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Trümmermädchen Annas Traum vom Glück | Ein mitreißender historischer Roman im berüchtigten Hungerwinter

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14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3,5 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06341-6

Beschreibung

Rezension

„Ein gut recherchiertes Buch, das zugleich voller Herzenswärme steckt.“ ("Kölnische Rundschau")
„Dicht und vollkommen unkitschig erzählt.“ ("Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag")
„Trümmermädchen“ ist ein zutiefst ergreifendes Buch, das einen bis zur letzten Seite fesselt." ("Freie Presse")
„[Eine] Hommage an starke Frauen.“ ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Bedrückend, eindringlich und hoch emotional nimmt uns Lilly Bernstein mit nach Köln mitten im und nach dem zweiten Weltkrieg und bringt uns die Gräuel der damaligen Zeit, den täglichen Überlebenskampf, die Not und die Verzweiflung durch die zwei starken Hauptfiguren Anna und Marie so nahe, dass man sich als Leser dem nicht entziehen kann. "Trümmermädchen" ist ein wirklich gelungener, berührender und fesselnder Roman über das Leben und Leiden der Menschen in dieser Zeit, nicht nur für Kölner.“ ("WDR4")
„Eindringlich, poetisch, faszinierend.“ ("Zeit für mich")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3,5 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06341-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Duft von Brot im Winter

    Anna lebt bei ihrer Tante Marie und Onkel Mathias. Sie wächst auf mit dem Duft von gebackenem Brot. Besser als jeder Geselle kennst sie die Geheimnisse, wie das köstliche Gut entsteht. Die Bäckerei von Onkel Mathias sorgt dafür, dass sie auch nach Beginn des Krieges nicht hungern müssen. Doch Mathias wird an die Front geschickt. Marie hält die Bäckerei mit Hilfe des Zwangsarbeiters Joseph am Laufen. Doch Köln wird zerbombt Nach dem Krieg, Hungerwinter 1946: Marie ist am Ende ihrer Kräfte. Vom Haus der Bäckerei ist nicht mehr viel bewohnbar, der Ofen steht still. Es ist kalt, alle Menschen hungern. Marie und Anna versuchen jede für sich, das Überleben der kleinen Familie zu gewährleisten. Dabei leben sie sich zunehmend auseinander, Geheimnisse treten zwischen sie. Schlussendlich geht es in dieser Zeit um Leben und Tod. Kann die kleine Familie den Winter überstehen und das alte Leben Stück für Stück wieder aufbauen? Das Buch ist sehr bewegend, wie es geschrieben ist hat es einfach mein Herz erreicht. Dieser Mut der Protagonistinnen zeichnet das Buch aus. Der Großteil der Handlung spielt im Hungerwinter 1946. Es gab eine Phase im Buch, als Marie länger als mir lieb war mutlos war. Da musste ich etwas Geduld beim Lesen aufbringen. Davon abgesehen ist es wirklich ein wunderbarer Roman und lässt uns die Auswirkungen des Krieges auf die nicht-verfolgte Deutsche Bevölkerung gut nachvollziehen.

  • Magda

    aus Köln

    5/5

    14.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nach Sturmmädchen und…

    Nach Sturmmädchen und Findelmädchen habe ich jetzt auch das dritte (bzw. für mich das dritte, für die Autorin das erste) Buch von Lilly Bernstein gelesen. Es hat mich genauso begeistert wie die anderen beiden Bücher. Köln, 1941: Marie ist mit Bäckermeister Matthias sehr glücklich verheiratet. Als Matthias an die Front muss, betreibt sie die Bäckerei allein mit Hilfe ihrer Tochter Anna. Während eines Bombenangriffs bringt Marie im Bunker ihren Sohn Karl zur Welt. Anna verliebt sich in Joseph, der der Bäckerei als polnischer Kriegsgefangener zugeteilt wurde. Aufgrund einer böswilligen Verleumdung verliert Marie die Bäckerei und muss schauen, wie sie sich und ihre beiden Kinder durchbringt. Sie bekommt eine Stelle in einer Bäckerei, in der sie ausgebeutet wird und bis zum Umfallen schuften muss. Der Bäckermeister stellt ihr und Anna nach, bis es im Mehlraum zum Übergriff kommt. Anna schließt sich einer Gruppe von Kindern an, die Kohle von vorbeifahrenden Zügen stehlen und auf dem Schwarzmarkt gegen Lebensmittel und Dinge, die sie zum Leben brauchen, eintauschen. Der kleine Karl ist mit seinen vier Jahren auch mit Feuereifer dabei. Helga ist eins der Kinder, mit denen Anna zusammenarbeitet, sie ist die Protagonistin im Buch „Findelmädchen“. Lilly Bernstein hat mich ins Nachkriegs-Köln versetzt, sie hat den Jahrhundertwinter 1946/47 authentisch dargestellt, Medikamente wie Penicillin waren unbezahlbar, weswegen viele Menschen an der weißen Pest bzw. Tuberkulose gestorben sind. Ich habe mit den frierenden und hungernden Menschen gelitten und gehofft, dass Marie die Bäckerei wiederbekommt und Matthias vom Krieg heimkehrt. Ein fesselnder und emotionaler historischer Roman, der mich an manchen Stellen zu Tränen gerührt hat und den ich sehr gerne weiterempfehle.

  • Mila

    aus Chemnitz

    5/5

    18.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    emotional!

    Am Anfang des Buche dachte ich, „mmmmh okay“. Aber zum Ende hin ist es wirklich sehr sehr spannend geworden, sodass ich auch das andere Buch von Lilly Bernstein definitiv lesen werde!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Herzzerreissend

    Das Buch setzt mit Marie’s Ankunft in Köln ein, in den Armen die kleine Anna. Sie findet ein Obdach bei einer jüdischen Familie, heiratet den Bäckermeister Matthias Odenthal, der unten im Haus eingemietet ist. Bald bricht der 2. Weltkrieg aus. Marie und Matthias heiraten und führen die Bäckerei weiter, bis er an die Ostfront gerufen wird. Hauptsächlich erzählt werden dann die beiden letzten Kriegsjahre und die ersten beiden Nachkriegsjahre, mit Fokus auf Anna, die gleichsam mit den Bomben aus ihrer Kindheit katapultiert wird… Marie bringt in der schlimmsten Bombennacht in einem Luftschutzkeller Karl zur Welt - und das, während sie ausgebombt und verschüttet werden. Ein Roman, der schaudern macht - wenn auch nicht 1:1 biografisch, so doch sehr gut recherchiert und den Überlebenskampf in starke Szenen und Sequenzen giesst, die einen berühren und erschüttern - und ich gebe es zu, mehr als einmal kamen mir die Tränen - so dass ich in der Mitte des Buches wenigstens ein bisschen Schluss lesen musste, um die Hoffnungsperspektive nicht zu verlieren… Das Buch endet dann fast etwas unvermittelt und abrupt - womit? - Das verrate ich hier nicht - die Szene wäre aber durchaus ein Buchdeckelöffner - für einen Folgeband!

  • Bewertung

    5/5

    10.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende Geschichte im zerstörten Köln

    Man könnte ja eigentlich meinen, die Buchsparte rund um Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg sei bereits ausgefüllt wenn nicht gar überfüllt und dieses Buch hier tut nicht wirklich Not aber da irrt man auf ganzer Linie. Autorin Lilly Bernstein hat mit „Trümmermädchen“ eine eindringliche und sehr bewegende Geschichte verfasst. Wir lernen Hauptprotagonistin Anna kennen. Das Leid des Krieges nimmt schnell seinen Lauf und dennoch liest man als wissender Leser gebannt mit. Die Beschreibungen von Köln uns seinen Zerstörungen sind besonders emotional. Anna überlebt und gerät in die Fänge des Schwarzmarktes. Damals keine Seltenheit und für viele, genau so für Anna, überlebenswichtig. Bernstein nimmt hier Themen auf, auf die gern etwas zu leicht bei diesem Punkt des Krieges geschaut wird. Der Schwarzmarkt hatte es in sich und war mehr als gefährlich. Annas „Touren“ lassen einen auch hier mitfiebern und selbstredend ist der Lesefluss sowie der Spannungsbogen uneingeschränkt vorhanden. Bernstein umhüllt sich nicht in Phrasen oder Schönschreibereien. Sie schreibt gnadenlos ehrlich und unheimlich bildhaft. Auch wenn das Cover mehr als kitschig scheint, ist der Inhalt doch von anderem Kaliber. Ich muss zugeben, ich hätte das Buch wegen seinem Cover niemals in die Hand genommen, bin aber nun dennoch froh dieses kleine Meisterwerk genossen zu haben.

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