Produktbild: Der Getreue des Herzogs

Der Getreue des Herzogs Ein historischer Roman aus Württemberg

20

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Verkaufsrang

75830

Erscheinungsdatum

12.08.2020

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783839266359

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PDF

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

75830

Erscheinungsdatum

12.08.2020

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Auflage

2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783839266359

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  • Dante

    5/5

    06.02.2021

    eBook (PDF)

    Johanna von Wild – Der Getreue des Herzogs

    Mit sechs Jahren findet Grafensohn Ulrich in dem Küchenjungen Johannes einen neuen Spielgefährten. Beide Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Ulrich ist bereits in jungen Jahren eine starke, dominante Persönlichkeit der nicht so leicht in seine Schranken zu verweisen ist, wohingegen sich Johannes eher ruhig und besonnen zeigt. Doch scheinbar gerade aus dieser Unterschiedlichkeit entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft die allen Widrigkeiten standhält und die Zeit überdauert. Ulrich, der bereits mit elf Jahren zum Herzog von Württemberg ernannt wird entwickelt sich zu einem skrupellosen, verschwenderischen Herrscher der das gemeine Volk schröpft wo es nur geht. Schnell werden böse Stimmen laut und unter Ulrichs Vertrauten finden sich einige, die eigene Ziele verfolgen. Johannes hingegen entwickelt sich zu einem mildtätigen Arzt dem sehr am Wohle der einfachen Bevölkerung gelegen ist. Wird es Johannes gelingen beschwichtigend auf Ulrich einzuwirken und auch sein persönliches Glück zu finden? Der Autorin Johanna von Wild ist es nach ihrem Debüt-Roman „ Die Erleuchtung der Welt“ auch in ihrem neuen historischem Roman „Der Getreue des Herzogs“ gelungen Fakten und Fiktion gekonnt miteinander zu verbinden. Auch hier bleibt sie ihrer ruhigen, einfühlsamen und doch bildlichen Erzählweise treu und entführt den Leser in diese tolle Geschichte. Es macht riesig Spaß den Lebensweg, beider glaubhaft dargestellten Protagonisten zu begleiten. Ein absoluter Lesegenuss! Ich freue mich schon jetzt auch den nächsten historischen Roman der Autorin!

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    26.02.2026

    Ein fesselnder Balanceakt zwischen Loyalität und Abgrund

    Der historische Roman „Der Getreue des Herzogs“ von Johanna von Wild entführt die Leser und Leserinnen in das Württemberg des ausgehenden 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts und erzählt die packende Lebensgeschichte des fiktiven Arztes Johannes, der als enger Vertrauter des ebenso glanzvollen wie tyrannischen Herzogs Ulrich zwischen tiefer loyaler Freundschaft, einer verbotenen Liebe und den blutigen Unruhen der Bauernaufstände bestehen muss. Nachdem ich habe die letzte Seite von „Der Getreue des Herzogs“ gelesen hatte, war ich noch ganz von der dichten Atmosphäre des spätmittelalterlichen Württembergs erfüllt. Es kommt selten vor, dass mich ein historischer Roman so sehr packt, dass ich mich regelrecht zwingen musste, diesen ab und zu zur Seite zu legen, doch hier war es definitiv der Fall. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und die 448 Seiten waren innerhalb weniger Tage gelesen. Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Bindung zwischen dem späteren Arzt Johannes und Herzog Ulrich. Johanna von Wild ist es meisterhaft gelungen, die komplexe Figur des Ulrich von Württemberg lebendig werden zu lassen. Ich fühlte mich während der gesamten Lektüre wie eine unsichtbare Begleiterin am Hofe, die miterlebt, wie aus einem Jungen ein verschwenderischer und völlig unberechenbarer Herrscher wird. Mein Verhältnis zum Protagonisten Johannes war dabei von einer absoluten Ambivalenz geprägt: Einerseits habe ich ihn für seine unerschütterliche Loyalität bewundert. In einer Zeit des Verrats ist seine Treue zu Ulrich ein moralischer Anker. Andererseits hätte ich ihn manchmal am liebsten kräftig geschüttelt, wenn er trotz Ulrichs Zügellosigkeiten und Ungerechtigkeiten weiterhin zu ihm stand. Dieser innere Konflikt hat Johannes für mich unglaublich menschlich und greifbar gemacht. Besonders beklemmend, und zugleich der besondere Reiz des Buches, ist die Darstellung von Ulrichs Schreckensherrschaft. Die Autorin zeigt hautnah, wie der Herzog das Land durch seine maßlose Verschwendungssucht und kriegerischen Ambitionen buchstäblich in den Ruin treibt. Während am Hofe geprasst wird, hungert das Volk. Ich fand es erschütternd zu lesen, wie aus der drückenden Steuerlast und der Willkür des Adels eine brodelnde Unzufriedenheit erwuchs. Die Schilderung der Unruhen durch den „Armen Konrad“ ist Johanna von Wild meisterhaft gelungen: Man spürt förmlich die Verzweiflung der Bauern, die nichts mehr zu verlieren haben. Johannes, der als Arzt die Wunden dieser Zeit heilen will, steht mittendrin in diesem hochexplosiven Gemisch aus politischem Versagen und menschlichem Leid. Die (fiktive) Liebesgeschichte zwischen Johannes und Sophie Breuning war für mich der Teil des Romans, der mich emotional am stärksten mitgenommen hat. In der düsteren Atmosphäre der Bauernaufstände waren die heimlichen Begegnungen der beiden wie kleine Strahlen der Hoffnung. Das Verschwinden von Sophie und das damit verbundene Geheimnis waren ein zusätzlicher Antrieb beim Lesen. Der Antagonist Volland bildet dazu das perfekte, abgrundtief böse Gegenstück. Seine Eiseskälte spiegelt die Gnadenlosigkeit der damaligen Zeit wider und machte für mich das Mitfiebern umso intensiver. Was mich besonders an diesem Roman beeindruckt hat, ist die historische Tiefe. Man merkt in jedem Kapitel, wie akribisch Johanna von Wild recherchiert hat. Ob es die politischen Verwicklungen, die medizinischen Details oder die Vorboten der Reformation sind … alles wirkt authentisch. Mit ihrem bildhaften Stil hat sie es zudem geschafft, dass das historische Wissen mit dem Schicksal der Figuren verschmilzt. Ich habe das Gefühl, echte historische Persönlichkeiten wie beispielsweise Ulrich von Württemberg wirklich kennengelernt zu haben – einfach die Menschen hinter den Namen, die man aus zahlreichen Geschichtsbüchern kennt. Und genau das sollte ein guter historischer Roman liefern. Danke für dieses großartige und lehrreiche Leseerlebnis und für das signierte Frei-Exemplar. Fazit: „Der Getreue des Herzogs“ von Johanna von Wild hat mich emotional aufgewühlt auch historisch bereichert. Ich bin tief in die Geschichte Württembergs eingetaucht und habe einiges dazu gelernt. Sehr lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    26.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bildhafte Sprache, fesselnder Erzählstil, glaubhafte Charaktere - es passt alles

    Johanna von Wild: Der Getreue des Herzogs Tübingen 1498. Der erst elfjährige Ulrich wird zum Herzog von Württemberg ernannt, Küchenjunge Johannes steht ihm als treuer Freund zur Seite. In den Folgejahren muss Johannes, inzwischen Arzt, miterleben, wie der verschwenderische Herzog das Land in den Ruin treibt und seine große Liebe, Sophie Breuning, den eiskalten Volland heiratet. Während Ulrich immer zügelloser handelt und es zum Bauernaufstand kommt, verschwindet Sophie spurlos. Als Johannes von ihrem Geheimnis erfährt, beginnt für ihn eine Odyssee ... Johanna von Wild habe ich durch eine Leserunde zu ihrem Roman „Das Erbe derer von Thurn und Taxis“ schätzen gelernt. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Ich mag Geschichten, die in medias res gehen, kein langes Vorgeplänkel und ewig lange Beschreibungen. Das kann die Autorin perfekt. Und schon gleich schafft sie es, Ulrich und Johannes in ihrem Charakter so darzustellen, dass man Verlauf des Buches oft denkt „Ja, so war er schon als Kind!“. Eine wunderbar bildhafte Sprache, ein Erzählstil, der mich vom ersten Satz an fesselt, es wird nie langatmig, und die Geschichte des Herzogtums Württemberg wird leicht verständlich vermittelt. Glaubhafte Charaktere runden den positiven Leseeindruck ab, auch wenn man Johannes manchmal schütteln möchte. Und als in Marburg lebende Leserin hab ich die Passagen um das Religionsgespräch natürlich besonders intensiv gelesen Ich kann die Romane besten Gewissens empfehlen und mache deshalb weiter mit der Erleuchtung der Welt ☺️

  • Bewertung

    aus Limbach-Oberfrohna

    5/5

    06.02.2021

    eBook (ePUB)

    Eine Freundschaft bis zum Ende

    Ulrich und Johannes verbindet eine tiefe Freundschaft. Obwohl Johannes später es nicht begreift, warum sein Freund Herzog Ulrich in manchen Dingen so handelt und brutal ist. Mit der Liebe zu Sophie begibt Johannes sich und sie in Lebensgefahr. Da Sophies Mann Ambrosius Volland nicht nur die rechte Hand von Ulrich ist, nein, er führt auch seine eigene Machtposition mit unlauteren Mittel voran. Als Sophie dann spurlos verschwindet, sucht Johannes ein ganzes Leben lang nach ihr und ihrem Geheimnis... Ein sehr spannender Roman über den Bauernauftand, die Kirche und eine verlorene Beziehung. Der Schreibstil ist gefällig und man kommt gut mit dem Lesen voran. Allerdings ist dann der letzte Abschnitt im Buch etwas schnell zusammengefasst, man kann meinen es müsste schnell fertig werden. Das gibt dann einen Stern Abzug. Ansonsten sehr gut.

  • Monika S.

    aus Leutesdorf

    5/5

    06.02.2021

    eBook (ePUB)

    Sehr interessant

    Ulrich, der zukünftige Herzog von Württemberg und Johannes, ein einfacher Küchenjunge, freunden sich in Kindestagen an und durchlaufen ihre völlig unterschiedlichen Leben. Hat ihre Freundschaft, die oft auf die Probe gestellt wird eine Chance oder wird ihre jeweilige Herkunft ihnen zum Verhängnis ? Mit diesem Roman ist Johanna von wild wieder ein Meisterstück gelungen. Die Charaktere und deren Entwicklungen haben mir als Leser vieles abgewonnen. Zum einen war mir bewusst, dass das Leben um 1500 nicht unbedingt einfach und angenehm war, aber dass es teilweise solche Auswirkungen und der tägliche Kampf ums Überleben beinhaltete, war für mich sehr spannend. Zum anderen die scheinbar ständige Kriegsführung, die in meinen Augen oft an den Haaren herbeigezogen wurde, nur um etwas mehr Land oder mehr Steuern zu erhalten, geführt wurden. Beide Seiten wurden sehr anschaulich von der Autorin beschrieben und das auch teilweise ohne Rücksicht auf das Gefühlsleben, der Leser... Als Leser kam ich in eine Welt, die mal farbenprächtig und vertraut war, und im nächsten Moment war nur noch ein Grau in grau -Ton vorhanden, in dem Angst und Hilflosigkeit regierten. Doch ich muss gestehen, ich habe mich in dem Roman sehr wohlgefühlt, vielleicht aber auch gerade deswegen , weil scheinbar schonungslos, das Leben beschrieben wurde. Besonders gut gefallen hat mir, dass in dem Roman so viele andere Genre mit zum Tragen kamen, es war historisch, spannend wie ein Krimi und auch die Liebe kam nicht zu kurz. Für mich gab es viele interessante Momente in dem Roman, was jedoch die Aufzählung hier sprengen würde, deswegen möchte ich hier allen Lesern empfehlen, dieses Buch zu lesen, wenn sie das Alltagsleben, des Leben am Hofe und auch die Medizinentwickung um 1500 kennenlernen möchten.

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