Produktbild: Die Jüdin von Magdeburg

Die Jüdin von Magdeburg Historischer Roman

4

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.11.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

559 (Printausgabe)

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783732594368

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.11.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

559 (Printausgabe)

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

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9783732594368

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Die Jüdin von Magdeburg

Bewertung aus Wertingen am 03.09.2025

Bewertungsnummer: 2585718

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Ritterroman in zwei Teilen, einmal im Jahr 1275 und dann im Jahr 1278. Wolfram von Hildesheim ist Knappe bei Adalbert von Stendal. Dieser verehrt Heiwig von Holstein, weshalb Wolfram seinem Ritter immer Minnelieder schreiben muß. Dies paßt aber Otto von Brandenburg nicht, denn er hat Heilweg als seine Braut auserkoren, was immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den beiden Ritter führt. Im Judendorf lebt Esther mit ihrer Familie, ihr Vater ist der Geldverleiher Amos. Gero von Greifenstein hat ein Auge auf die schöne Esther geworfen, aber sie will von diesem Mann nichts wissen, der den Juden übel mitspielt Auch der Peitschenmönch möchte die Juden am liebsten vernichten. Als am Margaretentag eine Brücke in Magdeburg einstürzt,versinkt auch Esther in den Fluten jedoch rettet sie Wolfram in letzter Minute das Mädchen und verliebt sich unsterblich in sie. Aber er als Chrsit darf um die Jüdin nicht werben und außerdem war sie schon einem Verwandten versprochen. Der zweite Teil befaßt sich hauptsächlich mit der Nachfolge von Erzbischof Konrad. Es beginnt unter den Adligen und Rittern zu schweln, denn jeder möchte seinen Verwandten auf den Bischofstuhl sitzen sehen und die einzelnen Heere bekriegen sich. Aber wir lernen auch die mutige Begine Mechthild kennen und ihr Mündel Genoveva, eine etwas zurückgebliebende Frau, die aber Visionen hat und den starken Scmied Dostl. Über 560 Seiten führt uns der Autor in eine Welt des Mittelalters, wo sehr viele Menschen durch Kämpfe und Intrigen ihr Leben lassen mußten. Der Adel und Ritterstand wollte die Macht haben, aber die Kirchenfürsten hatten damals ein gewichtiges Wort. Esthers Familie hatte so einige Schicksalsschläge einzustecken, man spürt auch hier schon um 1270 herum den Judenhass und sie mußten in einem extrigen Viertel wohnen. Der Minnesand und die Liebe kommen in diesem Buch auch nicht zu kurz. Wir bekommen auch sehr guten Einblick in das Leben der damaligen Zeit, welche Mahlzeiten die Menschen zu sich nahmen, welche Kleidung sie trugen und wie die medizinische Versorgung damals war und die politischen Gegebenheiten. Ein Buch, das mich sehr gefesselt hat und auch sehr lehrreich war, da ich vieles bisher noch nicht kannte bzw. nicht wußte. ´In dem Roman sind gekonnt geschichtliche Personen mit fiktiven Protagonisten vermischt, was eine angehme Atmosphäre schafft. Zu Beginn findet sich das Personenverzeichnis, die Zeittafel und der Stadtplan von Magdeburg anno 1950. Am Ende erklärt uns das Glossar die einzelnen Begriffe und zu Beginn stimmt uns das Lied von Simon und Garfunkel mit Bridge over Troubled Water auf das Geschehen ein. Das Cover zeigt uns den unvollendeten Dom und im Vordergrund Esther.

Die Jüdin von Magdeburg

Bewertung aus Wertingen am 03.09.2025
Bewertungsnummer: 2585718
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Ritterroman in zwei Teilen, einmal im Jahr 1275 und dann im Jahr 1278. Wolfram von Hildesheim ist Knappe bei Adalbert von Stendal. Dieser verehrt Heiwig von Holstein, weshalb Wolfram seinem Ritter immer Minnelieder schreiben muß. Dies paßt aber Otto von Brandenburg nicht, denn er hat Heilweg als seine Braut auserkoren, was immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den beiden Ritter führt. Im Judendorf lebt Esther mit ihrer Familie, ihr Vater ist der Geldverleiher Amos. Gero von Greifenstein hat ein Auge auf die schöne Esther geworfen, aber sie will von diesem Mann nichts wissen, der den Juden übel mitspielt Auch der Peitschenmönch möchte die Juden am liebsten vernichten. Als am Margaretentag eine Brücke in Magdeburg einstürzt,versinkt auch Esther in den Fluten jedoch rettet sie Wolfram in letzter Minute das Mädchen und verliebt sich unsterblich in sie. Aber er als Chrsit darf um die Jüdin nicht werben und außerdem war sie schon einem Verwandten versprochen. Der zweite Teil befaßt sich hauptsächlich mit der Nachfolge von Erzbischof Konrad. Es beginnt unter den Adligen und Rittern zu schweln, denn jeder möchte seinen Verwandten auf den Bischofstuhl sitzen sehen und die einzelnen Heere bekriegen sich. Aber wir lernen auch die mutige Begine Mechthild kennen und ihr Mündel Genoveva, eine etwas zurückgebliebende Frau, die aber Visionen hat und den starken Scmied Dostl. Über 560 Seiten führt uns der Autor in eine Welt des Mittelalters, wo sehr viele Menschen durch Kämpfe und Intrigen ihr Leben lassen mußten. Der Adel und Ritterstand wollte die Macht haben, aber die Kirchenfürsten hatten damals ein gewichtiges Wort. Esthers Familie hatte so einige Schicksalsschläge einzustecken, man spürt auch hier schon um 1270 herum den Judenhass und sie mußten in einem extrigen Viertel wohnen. Der Minnesand und die Liebe kommen in diesem Buch auch nicht zu kurz. Wir bekommen auch sehr guten Einblick in das Leben der damaligen Zeit, welche Mahlzeiten die Menschen zu sich nahmen, welche Kleidung sie trugen und wie die medizinische Versorgung damals war und die politischen Gegebenheiten. Ein Buch, das mich sehr gefesselt hat und auch sehr lehrreich war, da ich vieles bisher noch nicht kannte bzw. nicht wußte. ´In dem Roman sind gekonnt geschichtliche Personen mit fiktiven Protagonisten vermischt, was eine angehme Atmosphäre schafft. Zu Beginn findet sich das Personenverzeichnis, die Zeittafel und der Stadtplan von Magdeburg anno 1950. Am Ende erklärt uns das Glossar die einzelnen Begriffe und zu Beginn stimmt uns das Lied von Simon und Garfunkel mit Bridge over Troubled Water auf das Geschehen ein. Das Cover zeigt uns den unvollendeten Dom und im Vordergrund Esther.

Der schwarze Ritter

Martin Schult aus Borken am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1422613

Bewertet: eBook (ePUB)

Im Jahre 1275 leben Juden und Christen in der Stadt Magdeburg mehr oder weniger friedlich miteinander. Der ständige Konflikt, der erst noch vor etwas mehr als zehn Jahren mit einem Massaker im Judenviertel einen unrühm-lichen Höhepunkt verzeichnete, ruht zwar, aber die Menschen bewahren Abstand in ihren Welten. Esther ist die Tochter des vermögenden jüdischen Geldverleihers Amos und entkommt bei einem Brückeneinsturz nur knapp dem Tod. Ihr Leben hat sie dem jungen Knappen Wolfram zu verdanken, der sich todesmutig in die Fluten wirft und sie vor dem Ertrinken rettet. Wolfram verliebt sich in Esther, aber die Religionen stehen zwischen ihnen. Ohne Perspektive auf eine gemeinsame Zukunft verlässt Wolfram Magdeburg und nimmt ein Angebot wahr, selbst in den Ritterstand aufgenommen zu werden. In den folgenden Jahren führen ihn die kriegerischen Absichten seines Markgrafen wieder in die Stadt Magdeburg, in der Esther unterdessen ein schweres Schicksal ereilt hat... Der Autor Ruben Laurin begibt sich in seinem aktuellen historischen Roman "Die Jüdin von Magdeburg" wie schon in "Die Kathedrale des Lichts" nach Magdeburg im 13. Jahrhundert. Er erzählt die Geschichte in einem bildreichen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mir die damalige Zeit lebendig vor Augen führte. Der Spannungsbogen des Buches wird über die persönliche Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten Esther und Wolfram sehr gut aufgebaut und über den ereignisreichen und teilweise dramatischen Verlauf für die gesamte Länge des Romans auf einem guten Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine packende Geschichte, die hervorragend in den historischen Kontext des 13. Jahrhundert eingebunden wird und stets sehr gut recherchiert erscheint. Ruben Laurin gelingt es dabei aus meiner Sicht immer wieder das damalige Leben in seiner rauen Art authentisch zu schildern, ohne mit möglichst blutrünstigen Szenen überzeugen zu wollen. Insgesamt ist "Die Jüdin von Magdeburg" für mich eine fesselnder historischer Roman, der mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen hat. Überzeugen konnte er mich in erster Linie mit sympathischen und interessant gezeichneten Charakteren, einem gut herausgearbeiteten historischen Hintergrund und dem Erzähltalent des Autors. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Der schwarze Ritter

Martin Schult aus Borken am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1422613
Bewertet: eBook (ePUB)

Im Jahre 1275 leben Juden und Christen in der Stadt Magdeburg mehr oder weniger friedlich miteinander. Der ständige Konflikt, der erst noch vor etwas mehr als zehn Jahren mit einem Massaker im Judenviertel einen unrühm-lichen Höhepunkt verzeichnete, ruht zwar, aber die Menschen bewahren Abstand in ihren Welten. Esther ist die Tochter des vermögenden jüdischen Geldverleihers Amos und entkommt bei einem Brückeneinsturz nur knapp dem Tod. Ihr Leben hat sie dem jungen Knappen Wolfram zu verdanken, der sich todesmutig in die Fluten wirft und sie vor dem Ertrinken rettet. Wolfram verliebt sich in Esther, aber die Religionen stehen zwischen ihnen. Ohne Perspektive auf eine gemeinsame Zukunft verlässt Wolfram Magdeburg und nimmt ein Angebot wahr, selbst in den Ritterstand aufgenommen zu werden. In den folgenden Jahren führen ihn die kriegerischen Absichten seines Markgrafen wieder in die Stadt Magdeburg, in der Esther unterdessen ein schweres Schicksal ereilt hat... Der Autor Ruben Laurin begibt sich in seinem aktuellen historischen Roman "Die Jüdin von Magdeburg" wie schon in "Die Kathedrale des Lichts" nach Magdeburg im 13. Jahrhundert. Er erzählt die Geschichte in einem bildreichen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mir die damalige Zeit lebendig vor Augen führte. Der Spannungsbogen des Buches wird über die persönliche Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten Esther und Wolfram sehr gut aufgebaut und über den ereignisreichen und teilweise dramatischen Verlauf für die gesamte Länge des Romans auf einem guten Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine packende Geschichte, die hervorragend in den historischen Kontext des 13. Jahrhundert eingebunden wird und stets sehr gut recherchiert erscheint. Ruben Laurin gelingt es dabei aus meiner Sicht immer wieder das damalige Leben in seiner rauen Art authentisch zu schildern, ohne mit möglichst blutrünstigen Szenen überzeugen zu wollen. Insgesamt ist "Die Jüdin von Magdeburg" für mich eine fesselnder historischer Roman, der mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen hat. Überzeugen konnte er mich in erster Linie mit sympathischen und interessant gezeichneten Charakteren, einem gut herausgearbeiteten historischen Hintergrund und dem Erzähltalent des Autors. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Die Jüdin von Magdeburg

von Ruben Laurin

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