Pragmatismus bei Charles S. Peirce. Übergang vom Korrespondenzbegriff zum Konsensbegriff der Wahrheit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.05.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
536 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346163653
Für Peirce ist der Pragmatismus eine Methode der Begriffsklärung, die sich in erster Linie auf die Wissenschaft erstreckt. Er wendet sich gegen den Intellektualismus und die Abstraktionen der Metaphysik und revolutioniert die Erkenntnistheorie maßgebend.
Das Hauptanliegen der Erkenntnislehre, welche Erkenntnis als eine wahre, gerechtfertigte Überzeugung definiert, besteht in der Frage, wie begründet werden kann, dass eine Überzeugung oder ein Glaube wahr ist. Die zentralen erkenntnistheoretischen Hauptströmungen neben dem Pragmatismus, also der Rationalismus, Empirismus und Kritizismus, führen zur Klärung dieser Frage verschiedene Evidenzkriterien an, die sich jedoch allesamt auf die Korrespondenztheorie der Wahrheit stützen. Wahrheit ist demnach die Übereinstimmung einer Aussage über die Realität mit der Realität.
Peirce hingegen verschiebt den Fokus im Gefüge der erkenntnistheoretischen Substanz aus Wahrheit, Rechtfertigung und Überzeugung.
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