Produktbild: Miss Guggenheim
Band 15

Miss Guggenheim Sie lebte die Liebe und veränderte die Welt der Kunst

18

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/4,3 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3599-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/4,3 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3599-6

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Eschweiler

    4/5

    17.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die schillernde Persönlichkeit der Peggy Guggenheim

    ​Peggy Guggenheim entschied sich gegen ein Leben an der Seite eines reichen Mannes. Lieber gab sie ihr Geld für moderne Kunst aus und ging Affären mit Malern wie Max Ernst ein. Das Buch startet mit dem Aufeinandertreffen von Peggy Guggenheim und Max Ernst und wie die Beiden vor dem Krieg und den Nazis aus Europa in die USA fliehen. Gespickt ist das Buch mit Vorblenden nach Venedig, wo bis heute Peggy Guggenheims Collection präsentiert wird. Peggy Guggenheim ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die sich wenig um Konventionen scherte und das bringt die Autorin mit jeder Seite 'rüber. Ich mag die Darstellung von Peggy Guggenheim sehr gerne. Auch wenn die Liebesgeschichte mit ihr und Max in den Fokus gerückt ist, so zeichnet diese die Person der Peggy Guggenheim nicht aus. Sie ist nicht Max Ernst' Anhängsel, sondern eine eigenständige Persönlichkeit, die mit ihren unkonventionellen neuen Ideen viel geschaffen, erreicht und geprägt hat. Sie förderte Künstler*innen, die damals kritisch beäugt und heute zum Kanon gehören. Besonders gefallen hat mir in dem Zusammenhang, dass ich einen Maler, Jackson Pollock, zum ersten Mal bewusst in ihrem Museum in Venedig wahrnahm und seine Förderung durch Guggenheim speziell auch nochmal in den Buch zur Sprache kommt. So hatte ich direkt eine persönliche Verbundenheit mit dem Buch und Peggy Guggenheim schafft es also bis heute, Kunst und Künstler*innen zu vermitteln und fördern. Ich war schon vor der Lektüre eine Bewunderin von Peggy Guggenheim und bin es danach umso mehr. Hier wird wirklich eine starke Frau porträtiert, die sich selbst ein Denkmal geschaffen hat und deren Einfluss bis heute spürbar ist. Außerdem vermittelt die Autorin genau das. Hier haben wir wieder ein Buch aus der "Mutige Frauen zwischen Kunst ..." -Reihe, das seinen Platz dort verdient. Davon hätte ich gerne mehr!​

  • Bewertung

    aus Siegen

    4/5

    18.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Peggy Guggenheim - ein Leben…

    Peggy Guggenheim - ein Leben fernab der Konventionen ihrer Zeit Leider handelt es sich bei diesem Buch nicht um eine Biographie, sondern nur um ein paar besonders turbulente Jahre im Leben dieser Kunstliebhaberin, die das Herz am rechten Fleck hat und mit ihrem Vermögen nicht nur Bilder kauft und ein Museum errichtet, sondern auch ihren Zeitgenossen finanziell unter die Arme greift. Viel Leid entstand dadurch, dass sie sich in Max Ernst verliebte, der aber ihre Gefühle nicht so erwiderte, wie sie es sich erhofft hatte. Irgendwann holt diese Einsicht sie ein, aber bis dahin muss sie einige Enttäuschungen ertragen. Das Hörbuch wird abwechslungsreich vorgetragen und bietet ein interessantes und amüsantes Hörerlebnis. Allerdings schleichen sich bisweilen ein paar Längen ein, die die Autorin hätte vermeiden können, z.B. belanglose Plaudereien oder die ständige Wetterbeschreibung (es war Winter und sehr kalt.....). Peggy ist eine Frau, die sich nicht an Konventionen festhält, sie liebt Grenzüberschreitungen. Sie mag das freie Leben in New York, liebt Bars und Theater, und natürlich die zahlreichen Treffen mit der Künstlerelite. Hier ist so mancher Name zu lesen, den ich nicht erwartet hätte, z.B. André Breton oder Marcel Duchamp, und ich fand es interessant, hier einen Einblick in die Charaktere dieser bekannten Künstler zu bekommen, wenn auch nur flüchtig. Besonders beachtlich finde ich, dass Miss Guggenheim, obwohl sie mit so vielen Künstlern befreundet ist, in ihrer Galerie auch bislang unbekannte Maler fördert, und dies lässt sie sich einiges kosten. Sie erntet dafür hohe Anerkennung von Seiten der Kunstkritiker. Außerdem fördert sie die weiblichen Künstlerinnen, die bislang i.A. keine große Rolle spielten. Ich denke, man kann Peggy in die Riege der 'starken Frauen' einordnen, denn sie war mutig und hatte Durchsetzungsvermögen, auch in der Männerwelt der New Yorker Bohème. Was mir nicht verständlich wird, sind die Abschweifungen nach Venedig (1958). Sie haben mit der Haupthandlung nichts zu tun. Aber wahrscheinlich war Venedig Peggys Ruheort, wo sie sich vom turbulenten Leben in NY erholen konnte. Darüber erfahren wir leider nichts Näheres. Ein hörenswertes und informatives Hörbuch!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    4/5

    24.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Lissabon im Jahr 1941. Die…

    Lissabon im Jahr 1941. Die Welt zittert, denn Hitler „dreht“ in Deutschland mit „seinem“ Krieg völlig durch. Peggy Guggenheim ist jüdischer Abstammung und fürchtet wahrlich um ihr Leben aber auch um das von Maler Max Ernst. Es gelingt ihnen in die USA einzureisen. Aber auch bei der Ankunft in den Staaten lassen die Irrungen und Wirrungen sie nicht los - Max wird verhaftet. Trotz allem hegt Peggy ihren großen Traum weiter: ein Museum für ihre Sammlung der europäischen Moderne. Peggy merkt schnell, das es nicht gerade einfach wird, diesen Weg zu verwirklichen.... Leah Hayden setzt mit „Miss Guggenheim“ die Serie der berühmten Damen im Aufbau-Verlag sehr gekonnt fort. Man braucht ja gar nicht groß ein Kunstkenner sein, aber „Guggenheim“ sagt ja jedem etwas und man kommt in der Kunstszene an sich, nicht an ihr vorbei. Hayden verwebt hier wieder Geschichte und Biographie sehr gekonnt ineinander ein. Wie wir es bereits aus der Serie gewohnt sind, geht es hier um die Erzählung einer bekannten weiblichen Persönlichkeit in einer „lockeren“ Form. So eben auch diese Geschichte. Hayden nimmt dabei aber sehr stark Bezug auf Guggenheims Biographien und das tut der Geschichte gut. Sie war nunmal eine außergewöhnliche Frau mit einem exklusivem Hobby und einer großen Leidenschaft. Wenn man hier nur stumpf eine Geschichte sich aus den Fingern ziehen würde, käme Guggenheim eher als „strange“ und unglaubwürdig rüber. Hayden macht hier aber eine ernstzunehmende und besondere Persönlichkeit daraus - so wie sie eben auch war. Das tut der gesamten Geschichte wahrlich gut und gibt allem einen gewissen roten Faden. Ihr Schreibstil ist dabei recht apart und würde Peggy Guggenheim mit Sicherheit gefallen. Ja, es wirkt hier und da auch ein wenig nach künstlerischer Freiheit....gut so, denn nur so wirkt es auch authentisch. Neben Peggy lernen wir Leser aber auch ihre gesamten Liebschaften, Freundschaften, Bekanntschaften kennen und tauchen dadurch völlig in die Welt der Kunst ein. Ich mochte das sehr, denn nur so kann man Peggy vielleicht auch ein bisschen verstehen. Sie hatte einen enormen Ehrgeiz und Kraft und Willen. Für die damalige Zeit nicht gerade ein Paradebeispiel, denn so eine aufmüpfige Dame mit diesen Flausen im Kopf war nunmal nicht gern gesehen....aber sie hinterlässt ein „Erbe“ besonderen Ausmaßes! Wer ein Mal in New York ist, sollte sich die Zeit nehmen und durchs „Guggenheim“ gehen und staunen. Man könnte meinen, das man Peggy dort spürt, ihren Geist irgendwie wahrnimmt, denn das Museum ist alles, aber nicht „normal“ sondern eben ihr ganz persönlicher Geschmack. Ein tolles und lesenswertes Buch für Kunstinteressenten oder die, die es werden wollen. Hierfür verteile ich 4 von 5 Sterne.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    4/5

    20.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "Mein Wissen über Kunst…

    "Mein Wissen über Kunst endete im Impressionismus." (Peggy Guggenheim) 1941. Als die Nationalsozialisten sich immer mehr in Europa breit machen, sieht die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim, die selbst jüdischer Abstammung war, keinen anderen Ausweg, als mit ihrer Familie, ihrem Geliebten, dem Maler Max Ernst, und ihrer Gemäldesammlung im Gepäck per PanAm Clipper von Lissabon nach New York zu flüchten, bevor dies für Auswanderer nicht mehr erlaubt war. In Amerika sucht Peggy geeignete Räumlichkeiten, um sich endlich den Wunsch einer eigenen Galerie zu erfüllen und ihre Sammlung der Öffentlichkeit preiszugeben. Peggy etabliert sich auch als Mäzenin, die viele Künstler gefördert hat und an deren Erfolg sie maßgeblich beteiligt ist. Die Beziehung zu Max Ernst verläuft sich bald, denn Peggy ist niemand, der sich mit einer Nebenrolle begnügt. 1947 schließt Peggy ihre New Yorker Galerie, bricht ihre Zelte ab und kehrt nach Europa zurück, um sich in Venedig niederzulassen… Leah Hayden hat mit „Miss Guggenheim“ einen akribisch recherchierten und sehr informativen Roman vorgelegt, der die bekannte Kunstsammlerin Peggy Guggenheim für den interessierten Leser wieder lebendig werden lässt. Der flüssige, bildhafte und gefühlvolle Erzählstil lässt den Leser schnell ins vergangene Jahrhundert schlüpfen, um über zwei Zeitebenen das Leben und Wirken von Peggy Guggenheim hautnah mitzuerleben. Die Autorin gibt dem Leser nicht nur Einblicke in das Privatleben der Protagonistin, sondern lässt ihn auch Luft in der damaligen Künstlerszene schnuppern, während große Namen der Kunst vorbeiflanieren, die mit Peggy beruflich und privat verkehrten. Da darf man neben Max Ernst auf Pablo Picasso, Salvador Dali, Jackson Pollock, Mondrian und Kandinsky treffen, deren Gemälde man heute in den Museen der Welt bewundern kann, und beneidet Guggenheim insgeheim dafür, diese Künstler persönlich gekannt zu haben. Die Autorin hat ihre Geschichte gut umgesetzt, mit vielen interessanten Fakten gefüllt und bedient sich einer fesselnden Berichterstattung, die den kunstliebenden Leser an den Seiten kleben lässt. Die Charaktere wurden von der Autorin sehr lebendig und authentisch in Szene gesetzt, der Leser darf ihnen auf Schritt und Tritt folgen, um selbst ein Gefühl für die damalige Zeit zu bekommen. Peggy Guggenheim ist eine selbstbewusste, extrovertierte und exzentrische Frau, die nicht nur für ihren Traum kämpft, sondern auch mit viel Mitgefühl und Hilfsbereitschaft gesegnet ist. Ihre größte Liebe ist die Kunst und den Kunstschaffenden vorbehalten. Ihr verdankt die Gegenwart einige der schönsten und interessantesten Gemälde und Skulpturen, die ohne ihr Engagement wahrscheinlich zerstört oder verloren gewesen wären. Insgeheim hat sie wohl auch auf ein privates Glück gehofft, doch ihre beiden Ehen haben ihr nicht das gegeben, was sie sich wünschte. Max Ernst ist ein Egomane, der nicht damit zurechtkommt, dass Peggy sich nicht in seinen Schatten stellt. „Miss Guggenheim“ ist ein farbenfrohes und lebendiges Portrait der damaligen Zeit, vor allem aber eine Homage an eine interessante und wichtige Persönlichkeit der Kunstszene. Verdiente Leseempfehlung für einen spannenden und gefühlvollen Einblick!

  • Bewertung

    aus Dübendorf

    4/5

    13.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Für Kunstliebhaber

    Peggy und ihr Mann Max Ernst gelingt es nach Amerika auszureisen. Den ihre grosse neue Liebe wurde von den Nazis verfolgt. Dies weil sie seine Kunst für entartet hielten. Kaum in Amerika wird Max verhaftet. Peggy fürchtet, dass er nach Deutschland ausgeliefert werden könnte. Peggy beginnt ihren Traum zu verwirklichen. Sie wollte ein eigenes Museum haben. Da möchte sie die Moderne ausstellen, welche sie retten konnte. Der Widerstand für ihr Vorhaben sind gross. Auch die Liebe zu Max droht zu zerbrechen. Wenn die Oberschicht in New York in die Modegeschäfte einkaufen ging, so ging Peggy in den Secondhandshop. Sie machte sich nichts aus schicken Kleidern. Viel mehr kaufte sie Kunstgegenstände. Nach dem Krieg zog sie zurück nach Europa. Es ist ein Buch für Liebhaber von Kunst. Wenn mich das Buch nicht so fesseln konnte, heisst es nicht, dass es andere nicht fesselt. Deshalb gebe ich eine Leseempfehlung für diese Liebhaber ab.

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