Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
08.10.2020
Abbildungen
2-farbig, farbige r Bildteil, zahlreiche Abbildungen
Herausgeber
Tobias RothVerlag
Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & WitschSeitenzahl
640
Maße (L/B/H)
31,2/23,8/4,4 cm
Gewicht
2565 g
Farbe
Seidengrau / Bernstein
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86971-205-5
Warnhinweis
nicht erforderlich.
Eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Kulturrevolution der italienischen Renaissance, die das moderne Europa prägte.
Nichts war undenkbar, alles erlaubt, alles wurde ausprobiert – die italienische Renaissance steht am Beginn des modernen Europa. Durch diese Kulturrevolution entstanden neue Haltungen zur Welt und zur Menschheit, die die westliche Kultur bis heute entscheidend prägen. In dem in jahrelanger Arbeit entstandenen Folioband Welt der Renaissance gelingt es Tobias Roth, ein großflächiges Epochenbild zu entwerfen, das die Fülle, Vitalität, Widersprüchlichkeit und Innovationskraft dieser Zeit zeigt: faszinierende Jahrhunderte des freien Denkens und des Aufbruchs, in denen Kunst und Kultur blühen und gedeihen wie nie zuvor und nie wieder danach.
Was sich in dieser Schatzkammer finden lässt, bringt einen wahrlich zum Staunen: Von den grandiosen Liebesgedichten Petrarcas bis zu erotischer Lyrik von Kardinälen und Staatsoberhäuptern, von Spekulationen über den Seeweg nach Osten zu Thesen über weiße Magie, die Würde des Menschen und Überlegungen zur Gleichwertigkeit von Mann und Frau. Auch Betrachtungen über das Alltagsleben eines Kaufmanns, die Heiratspläne einer Mutter, ein Festmahl zur Inauguration eines Papstes oder die Verbrennung Savonarolas sind im Band enthalten. Überraschungen finden sich zuhauf, darunter Fabeln Leonardo da Vincis, obszöne Briefe Machiavellis, eine Satire Ariosts, die ersten Ideen zum Denkmalschutz von Baldassarre Castiglione und Raffael. Dichterinnen wie Veronica Gambara und Vittoria Colonna haben ihren Auftritt genauso wie der homosexuelle Lyriker Benedetto Varchi oder Autoren wie Pietro Aretino, bei denen Schreiben zur Waffe wird.
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