Produktbild: Die Journalistin - Die Macht der Worte
Band 1 - 44%

Die Journalistin - Die Macht der Worte Roman

Aus der Reihe Die Journalistin
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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.06.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

624 (Printausgabe)

Dateigröße

2235 KB

Originaltitel

Papel y tinta

Übersetzt von

Sabine Giersberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783641261009

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

21.06.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

624 (Printausgabe)

Dateigröße

2235 KB

Originaltitel

Papel y tinta

Übersetzt von

Sabine Giersberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783641261009

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  • Eva_G

    5/5

    16.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Frau, die ihre Träume verwirklicht!

    Elisa Montero kommt 1908 mit sieben Jahren eines Nachts zur ihrer Tante Manuela nach Madrid. Zuvor hat sie in ärmlichen Verhältnissen auf dem Land gelebt, doch der Vater hat wohl sein ganzes Geld verloren und konnte sich nun nur noch um seine beiden Söhne kümmern, nicht aber um die Tochter. Die Tante macht es dem kleinen Mädchen nicht leicht, denn sie hat keine Liebe übrig, lediglich eine gute Erziehung, Bildung und später eine gute Partie sind ihr wichtig. Elisa ist oft einsam und genießt die wenigen Stunden sehr, die sie auf der Straße mit anderen Kindern spielen durfte. Da freut sie sich umso mehr als sie eines Tages den Schritt wagt und in das verbotene Souterrain geht. Dort trifft sie auf einen kranken Jungen, der nur etwas älter als sie selbst ist und beginnt, ihn jeden Nachmittag zu besuchen und mit ihm zu spielen. Diese Zeit ist eine der schönsten, doch eines Tages muss der Junge wieder zu seiner Mutter zurück und sie sieht ihn nie wieder. Nun ist wieder die Lektüre der Zeitung Elisas liebste Beschäftigung. Als sie mit sechzehn die Frage wagt, ob sie nicht bei einem guten Bekannten ihrer Tante in dessen Zeitungsredaktion mitarbeiten dürfe und eigene Artikel verfassen, wird ihr das strikt verweigert. Allerdings hat der Bekannte Don Ernesto Mitleid und lässt sie als Hilfe der Sekretärin entgeldfrei mitarbeiten. Elisa bekommt nun aber immer mehr Sehnsucht nach dem Schreiben und entwickelt einen Plan... María Reig hat einen ganz besonderen Schreibstil, denn der gesamte Roman ist in der Erzählperspektive der Elisa in der Ich-Form geschrieben. Das faszinierende daran ist, dass so unwichtige Zeiträume schnell und oberflächlich, nur in kurzen Erinnerungen erzählt werden können, während die wichtigen Ereignisse ausführlich und detailreich geschildert werden. Die Autorin geht sehr genau auf das Zeitgeschehen ein und erwähnt unzählige der damals populären Persönlichkeiten, was für ihre ausführlichen Recherchen spricht. Anfangs habe ich mich beim Lesen etwas schwer getan, denn es werden so viele spanische Ortsnamen und Persönlichkeiten erwähnt, dass ich dachte, ich werde niemals in die Handlung finden. Dieser Eindruck hat sich aber nicht bestätigt, denn ab dem zweiten Drittel war ich richtiggehend gefesselt und konnte mich kaum mehr von diesem Buch wegreißen. Nun muss ich mir ganz schnell den zweiten Teil der Reihe besorgen, denn das offene Ende hat die Spannung und Neugier noch weiter in die Höhe getrieben...

  • Marion

    aus Wien

    5/5

    03.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein rundum perfektes Buch!

    Das Buch „Die Journalistin – Die Macht der Worte“ hat mich wie magisch angezogen. Das Cover ist wunderschön. Ich mag dieses Bild der jungen Frau, die in die Ferne starrt und das frühere Madrid im Hintergrund. Außerdem war die Thematik sehr ansprechend. Schon der Klappentext ließ durchblicken, dass Elisa eine mutige junge Frau ist, die sich in einer männlich geprägten Gesellschaft versucht durchzusetzen. Der Schreibstil war sehr angenehm und hat die Story wirklich gut transportiert. Wenn ich nicht so viel zu tun gehabt hätte, hätte ich diese 600 Seiten sicher in drei, vier Tagen verschlungen. Die Handlung war spannend, verwinkelt und mit viel Liebe zu kleinen Details, die Hinweis auf ein Geheimnis geben, geschrieben. Es ist klasse, dass hier sowohl geschichtliche Themen als auch frühere gesellschaftspolitische Aspekte, wie die Stellung der Frau, im Fokus standen. Elisa träumt davon Journalistin zu werden, doch ihr als Frau aus gutem Hause bleibt es verwehrt solch einen Beruf auszuüben. Jedoch hat sie eine Freundin namens Catalina Folch, die als eine von wenige Frauen studiert und Elisa motiviert, sich einen anderen Weg zu suchen um Artikel zu schreiben. Elisa nutzt diese Chance und schreibt unter einem Pseudonym ihre erste Kolumne, die ein voller Erfolg wird. Doch fortan muss sie ein Doppelleben führen und das bringt sie mehr als einmal in eine schwierige Situation. Genau deshalb habe ich es total genossen dieses Buch zu lesen. Das Ende war zwar kein Cliffhanger, jedoch hört die Geschichte einfach mitten drinnen auf. Daher möchte ich den zweiten Band unbedingt lesen. Die Charaktere waren alle sehr vielschichtig aufgebaut und gerade durch Elisas Doppelleben lernt man die verschiedenen Seiten der Figuren kennen. Elisa ist eine wunderbare junge Frau, die sehr aufgeweckt ist. Ich denke, genau solche jungen Frauen waren früher nötig um der Gesellschaft sozusagen einen Schubs zu geben. Elisa ist sehr reflektiert und reif für ihr Alter. Das würde man nie denken, wenn man nur ihr Leben als eine junge angesehene Frau aus reichem Haus sieht. Wenn sie jedoch in ihr Doppelleben abtaucht dann sprudelt sie über vor Neugier, Lebensfreude und Intelligenz. Auch Olivier Pascal, der junge Redakteur, der als Korrespondent für Le Figaro nach Madrid kommt, war eine sehr faszinierende Figur. Man kann ihn nämlich nicht so gut einschätzen. Auf der einen Seite scheint er ein charmanter junger Herr zu sein, auf der anderen Seite hat man das Gefühl er ist nicht zu 100% er selber. Catalina Folch fand ich ebenfalls eine sehr interessante Figur. Sie studiert und will Lehrerin werden, was zur damaligen Zeit sehr selten war. Catalina steht Elisa zur Seite und unterstützt sie, wo sie nur kann. Im Gedächtnis geblieben ist mir auch Don Ernesto. Er ist der Gründer und Verleger der Zeitung, in der Elisa Redaktionsassistentin ist. Da er Elisa schon seit klein auf kennt, ist er wie ein Onkel für sie und er würde alles für sie tun. Das ist auch der Grund, warum er Elisa erlaubt bei ihm in der Redaktion zu arbeiten, obwohl er nicht ganz begeistert ist davon. Fazit: Ich habe es sehr genossen „Die Journalistin – Die Macht der Worte“ zu lesen. Es war rundum ein perfektes Buch. Die Thematik wurde super eingearbeitet und gerade Elisa als Hauptprotagonistin hat mir unglaublich gut gefallen.

  • A. Schneider

    5/5

    11.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine hervorragende Geschichte über eine starke und wortgewandte junge Frau.

    Meinung: Die vielen Spanischen Charakter- und Straßennamen muss man erstmal verdauen. Stellenweise las es sich schon wie Tourismusbrochüre. Auch Namen vieler Politiker, Monarchen und Berühmtheiten aus Dichtkunst, Kunst und Malerei, haben mich als Leserin anfangs gefordert. Die seitenweisen Fakten überfahren teils doch sehr. Aber davon abgesehen, und ab ca. dem zweiten Drittel nimmt das Buch deutlich an Fahrt auf und ab der Hälfte wird die Geschichte um Elisa zunehmend spannender und fliegt unter dem lesenden Auge mehr und mehr dahin. Gerade der Schreibstil und die Dialoge passen hervorragend in die Vorstellung der damaligen Zeit und zu den Bildern, die im Kopf erzeugt werden. Sie ergänzen sich mit den Beschreibungen und Darstellung des damaligen Madrids. Zumindest so wie man sich das als völlig andere Generation vorstellt. So schwankt die Sprache in Nuancen auch zwischen Elisas Alias‘ als Frau und Mann. Zwischen gepflegt und wortgewählt und freier und lebendiger. Elisa mit ihrer Art ist eine sehr interessante Figur. Und es ist spannend sie zu verfolgen, wie sie ihre zwei Leben unter einen Hut bringen will. Sie ist intelligent, wortgewandt und lässt sich nicht so leicht von ihrem Ziel abbringen. Als Leser verfolgt man ihren Weg über viele Jahre hinweg und man spürt ihre Entwicklung und wie sie an ihren Aufgaben wächst und lernt, mit ihren Worten und Aussagen umzugehen. An jeder Stelle des Buches merkt man, dass Elisa die ihr zugedachte Rolle als Frau in der damaligen und auch teilweise noch heutigen Weltanschauung und gesellschaftlichen Ordnung lebt, aber durchaus durchbrechen will. Sie will einen Traum leben. Heute für viele normal, für sie ein steiniger Weg. Ich mag es, wie man als Leser jedoch nicht nur die eine Seite davon gezeigt bekommt, Elisa ist das Bindeglied zwischen ihren Freundinnen, die verschiedene Meinungen zur Unabhängigkeit der Frau haben. Die Dynamik zwischen Elisa/Pedro und Olivier empfand ich von der ersten Szene an hervorragend geschrieben. Es hat Spaß gemacht, den Gesprächen und Wortgefechten der beiden zu folgen. Und sie tragen zweifelsfrei dazu bei, dass die bis dahin eher gemächliche Handlung die benötigte Spannung bekommt. Fazit: Eine hervorragende Geschichte über eine starke junge Frau, welche sich auch in der heutigen Zeit noch in einigen Bereichen widerspiegelt, die den Weg einer jungen Frau in der von Männern dominierten Welt zeigt, dabei aber nicht in eine Feminismusdebatte abdriftet. Elisa ist eine wahnsinnig interessante und lebendige Figur. Es macht Spaß sie auf ihrem Weg der Lügen zu begleiten, der dazu dient, ihren einfachen und nachvollziehbaren Wunsch zu leben. Ich spreche gerne eine Leseempfehlung für all diejenigen aus, die sich etwas mit der Spanischen Geschichte auskennen und keine Angst vor Spanischen Namen haben.

  • meine.literaturliebe

    3/5

    22.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spanien in den 1920er

    Bestseller aus Spanien. Die Originalausgabe erschien 2019. Madrid 1908: Die Halbwaise Elisa Montero wird im Alter von sieben Jahren von ihrer wohlhabenden Tante auf Wunsch ihres Vaters aufgenommen. Ihre Kindheit ist geprägt von der strengen Erziehung ihrer Tante, die sie stark einengt. Nur die Zeitung, die sie liest, eröffnet ihr einen Blick in eine andere Welt. Noch Jahre später träumt sie davon, eine Journalistin zu werden. Doch als Frau ist ihr die Arbeit in der Redaktion in den 1920er Jahren nicht gestattet. Sie beschließt ihre Artikel unter einem männlichen Pseudonym zu veröffentlichen... Die Figur der Elisa, die die gesellschaftliche Werte hinterfragt und für ihr Traum große Risiken eingeht ist sehr beeindruckend. Die Geschichte ist in Form der Ich-Erzählung aus Elisas Sicht beschrieben. Die ersten Kapiteln, die die Kindheit beschreiben haben mich sehr mitgenommen, da die Tragik durch die Ich-Erzählung zusätzlich verstärkt wurde. Auch habe ich es sehr genossen in Spanien der 20er Jahre einzutauchen. In den hinteren Seiten befindet sich ein Namensverzeichnis, das ich aber nicht gebraucht habe. Ich kam auch so mit den zahlreichen Personen gut zurecht. Allerdings ist die Geschichte mit knapp 600 Seiten für mein Geschmack viel zu lang erzählt. Besonders nach der Hälfte waren nach meiner Ansicht zu viele unnötige Beschreibungen und Dialoge enthalten, die meine Geduld auf eine harte Probe gestellt haben. Mir ist auch eine historische Unstimmigkeit aufgefallen, worüber ich den Verlag informiert habe. Man konnte aber aus dem Kontext erkennen, dass es wahrscheinlich ein Versehen war. Vielleicht ist es auch im Rahmen der Übersetzung zu diesem Irrtum gekommen. Wer sich gerne mit Spanien in den 1920er Jahren beschäftigen möchte oder gerne Geschichten von starken Frauenfiguren liest, wird vielleicht großes Gefallen an dieser Reihe finden. Die Idee der Geschichte ist gut, die Umsetzung hat mein Geschmack leider nicht ganz getroffen. (Werbung/ Rezensionsexemplar)

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