Als der Orbiter Eurybia auf dem Jupitermond Kallisto abstürzt und die Mitglieder der Mondstation an einem unerklärlichen Fieber erkranken, steht die vierte bemannte Jupitermission kurz vor dem Scheitern. Auf der Erde wird eine Bergungsmission zusammengestellt, die herausfinden soll, was auf Kallisto geschehen ist. Doch niemand ahnt, was der eisige Mond tatsächlich verbirgt und was die drei toten Geschäftsleute auf der Erde damit zu tun haben ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
03.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Faszinierendes Weltraumabenteuer...
Faszinierendes Weltraumabenteuer ohne Aliens. Ein Überlebenskampf im All, politische Querelen auf der Erde, eine Bergungsmission deren Teilnehmer nicht ahnen, was auf sie zukommt... Spannend, überraschend und irgendwie auch realistisch. Leseempfehlung!
Bewertung
5/5
13.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein spannendes Abenteuer mit wunderbaren Charakteren
Lange habe ich auf das neue Buch von Kathleen Weise gewartet. Und es geht wieder in die Zukunft. Ein Buch, das mich wirklich gepackt hat.
Worum geht es?
Das Buch spielt im Jahr 2104. Ein Orbiter stürzt auf einem der Monde ab, die den Jupiter umkreisen, und die Crew erkrankt plötzlich an einem merkwürdigen Fieber. Und das Lichtjahre von der rettenden Erde entfernt.
Die Geschichte handelt zum einen von den Ängsten, Hoffnungen und Herausforderungen der Spaceworker auf dem Jupitermond, zum anderen von der Organisation der Bergungsmission auf der Erde.
Mich haben die unterschiedlichen Charaktere fasziniert, manche waren mir sympathischer als andere, Sam tat mir leid, Romain fand ich nur furchtbar (aber überzeugend). Der Überlebenskampf im All, aber auch die treffend beschriebenen Querelen der unterschiedlichen Interessenslager auf der Erde haben mich gefesselt und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Für mich ist „Der vierte Mond“ nicht nur ein Sci-Fi-Abenteuer, sondern viel mehr. Es geht nicht nur um Action, sondern um die Figuren, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen, um Familien und all dem, was sie zu dem werden lässt, was sie sind. Eine Fünf-Sterne-Leseempfehlung und für mich endlich mal wieder ein richtig gutes Buch, dessen Story mich zum Nachdenken gebracht hat.
Bewertung
aus Hagen
3/5
03.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Ganz okay...
Die Geschichte spielt im Jahre 2104.
Ich habe mich schwer getan mit der Bewertung, da ich vom Klappentext her ein bisschen was anderes erwartet habe. Erhofft habe ich mir das mehrer größere Teile der Geschichte im Weltall spielt. Da das Buch damit wirbt. Über dei Hälfte des Buches handelt von den Ereignissen auf der Erde. Erst das letzte Drittel hat meine Erwartungen erfüllt, da die Handlung mehr auf Kallisto wechselt.
Der Schreibstil war dafür sehr flüssig zu lesen. Wie Weise in ihrem Nachwort erklärt hat sie keine kompliziert Beschreibung der Technik benutzt und damit ist es auch für einen Laien verständlich. Mir liegt die Geschichte zu nah an der jetzigen Zeit. Man hätte dies mit einer anderen Zeitangabe ändern können.
Es kommen sehr viel Charaktere vor, welche auch noch mal hinten im Register aufgeführt sind. Man lernt Personen wie einen ehemaligen Spaceworker, die Kallisto Crew bis hin zu politischen Akteuren kennen. Einige Handlungstränge waren spannend zu verfolgen. Durch die vielen Personen gab es ein riesiges Netz aus Handlungsträngen. Somit hat es das Lesen erschwert und hat damit auch die Handlung in die Länge gezogen. Die Szenen auf Kallisto habe mit das Potenzial des Buches gezeigt, welches für mich nicht völlig genutzt wurde.
Ich habe mich versucht bei der Bewertung von meiner Erwartung zu lösen. Doch dies ist nicht gänzlich möglich.
Aufgrund der Länge im Buch gebe ich 3, 5/5.
rikeslibrary
aus Hamburg
3/5
13.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Mischung aus politischem Thriller und (Science)-Fiction
Bei diesem Roman fällt mir die Bewertung leider sehr schwer. Grund dafür sind hauptsächlich die falschen Erwartungen, die der Klappentext bei mir geweckt hat. Erhofft hatte ich mir eine spannende Story, die zu großen Teilen im Weltraum, bzw. auf Kallisto spielt, auch weil das Buch als „Science-Fiction“-Epos beworben wird. Leider weicht der tatsächliche Inhalt des Buches stark davon ab, denn die ersten 2/3 des Buches handeln fast ausschließlich von Ereignissen und Protagonisten auf der Erde. Erst das letzte Drittel entsprach meinen Erwartungen, da die Handlung dort endlich auf Kallisto wechselte und noch einige spannende Handlungsaspekte hinzukamen.
„Der vierte Mond“ spielt im Jahr 2104. Seit Generationen betreiben die Menschen Asteroiden Mining, erforschen die Planeten und so dreht sich für viele Menschen alles um ihre Arbeit als Spaceworker. Im Nachwort betont Weise, dass ihr Fokus nicht auf wissenschaftlicher Richtigkeit und Glaubwürdigkeit liegt, sodass komplizierte technische Beschreibungen in diesem Buch ausbleiben, was insbesondere für Laien sehr angenehm ist. Trotzdem habe ich mich daran gestört, dass mehrfach betont wird, wie viele Arbeiter bereits in 4. Generation Spaceworker sind, was auf Grund des gewählten Handlungszeitraums, der nur knappe 80 Jahre in der Zukunft liegt schon relativ unrealistisch ist und sich ja wirklich einfach durch eine andere Zeitangabe hätte lösen lassen können.
Der Roman ist sehr charakterbetont, in den ersten zwei Dritteln lernt der Leser die verschiedensten Persönlichkeiten kennen, von ehemaligen Spaceworkern, , der Callisto-Crew und ihren Verwandten, bis zu politischen Akteuren und anderen eher nebensächlichen Protagonisten. Einige dieser Handlungsstränge waren durchaus interessant zu verfolgen, die Verknüpfungen der Stränge sorgten dafür, dass ein Netz aus Geheimnissen, politischen Intrigen und Ermittlungen gespannt wurde und ersichtlich wurde welchen Einfluss die Raumfahrt auf die Menschen genommen hat. Einige Protagonisten machen eine starke Charakterentwicklung durch, am Ende hatte ich jedoch das Gefühl, dass viele Stränge einfach im Sand verlaufen sind und Potenzial verschenkt wurde. Der Abschnitt war zwar teilweise interessant, hat sich aber leider sehr gezogen.
Wirklich interessant fand ich die Szenen auf Kallisto, die ja leider bis zum Showdown eine Seltenheit waren. Diese konnten mich endlich packen, haben das Potenzial des Buches gezeigt und das geboten, was ich mir für das ganze Buch gewünscht hätte. Hier fand ich es aber sehr schade, dass der spannendste Handlungsstrang eben nicht wissenschaftlich beleuchtet wurde und der Fokus auf den Gefühlen und den Beziehungen der Crew lag.
Gut gefallen hat mir aber Weises Schreibstil. Dieser war sehr locker und flüssig zu lesen. Durch den Verzicht auf technische Beschreibungen ist zudem keinerlei Vorwissen über Physik, Raumfahrt oder Technik notwendig, sodass die Handlung sehr verständlich ist und insbesondere Sci-Fi-Laien hier vielleicht einen zaghaften Einstieg in das Genre finden können, denn die ersten 2/3 waren eher politischer Thriller, während man erst das Ende wirklich als Sci-Fi bezeichnen kann, wobei der Fiction-Aspekt, definitiv überwiegt. Für die Bewertung habe ich versucht mich von meinen Erwartungen zu trennen, kann aber auf Grund des schleppenden Mittelteils und der vielen Handlungsstränge, die sich verlaufen haben leider nur 3 Sterne geben.
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