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Carls Buch "Ein herzzerreißendes Meisterwerk über einen unvorstellbaren Verlust." Linn Ullmann

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,9/13,1/1,9 cm

Gewicht

284 g

Originaltitel

Har døden taget noget fra dig så giv det tilbage - Carls bog

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87590-3

Beschreibung

Rezension

»Ein grandioser poetischer Roman über Tod uund Leben.« ("Elisabeth Böker / Nordis")
»Naja Marie Aidt ist zweifelsfrei eine der besten Schriftsteller Skandinaviens. Immer interessant. Immer intelligent. Phantasievoll, präzise, poetisch. Eine der wenigen Autoren und Autorinnen, auf deren neue Bücher ich warte und die ich sofort lese. Und dann ist da Carls Buch: ein herzzerreißendes Meistwerk über einen unvorstellbaren Verlust, über die Kraft, den Tod eines Menschen durchzustehen, und über die Liebe. Ich wünschte von ganzem Herzen, Naja Marie Aidt hätte diese Buch nie schreiben müssen. Ein Memoir über ihre Trauer – und zugleich bin ich zutiefst dankbar, dass sie es geschrieben hat. Es ist erschütternd, es ist von bestechender Klarheit, es ist wunderschön.« ("Linn Ullmann, Autorin von "Die Unruhigen"")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,9/13,1/1,9 cm

Gewicht

284 g

Originaltitel

Har døden taget noget fra dig så giv det tilbage - Carls bog

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87590-3

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    01.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch lohnt sich und es bewegt in tiefen Schichten

    Wie schreiben über das unschreibbare? Plötzlich tot, ein Unfall, selbstverschuldet, in einem unzurechensfähigen Zustand, mit Mitte 20, der eigene Sohn... Wie schreiben über das aus dem Leben, der Zeit, der Welt gerissen sein? Wie diesen Schmerz verarbeiten, wie weiterleben, wie es erschreiben? Und warum so ein Buch lesen? Autofiktion über den plötzlichen Tod des eigenen Kindes. Diese Frage stellt sich mir normalerweise nicht, nicht im Leben, nicht in der Literatur, denn es verschreckt mich wenig. Aber der eigene Sohn, plötzlich, weg, für immer, ja das ist auch mein wundster Punkt... Aidt schafft es, mit Carl's Buch ein berührendes, schmerzendes und tröstendes Buch zu schreiben über dieses Jahr außerhalb von allem, rund um den Tod ihres Sohnes Carls, der Pilze mit seinem Freund konsumierte und in einem negativen Trip aus dem Fenster sprang. Ein ganz normaler junger Mann, keine besonderen Probleme. Ein ganz besonderer junger Mann, ganz normale Probleme. Fragmentarisch, lyrisch, allgemein, weit weg, ganz nahe, nehmen wir teil an den Reaktionen der Autorin, der Mutter. Aidt gelingt es, das unbeschreibbare zu beschreiben, uns mitzunehmen in ihren Gedanken, ihren Schmerz, ihre Veränderung, in ihre Ruhe und Trost. Es ist ein sehr persönliches Buch und es ist ein universelles, lesenswertes Buch. Das Leben und der Tod, es sind zwei Punkte, das Leben ist dazwischen, kein Entrinnen, wir kommen von einem Punkt, zum anderen, immer. Dieses Buch lohnt sich und es bewegt in tiefen Schichten, es verbindet sich etwas mit diesem Text.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    29.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So unglaublich traurig

    Ich weiß nicht, ob ich je etwas so Tieftrauriges wie dieses Buch gelesen habe. Die dänische Schriftstellerin und Lyrikerin Naja Marie Aidt versucht den Tod ihres 2015 verunglückten Sohnes zu verarbeiten. Sie schreibt Erinnerungen, Gedichte, Nachrichten und frühere Tagebucheinträge nieder. Carl ist 25 Jahre alt, als er nach der Einnahme von Pilzen aus dem 4. Stock seines Wohnhauses springt. Er kommt ins Krankenhaus und wird künstlich am Leben erhalten – zu schwer sind die Verletzungen, als dass er dies überleben könnte. Schrecklich, das Warten, bis die Ärzte ihn für hirntot erklären, zugleich aber hoffen, dass alles doch noch anders ausgeht. Es ist das Schlimmste, was man sich als Eltern vorstellen kann – das eigene Kind stirbt. Unglaublich, wie es der Autorin gelingt, den Schmerz und den Verlust in Worte zu fassen und sich aber auch immer wieder zu fragen, was wäre wenn … Wenn die Polizei schneller reagiert hätte, wenn er nicht alleine gewesen wäre? Es nicht fassen zu können, was passiert ist. Die Beisetzung und die Vorstellung, dass das eigene Kind im Sarg liegt und einfach nicht mehr ist. Es ist ein sehr persönliches, autobiografisches Buch, das mir sehr naheging. Unter die Haut.

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