Produktbild: „Herzhaft in die Dornen der Zeit greifen … “
Band 67

„Herzhaft in die Dornen der Zeit greifen … “ Bettine von Arnim in Berlin (1811–1859)

Aus der Reihe Frankfurter Buntbücher
1

8,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2020

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

Verlag für Berlin-Brandenburg

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

24,4/16,4/1,5 cm

Gewicht

122 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947215-94-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2020

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

Verlag für Berlin-Brandenburg

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

24,4/16,4/1,5 cm

Gewicht

122 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947215-94-2

Herstelleradresse

Verlag Berlin Brandenburg
Binzstraße 19
13189 Berlin
DE

Email: vertrieb@verlagberlinbrandenburg.de

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Bettine von Arnim (1785-1859)…

MaWiOr aus Halle am 19.11.2020

Bewertungsnummer: 2735200

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bettine von Arnim (1785-1859) war eine deutsche Schriftstellerin und bedeutende Vertreterin der deutschen Romantik. Die neue Broschüre der Frankfurter Buntbücher wid-met sich ihrem Aufenthalt in Berlin, der fast ein halbes Jahrhundert dauerte. Geboren am 4. April 1785 in der Freien Reichstadt Frankfurt am Main, heiratete sie 1811 den Schriftsteller Achim von Arnim. Das Paar lebte meist getrennt, sie in Berlin, er auf seinem Gut Wiepersdorf. Die Ehejahre bis zum Tod des Gatten und Vaters ihrer sieben Kinder werden in der Neuerscheinung näher beleuchtet. In diesen Jahren war Bettine nur eine Randerscheinung in der Berliner Gesellschaft. Nach dem Tod ihres Mannes begann ihr drittes Leben. 1835 veröffentlichte sie mit „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde“ ihr erstes Buch. Durch den Erfolg wird Bettine zu einer Institution in Berlin und über die Grenzen der Stadt hinaus. Jetzt nutzte sie ihren Ein-fluss. Im Juni 1840 wurde Friedrich Wilhelm IV. König von Preußen, ein „Romantiker auf dem Thron“ – Bettinen drittes und bedeutendstes Buch „Dies Buch gehört dem König“ erschien. Es war ihre Absicht, damit dem König die Wahrheit über die Verhältnisse in Preußen mitzuteilen. Ihr nächstes Vorhaben, ein Buch über die soziale Lage der Armen, muss sie unter dem Druck der preußischen Behörden aufgeben. 1842 starb ihr Bruder Clemens, zu dessen Andenken sie 1844 die Briefsammlung „Clemens Brentanos Frühlingskranz“ veröffentlichte. Im Magistratsprozess 1847 wurde sie zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt und nur auf Grund der Intervention von einflussreichen Freunden musste sie die Strafe nicht antretenden. 1854 erlitt sie einen Schlaganfall und starb nach langem Leiden 1859 in Berlin. Die mutige Bettine bleibt im Gedächtnis der Nachgeborenen, dazu trägt auch die Neuerscheinung mit ihren zahlreichen historischen Abbildungen bei.

Bettine von Arnim (1785-1859)…

MaWiOr aus Halle am 19.11.2020
Bewertungsnummer: 2735200
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bettine von Arnim (1785-1859) war eine deutsche Schriftstellerin und bedeutende Vertreterin der deutschen Romantik. Die neue Broschüre der Frankfurter Buntbücher wid-met sich ihrem Aufenthalt in Berlin, der fast ein halbes Jahrhundert dauerte. Geboren am 4. April 1785 in der Freien Reichstadt Frankfurt am Main, heiratete sie 1811 den Schriftsteller Achim von Arnim. Das Paar lebte meist getrennt, sie in Berlin, er auf seinem Gut Wiepersdorf. Die Ehejahre bis zum Tod des Gatten und Vaters ihrer sieben Kinder werden in der Neuerscheinung näher beleuchtet. In diesen Jahren war Bettine nur eine Randerscheinung in der Berliner Gesellschaft. Nach dem Tod ihres Mannes begann ihr drittes Leben. 1835 veröffentlichte sie mit „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde“ ihr erstes Buch. Durch den Erfolg wird Bettine zu einer Institution in Berlin und über die Grenzen der Stadt hinaus. Jetzt nutzte sie ihren Ein-fluss. Im Juni 1840 wurde Friedrich Wilhelm IV. König von Preußen, ein „Romantiker auf dem Thron“ – Bettinen drittes und bedeutendstes Buch „Dies Buch gehört dem König“ erschien. Es war ihre Absicht, damit dem König die Wahrheit über die Verhältnisse in Preußen mitzuteilen. Ihr nächstes Vorhaben, ein Buch über die soziale Lage der Armen, muss sie unter dem Druck der preußischen Behörden aufgeben. 1842 starb ihr Bruder Clemens, zu dessen Andenken sie 1844 die Briefsammlung „Clemens Brentanos Frühlingskranz“ veröffentlichte. Im Magistratsprozess 1847 wurde sie zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt und nur auf Grund der Intervention von einflussreichen Freunden musste sie die Strafe nicht antretenden. 1854 erlitt sie einen Schlaganfall und starb nach langem Leiden 1859 in Berlin. Die mutige Bettine bleibt im Gedächtnis der Nachgeborenen, dazu trägt auch die Neuerscheinung mit ihren zahlreichen historischen Abbildungen bei.

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„Herzhaft in die Dornen der Zeit greifen … “

von Sonja Hilzinger

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