fatale Nebenwirkungen auf die Psyche der Menschen. Das Experiment verlief alles andere als gut. Toms Vater geriet unter Mordverdacht. Doch all diese Fakten erfährt Matthew erst später, als er sich zusammen mit seiner rätselhaften Begleiterin Turpannaq auf die Suche nach seiner verschwundenen Halbschwester Arnaaq macht. Beide entdecken eine vergessene unterirdische Stadt mit wenigen seltsamen Bewohnern und geraten in schreckliche und grausame Situationen. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Aber es ist auch eine sehr anspruchsvolle und fordernde Lektüre, da Ereignisse auf verschiedenen Zeitebenen geschildert werden. Gemeinsam ist allen Geschehnissen eine unsägliche Grausamkeit. Der Leser trifft korrupte Beamte aus dem ersten Teil wieder und kann die Rachegedanken Tupaarnaq sehr gut verstehen. Die Ausmaße von Inzest, Missbrauch und Vergewaltigung machen auch in diesem Thriller wieder sprachlos. Es finden sich Spuren, die bis in die heutige Zeit reichen. Dabei geraten Matthew, Tupaarna und Arnnaaq in mehrfach gefährliche Situationen, als die Handlungsstränge der Vergangenheit sich mit der Gegenwart vereinen. Manchmal waren aber für mich auch Situationen verwirrend oder sogar unglaubwürdig, wenn Matthew sich rasant schnell von schwersten Verletzungen erholt. Doch dank überraschender Wendungen bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Der Schreibstil liest sich flüssig und beschreibt Situationen präzise und genau. Fazit: Mit diesem spannenden Thriller, der grausame Szenen, gesellschaftliche Probleme, die Thematik der Amerikaner auf Grönland und die Natur des hohen Nordens perfekt vereint, ist Mads Peder Nordbo ein von Kälte, Eis und geheimnisvollen Riten der Inuit inspiriertes packendes Buch gelungen. Aus meiner Sicht ist es eine Leseempfehlung und hat 4 Sterne verdient.

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Bewertungen (7)

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