• Produktbild: Die Topeka Schule

Die Topeka Schule Roman

45

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

395 (Printausgabe)

Dateigröße

2290 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Topeka School

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783518753446

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

19.08.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

395 (Printausgabe)

Dateigröße

2290 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Topeka School

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783518753446

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  • Bewertung

    aus Alpthal

    5/5

    02.04.2021

    eBook (ePUB)

    Literatur-Fans aufgepasst

    Die Topeka-Schule ist für mich eine der grössten Überraschungen dieses Jahres 2020. Heiss erwartet, da ich schon so viel darüber im Vorfeld gelesen hatte und bei einer sehr guten Beurteilung on Barack Obama, liegen die Erwartungen hoch. Trotz der grossen Erwartungen hat dieses Buch mich tatsächlich inhaltlich überrascht. Sprachgewaltig schreibt Ben Lerner über eine Familie in Topeka. Was zunächst wie ein Thriller oder Krimi erscheint, denn der Prolog findet ganz offensichtlich in einem Verhörraum auf einer Polizeidienststelle statt, stellt sich als psychologische Studie einer Familie heraus, in der sich die aktuellen Problematiken und Herausforderungen denen sich die Menschen genau jetzt stellen müssen, wiederspiegelt. Da haben wir Adam, den hochbegabten Jungen, der sich jedoch in ein Korsett der Erwartungen und Zwänge seiner Freunde, Schule und Eltern gezwängt fühlt und dessen unterdrückte Aggressionen, die schlimmsten Gewaltvorstellungen in ihm aufkeimen lassen. Da ist Jonathan sein Vater, der als praktizierender Psychologe seine erste Frau verlässt und seine zweite Frau betrügt und dessen dringlichste Frage in diesem Zusammenhang ist, ob sich da vielleicht ein Muster entwickelt. Da ist Jane, Adams Mutter die den väterlichen Missbrauch aufarbeitet und dadurch berühmt wird. Und dann ist da natürlich auch noch Darren, der Prügelknabe und Aussenseiter der Schule, bei dem man nur darauf warten muss, bis er in den 20 Uhr Nachrichten mit einem Amoklauf auftauchen wird. In diesem literarischen Werk, den um Literatur handelt es sich hier und wer gerne auf Bildzeitungsniveau lesen möchte, wird hier nicht glücklich, zeigen sich die Abgründe unserer Gesellschaft. Die völlige Entkopplung von Gefühlen und Erwartungen, von Realität und Fake News. Die Tokepa Schule ist absolut empfehlenswert und stimmt während und nach dem Lesen nachdenklich und wirkt noch lange nach. Ein tolles Buch, dass man sicher ein zweites und ein drittes Mal lesen kann.

  • Kathrin

    aus Darmstadt

    4/5

    02.04.2021

    eBook (ePUB)

    Außergewöhnliches, nicht einfaches, aber lohnenswertes Werk

    Ben Lerner hat mit diesem Buch ein außergewöhnliches Werk verfasst und bereits die Beschreibung hatte mich angesprochen. Der Schreibstil war für mich erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, da er etwas sperrig und dadurch nicht ganz einfach zu lesen ist. Gerade die Zeit- und Handlungssprünge waren für mich anfangs recht anstrengend, weil mir der rote Faden gefehlt hat. Dennoch habe ich mich nach einiger Zeit daran gewöhnt und konnte dem Autor dann gut folgen. Die Handlung ist ebenso gewöhnungsbedürftig, da die verschiedenen Perspektiven das Buch sehr vielseitig machen und wie ein Puzzle wirken, welches die Spannung definitiv hoch hält und mich daher in der Geschichte gefesselt hat. Auch die vielen Themen im Buch bieten den besonderen Reiz beim Lesen. Für mich hat sich das Buch gelohnt, auch wenn es keine leichte Kost ist und ich mir daher zwischendurch nicht sicher war, ob ich wirklich weiterlesen soll. Dennoch bin ich sehr froh es getan zu haben und vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

  • efka

    aus München

    5/5

    02.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Um das aktuelle Amerika zu…

    Um das aktuelle Amerika zu verstehen, muss man den Blick auf die Zeit kurz vor der Jahrtausendwende richten. Ein paar Jahre vor Columbine und noch lange vor Trump versucht Ben Lerner uns seine Idee zu vermitteln. Die Perspektive des jugendlichen Adam, seiner Eltern, beide Psychologen, sowie Darren, ein Schulkamerad von Adam, bilden die Hauptachsen diese multiperspektivischen Werks von Ben Lerner. Ein Blick auf Lerners Lebenslauf legt nahe, dass es sich in diesem Buch um Autofiktion handelt. Geboren in Topeka, debattierte Lerner in seiner Schulzeit selbst und seine Eltern arbeiten als Familientherapeuten. Jedem dieser Protagonisten werden, in nicht chronologischer Reihenfolge, einzelne Kapitel gewidmet. Diese Unterscheiden sich durch die Perspektive und in der verwendeten Sprache und tragen zu einer spannenden Abwechslung beim Lesen bei. Die einzelnen Handlungsstränge wirken zunächst wahllos. Doch die großen Momente des Romans sind jene, an denen diese aneinander knüpfen und sich Kreise schließen. Dies geschieht auf eine fast beiläufige Art und der Autor weiß sich gekonnt zurückzuhalten, um dem Leser Raum für seine eigene Wahrnehmung zu lassen. „Die Topeka Schule“ handelt vom Erwachsen werden, „toxischer“ Männlichkeit, von Anfeindungen und Konflikten. Ausgrenzung wird in schmerzhaften Facetten dargestellt und Sprache spielt eine entscheidende Rolle. Adam ist ein talentierter Debattierer und nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil. Den Gipfel des Debattierens stellt dabei das sogenannte „schnellsen“ dar. Der Redner versucht dabei in einem wahnwitzigen Tempo seinen Kontrahenten mit Argumenten und Thesen zu konfrontieren, auf die er nahezu unmöglich komplett eingehen kann. Durch diese Überforderung soll ein Vorteil im Wettkampf bezweckt werden, der die Entfremdung der Sprache einer politischen Debatte und der resultierenden Beschränkung des Zugriffs für den Laien darstellt: „Das Letzte, was man mit diesen Tausenden von Wörtern anfangen sollte, war, sie zu verstehen. Derartige Offenlegungen waren zur Verschleierung gedacht.“ Lerner ist ein anspruchsvolles und vielschichtiges Werk gelungen, welches zur wiederholten Lektüre einlädt. Dabei versteht der Lyriker Ben Lerner meisterhaft mit Sprache umzugehen und beweist enormes Sprachgefühl.

  • Bewertung

    aus Waiblingen

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    langatmig, ausschweifend, teilweise konfus

    Der Klapoentext und auch die ersten paar Seiten des Buches hatten mein Interesse geweckt - eine wahnwitzige Situation wird beschrieben, in der ein Highschool Absolvent des nachtens in das vermeindliche Haus der Famile seiner Freundin schleicht und und vor ihrem Zimmer feststellt, dass er vor der Falschen Tür, in einem fremden aber baugleichen Haus steht. Was so beginnt, das kann nur gutwerden, dachte ich. Dann folgten aber lange, sehr zähe Durststrecken, in denen Dinge beschrieben, erklärt, verdeutlicht, beleuchtet (ja in etwa so!) wurden, die weder wesentlich für mich noch für die Geschichte waren. Um fair zu bleiben: Einige Passagen fand ich grandios, einige der erzählenden Personen (das Buch springt ständig zwischen den Protagonisten und auch Zeiten hin und her) waren sehr gelungen und unterhaltsam aufs Papier gebracht, doch leider überwogen für mich die Passagen, in denen sogar der beschriebene "Drogenrausch seines Lebens" so monoton und dröge beschrieben wird, dass man sich wünscht, lieber nicht dabei gewesen zu sein. Sehr schade!

  • Bewertung

    aus Randersacker

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesellschaftskritik verpackt in wunderbarer Prosa

    Ben Lerners „Die Topeka Schule“ ist eins dieser Bücher die einem nicht dazu einladen sie in einem Rutsch durchzulesen, auf jeden Fall nicht nach meinem empfinden. Solche Bücher nehmen den Leser eher mit auf eine langsame Reise. Bei mir begann die Reise mit ein paar Problemen. Die Leseprobe hatte mich sofort sehr angesprochen, besonders der Schreibstil hatte es mir von Anfang an angetan. Oft kritisiere ich in Büchern, die mir zu schlichte Sprache, hier pulsiert die Sprache nur so von Lebendigkeit und Kreativität. Eindeutig ein großer Pluspunkt für diesen Roman. Trotzdem waren die nächsten Seiten, sogar ganze Abschnitte für mich sehr schwierig. In fast der ersten Hälfte des Buches hatte ich Probleme die Zeitsprünge nachzuvollziehen, teilweise konnte ich nicht begreifen um welche Person es sich gerade drehte und die so wundervolle Sprache des Buches schweifte teilweise etwas zu weit ab, sodass ich nicht ganz hinterherkam. Ein paar Mal war ich fast davor aufzugeben und bin mittlerweile froh, dass ich durchgehalten habe. Denn so ab der zweiten Hälfte hatte mich das Buch wieder. Adam Gordons Lebensweg führt uns durch Debattiere Clubs, Physisch Krankheiten, Freundschaften, Ehe Dramen und auch Politik. Ben Lerner schafft es die Geschichte von Adam die eigentlich in den Neunziger Jahren spielt so zu erzählen, dass sie genau den Puls der Zeit trifft. Ära Trump ist hier das Stichwort. Wir haben hier also Gesellschaftskritik verpackt in wunderbarer Prosa. Etwas was sicherlich die wenigstens Romane so schaffen wie „Die Topeka Schule“. Schlussendlich ist dieser Roman sicherlich keine leichte Kost, vielleicht haben andere Leser weniger Einstiegs Schwierigkeiten als ich, doch dieses Buch ist es definitiv Wert gelesen zu werden. Für mich einer der wichtigsten und besten Romane diesen Jahres.

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