Produktbild: Waterlily

Waterlily Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Verlag

Palisander Verlag - Elstner & Elstner GbR

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Gewicht

467 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Frank Elstner + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95784-032-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Verlag

Palisander Verlag - Elstner & Elstner GbR

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Gewicht

467 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Frank Elstner
  • Uta Millner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95784-032-5

Herstelleradresse

Palisander Verlag
Further Straße 25
09113 Chemnitz
DE

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  • Maria

    aus K

    5/5

    03.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein authentischer Roman aus der Welt der Dakota

    Schon immer habe ich mich für das Leben der Natives interessiert. Viel zu lange habe ich nicht mehr daran gedacht. So bin ich froh, durch diesen Roman wieder daran erinnert zu werden. Es ist eines der dunkelsten Punkte in der Geschichte Amerikas und leider heute nicht weniger schlimm. Wenn man nun die denkt, die Menschen hätten aus der Vergangenheit gelernt, muss man feststellen, dass auch heute den Natives weiter Unrecht getan wird. Waterlily ist der Roman einer Dakotafrau, die schon in einem Reservat zur Welt kam. Sie greift für dieses Buch auf Quellen zurück, die alle authentisch sind. Teilweise konnten diese Zeugen ihr noch von dem Leben in freier Prärie erzählen. Der Roman erzählt auf der einen Seite eine fiktive Geschichte und ist auf der anderen Seite ein historisches Zeugnis aus dem Leben der Natives. Wer noch tieferes Interesse hat, wird sich nun in andere Quellen vertiefen, um noch mehr zu erfahren. Mir hat dieser Roman außerordentlich gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr ruhig, fast beschreibend, passt aber ausgezeichnet zur Geschichte, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Geschichte von Waterlily ist. Waterlily steht für die Frauen der Natives, die mit diesem Buch ihre eigene Geschichte erhalten. Oft stehen ja berühmte Krieger im Vordergrund. Dieser Roman beleuchtet ein wenig das Leben der Frauen. So mancher Leser dürfte erstaunt sein, was er hier über die Kultur der Natives erfährt. Ihr Umgang mit Kindern z.B. ist ganz besonders. Da könnten wir noch manches von lernen. So oder so zeigt auch dieses Buch , dass die Natives keineswegs die Wilden und Grausamen waren, als die sie oft hingestellt werden. Es ging eine Kultur verloren, die heute nur noch ein Abklatsch von früher sein kann. Zumal die Natives ihre komplette Lebensgrundlage verloren haben. In Waterlily gibt es einen kleinen Einblick, wie das Leben der Natives einmal gewesen ist, frei und mit Respekt vor der Natur und den Mitmenschen.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    5/5

    02.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tolle Geschichte über Werte, Familie und noch vieles mehr

    Ein sehr schönes Buch, um etwas über die Traditionen, Ritualen und Wertevorstellungen der Dakota Indianer zu erfahren und zu lernen. Die meiste Handlung im Buch bezieht sich auf Traditionen, Ritualen, Werten und verwandtschaftlichen Verhältnissen der Dakota Indianer. Ihr Leben und sogar überleben, durch alte Gesetze oder neue Situationen. Es wurde alles sehr schön beschrieben und erklärt, so dass man sich gut in das Leben der Dakota hineinversetzten könnte und einiges über sie/ durch sie lernen konnte. Was mich besonders beeindruckt hat, waren die Familienbande der Verwandtschaft, ob angeheiratet oder Blutverwandt, da gab es keine Unterschiede sowie die Gastfreundschaft immer bereit zu sein jemand in seiner Mitte aufzunehmen und zu versorgen. Weiterhin hat mir noch gefallen, wie die Traditionen und Wertvorstellungen von Müttern an die Töchter, von Vätern an die Söhne oder von großen Kindern an die kleinen weitergeben wurden. Wie jeder jedem geholfen hat und jeder auf jeden aufgepasst hat. Alle hatten Ihren Platz in der Gemeinschaft. In der heutigen Zeit ist so ein Leben wie die Dakota es gefühlt haben für uns gar nicht mehr vorstellbar und nicht denkbar. Umso mehr ist es beeindruckend, wie gut und wie strukturiert sie ihr Leben geführt haben und wieviel wir in über 200 Jahren erreicht habe. Das nicht viel auf die Thematik des weißen Mannes eingegangen ist und wie er das Leben der Dakota Indianer bzw. aller Indianer beeinflusst hat, fand ich auch gut. Es wurde nur am Rande erwähnt und somit wurde ausschließlich nur über das Leben der Dakota erzählt. Die Informationen über das Leben der Dakota wurden von Ella Cara Deloria sorgfältig recherchiert und niedergeschrieben, so dass der die Traditionen, Rituale, Wert und auf wahren begeben bestehen nur die Geschichte der Protagonisten fiktiv ist. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch von Ella Cara Deloria.

  • Bewertung

    aus Illingen

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr informativ, ergreifend und warmherzig

    In Ella Cara Delorias Roman 'Waterlily' geht es um einen Stamm der Dakota-Indianer in einer Zeit, in der der 'weiße Mann' immer präsenter im Leben der Indianer wird. Erzählt wird über das Leben von Waterlily, einem Mädchen, dass in die Kultur, Gebräuche und Traditionen ihres Stammes hineingeboren wird. Wir erfahren viel über das Leben der Dakota, über die Familien und wie alles zusammengehört. Erziehung, Liebe, die Aufgaben von Mann und Frau, alles wird anhand Waterlilys Leben erzählt und sehr präzise weitergegeben. Der Schreibstil ist anders, als man es von Romanen gewohnt ist. Aber der Schreibstil ist authentisch, ehrlich und ergreifend. Ich bewundere die Dakota-Indianer und es stimmt mich ebenso traurig, dass der 'weiße Mann' die Stämme der Indianer so sehr verdrängt und herabgesetzt hat, so dass sie kaum noch Platz zum atmen haben. Der Stamm der Dakota ist ein wunderbares Vorbild, wie respektvoll und liebevoll Menschen miteinander umgehen können. Ein ganz toller Roman, den man wirklich gelesen haben sollte. Ganz besonders imponiert hat mich die Erziehung der Kinder. Sie werden sehr respektvoll behandelt, sie werden ernst genommen und als ganze Menschen wahrgenommen, was wie ich finde sich unsere Gesellschaft durchaus ein gutes Stück abschauen könnte. Absolute Leseempfehlung, sehr lehrreich und informativ, taucht ein in die Welt der Dakota-Indianer :)

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    5/5

    05.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus dem Leben einer Yankton-Dakota

    Die Autorin Ella Cara Deloria (1889 – 1971)wuchs im Spannungsfeld zwischen christlicher und indianischer Kultur auf. Sie studierte und betrieb als Ethnologin Feldforschung im eigenen Stamm. Sie hörte aus erster Hand noch von den großen Büffelherden und dem teilnomadischen Leben ihres Volkes. Sie erfuhr von Riten, Sitten und Stammesregeln. Sie verarbeitete ihre Forschungen auch in einem Roman. „Waterlily“ erzählt aus der Sicht von zwei Frauen, Blue Bird und ihrer Tochter Waterlily, vom Leben der Yankton-Dakota. Obwohl etwas distanziert im Stil, berührte mich diese Geschichte außerordentlich. Deloria verdichtete ihre Forschungsergebnisse und so steht Waterlily für ein exemplarisches, indianisches Frauenleben. Noch kann ihr Stamm und ihre Familie nach alter Tradition leben, Berührungen mit den weißen Siedlern und Soldaten gibt es nur am Rande, aber die Gefahr, die von ihnen ausgeht ist deutlich zu spüren. Sie kommen in Kontakt mit Krankheiten, für diese keine Medizin und Abwehrkräfte haben, sie sehen voller Verwunderung, wie die Weißen ungezählte Büffel schießen, ohne sich um die Kadaver zu kümmern. Was für sie Nahrung und Wärme bedeutet, wird von den weißen Siedlern und Soldaten grundlos abgeschossen. Aber es geht natürlich auch eine Faszination von diesen Fremden aus. Die Schusswaffen sind begehrte Objekte für die Krieger des Stammes, Kattun wird wegen der Farben und des feinen Gewebes von den Frauen sehr geschätzt und die Decken wärmen und sind viel leichter als die bisher verwendeten Tierhäute. Ella Cara Deloria kann durch ihre Gespräche sehr unmittelbar vom beginnenden Untergang dieser großartigen Kultur berichten und verleiht ihrem Roman dadurch eine faszinierende Authentizität. Das ist ein Paradebeispiel für den Stellenwert von Oral History. Der Roman endet mit Waterlilys Leben als junger Frau, gern hätte ich noch mehr über sie erfahren. Die Autorin erzählt sehr zurückhaltend, Freude, Trauer und dramatische Ereignisse im Leben ihrer Protagonistinnen wirken deshalb wie aus der Ferne erzählt. Nichts desto trotz, hat mich der Roman und auch die Lebensgeschichte der Autorin gefesselt. Schön, dass der Palisander Verlag diesen Text nun auch in Deutschland zugänglich macht.

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