Timmy wohnt bei Mama. Seine Eltern haben sich getrennt, als er noch ganz klein war. Damals ist Mama mit Timmy zurück in ihre Heimatstadt gezogen, ganz nah zu Oma und Opa. An den Wochenenden holt Papa Timmy manchmal ab. Timmy ist gern bei Papa und seiner neuen Freundin, aber hinziehen möchte er nicht. Er will Mama nicht allein lassen. Timmys Mama hat in letzter Zeit zu nichts mehr Lust, sie liegt nur im Bett und starrt vor sich hin. Weil sie so abweisend ist, hat Timmy Angst, dass sie ihn nicht mehr gern hat oder er schuld an ihrer Krankheit ist. Kann er etwas tun, damit Mama wieder gesund und fröhlich wird? Dieses Buch zeigt aus Sicht eines Kindes auf, wie es die Depression eines Elternteils miterlebt. Mittels kindgerechter Text- und Bildsprache wird das komplexe Thema anhand eines Märchens einfach erklärt sowie mit einfühlsamen Illustrationen begleitet. Ein schwieriges Thema, ehrlich, aber hoffnungsvoll erzählt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
HSL
4/5
30.08.2020
Buch (Paperback)
Mein Eindruck
Schon der Titel des Kinderbuches und die Beschreibung über Depressionen als Bilderband zeigen, auf welches gewagte Thema das Autorenteam eingeht.
Es ist eine wunderschöne und tiefgreifende Geschichte einer Mutter die an Depression leidet und wie deren Sohn versucht ihr zu helfen. Schön gezeichnete Bilder untermalen den Fortlauf der Erzählung. Durch das illustrative Buch „Mama und der verhexte Spiegel“ kann man dem Kind ungetrübt erklären , dass man bei dieser und ähnlichen Krankheiten entsprechende Hilfe benötigt. Auch das für alle Beteiligten Geduld bis zur Heilung erforderlich ist.
Es ist ein Kinderbuch das nicht nur für betroffene Eltern, sondern auch für Ärzte ein guter Ratgeber ist.
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