Produktbild: Die Unschärfe der Welt

Die Unschärfe der Welt Roman

48

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

38856

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3613 KB

Auflage

10. Auflage, 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608120004

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

38856

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3613 KB

Auflage

10. Auflage, 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608120004

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  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    28.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Wunderschöne Literatur

    Die in Rumänien geborene Schriftstellerin Iris Wolff ist meines Erachtens eine der sprach begabtesten Prosaerzählerin der zeitgenössischen deutschen Literatur. Nach dem Roman Halber Stein habe ich nun dieses Werk gelesen und bin von beiden Romanen begeistert. Doch was macht den Reiz dieser Geschichten aus? Gewiss nicht Spannung und Dramatik, es passiert eigentlich nicht viel und der Erzählfluss ist sehr langsam und ruhig. Aber gerade die Sprache! Frau Wolffs Sätze sind von gestochen scharfer Brillanz, sind von seidiger Leichtigkeit und poetischer Schönheit. Vor allem aber kann die Autorin im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen*innen wirklich perspektivisch erzählen. Die Geschichten spielen im Umfeld der deutschen Minderheit im Banat und Siebenbürgen. In Die Unschärfe der Welt wird eine Familiengeschichte aus wechselnder Perspektive erzählt, die sich von der kommunistischen Zeit bis heute erstreckt. Dafür braucht sie kein dickes Buch zu schreiben, das ganze ist auf das Wesentliche kulminiert. Ein großer Lesegenuss, der heutzutage seinesgleichen sucht.

  • Bewertung

    aus Belp

    5/5

    27.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Enormes Sprachgefühl

    eine verdichtete, spannende und zusätzlich eine Zeitgeschichte... sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Lebensspuren...

    Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt. Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In »Die Unschärfe der Welt« verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.    Es gibt Romane, die einen in den Bann ziehen und die einen dann angesichts des Versuchs einer Rezension ein wenig verzweifeln lassen. Dies ist solch ein Roman. Erzählt wird hier in 7 Abschnitten von - ja, und genau da beginnt das Problem. Präsentiert wird hier eine Familiengeschichte über zuletzt vier Generationen. Erzählt wird von dem Leben in einer Diktatur, in dem sich die dargestellten Charaktere nur kleine Freihheiten verschaffen können, die manchmal jedoch einen hohen Preis haben. Erzählt wird von Freundschaft und Liebe, Vertrauen und Verrat, Lebensträumen und Lebenszielen, von Stille und Natur, von einem fast vergessenen Landstrich, vom Zusammenbruch des Ostblocks, von lauten und leisen Revolutionen, und immer wieder vom Versuch, sich selbst und seinen Platz im Leben zu finden. Genauer fassen lässt es sich nicht, und der Titel ‘Die Unschärfe der Welt’ spiegelt sich dadurch für mich auch im Romangeschehen.   “Es gab Sehnsucht nach etwas, das sich nicht erfüllt hatte, Sehnsucht danach, etwas zu finden, und manchmal auch danach, etwas zu verlieren - und es bleibt immer etwas übrig, das du dir vorwerfen kannst…”   Jeder neue Abschnitt bedingt auch einen Wechsel der Perspektive, so dass im Verlauf 7 Charaktere im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Doch auch wenn es zu Beginn eines Abschnitts zunächst oft so scheint, ist die jeweils dargestellte Episode nicht losgelöst von den vorherigen und nachfolgenden Erzählabschnitten, sondern verzahnt sich mit diesen zu einem Gesamtbild.  Auch wenn die vier dargestellten Generationen womöglich eine zu viel waren - die Beschränkung auf drei Generationen hätte die Chance zu mehr Tiefe in der Darstellung der Charaktere geboten - gelingt es der Autorin, die Geschichte des Landes glaubhaft mit der Geschichte ihrer Charaktere zu verknüpfen. Ein melancholisches Bild, durchzogen von kleinen hoffnungsvollen Tupfern im Lebenslauf.   “Für Anfänge musste man sich entscheiden, Enden kamen von alleine, wenn man sich nicht entschieden hatte…”   Der Schreibstil ist es, der mich hier abgesehen von dem Aufbau des Romans am meisten fasziniert hat. Denis Scheck bezeichnet Iris Wolff als “Autorin mit einem traumsicheren Sprachgefühl” - und ja, das bringt es für mich auf den Punkt. An einer Stelle notirerte ich: “Ein Treiben durch Worte, die gestochen scharfe Bilder erzeugen, die Zeit auflösen und einen beim Lesen wie durch Wasser gleiten lassen.” Und tatsächlich erzeugte die Lektüre phasenweise ein ‘traumhaftes’ Empfinden. Dabei zeichnet die Autorin in wenigen Linien ein wahrhaftiges Bild von den Charakteren, obschon diese stets auf Distanz zum Leser bleiben.   “Sie hatte sich gewünscht, frei von Verantwortung zu sein. Aber vielleicht war ein Leben ohne Verpflichtung das Gegenteil von Glück.”   Für die Lektüre des Romans habe ich außergewöhnlich lange gebraucht - und ich kann nicht wirklich benennen, weshalb das so war. Es war in jedem Fall ein eindringliches Leseerlebnis, ich habe mir zahlreiche Zitate notiert, und tasächlich verspürte ich am Ende den Wunsch, den Roman bald noch einmal zu lesen. Das geschieht nicht oft. Iris Wolff hat bereits zahlreiche Preise für ihre Texte erhalten. Der Deutsche Buchpreis steht an, und ich freue mich, dass dieser Roman auf der Longlist steht. Da dieser Roman bei den bisherigen Rezensenten so gut ankommt, wird er vermutlich nicht den Buchpreis selbst erhalten - in meinen Augen scheinen die Gewinnertitel stets sperrig und/oder verstörend sein zu müssen - aber so fällt er zumindest einem breiteren Publikum ins Auge.  Von mir gibt es jedenfalls eine uneingeschränkte Leseempfehlung.   © Parden

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    4/5

    12.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein Familienalbum voller…

    Ein Familienalbum voller Poesie In ihrem Roman „Die Unschärfe der Welt“ überführt uns Iris Wolff nach verschneites Banat Ende sechziger Jahre, wo der Protagonist Samuel in einer Pfarrerfamilie zur Welt kommt. Samuel wächst sehr gut behütet auf. Das Pfarrhaus mit großem Garten und Obstbäumen, in dem er viel Zeit vor allem mit seiner Mutter verbringt, gleicht einer Idylle, die von der übrigen von Ceausescu regierten Rumänien abgeschnitten ist. Der Roman ist, genauso wie ein Familienalbum voller diversen Fotos, eine Sammlung von sprachlichen Bildern aus dem Leben der Familie über vier Generationen hinweg. Bildern, die dem Betrachter, die Geschichte dieser Familie erzählen. In kurzen Kapiteln vertrauen uns die einzelnen Familienmitglieder ihre Erinnerungen und Episoden aus ihrem Leben an, erzählen ihre persönlichen Geschichten. So lernen wir nicht nur den schweigsamen Träumer Samuel, der als Kind lange nicht sprechen will, später aber die Kraft und die Wirkung der Worte sehr zu schätzen wusste, aus der Perspektive des jeweiligen Erzählers kennen. Auch die anderen Familienmitglieder, sowie ihre Freunde und die Umgebung, werden uns auf diese Weise nähergebracht. Die unterschiedliche Erzählweise und die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Erzählungen bewirken jedoch, dass die Protagonisten unnahbar bleiben, ihre Schicksale berühren nur selten. Vieles bliebt in dieser Geschichte verschwommen, unscharf. Der Roman besticht jedoch durch seine wunderschöne dichterische Sprache und poetische Bilder der rumänischen Landschaft. Auch die emotionale Kritik der Diktatur von Ceausescu beeindruckt und beweist, dass diese Geschichte der Autorin sehr am Herzen liegt. Iris Wolff ist geboren und aufgewachsen im Banat und in Siebenbürgen. Der Roman steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020. Ich würde ihn allen Lesern empfehlen, für die ein Buch viel mehr als „nur Unterhaltung“ bedeutet.

  • Barbara T.

    aus Hagen

    4/5

    12.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein Familienalbum voller Poesie

    In ihrem Roman „Die Unschärfe der Welt“ überführt uns Iris Wolff nach verschneites Banat Ende sechziger Jahre, wo der Protagonist Samuel in einer Pfarrerfamilie zur Welt kommt. Samuel wächst sehr gut behütet auf. Das Pfarrhaus mit großem Garten und Obstbäumen, in dem er viel Zeit vor allem mit seiner Mutter verbringt, gleicht einer Idylle, die von der übrigen von Ceausescu regierten Rumänien abgeschnitten ist. Der Roman ist, genauso wie ein Familienalbum voller diversen Fotos, eine Sammlung von sprachlichen Bildern aus dem Leben der Familie über vier Generationen hinweg. Bildern, die dem Betrachter, die Geschichte dieser Familie erzählen. In kurzen Kapiteln vertrauen uns die einzelnen Familienmitglieder ihre Erinnerungen und Episoden aus ihrem Leben an, erzählen ihre persönlichen Geschichten. So lernen wir nicht nur den schweigsamen Träumer Samuel, der als Kind lange nicht sprechen will, später aber die Kraft und die Wirkung der Worte sehr zu schätzen wusste, aus der Perspektive des jeweiligen Erzählers kennen. Auch die anderen Familienmitglieder, sowie ihre Freunde und die Umgebung, werden uns auf diese Weise nähergebracht. Die unterschiedliche Erzählweise und die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Erzählungen bewirken jedoch, dass die Protagonisten unnahbar bleiben, ihre Schicksale berühren nur selten. Vieles bliebt in dieser Geschichte verschwommen, unscharf. Der Roman besticht jedoch durch seine wunderschöne dichterische Sprache und poetische Bilder der rumänischen Landschaft. Auch die emotionale Kritik der Diktatur von Ceausescu beeindruckt und beweist, dass diese Geschichte der Autorin sehr am Herzen liegt. Iris Wolff ist geboren und aufgewachsen im Banat und in Siebenbürgen. Der Roman steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020. Ich würde ihn allen Lesern empfehlen, für die ein Buch viel mehr als „nur Unterhaltung“ bedeutet.

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