Produktbild: Durch die Erde ein Riss – Ein Lebenslauf

Durch die Erde ein Riss – Ein Lebenslauf

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10,49 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Kurt Böwe

Spieldauer

18 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.03.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

406

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742414564

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Kurt Böwe

Spieldauer

18 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.03.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

406

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742414564

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    28.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    „Durch die Erde ein Riß“…

    „Durch die Erde ein Riß“ erschien 1981 im Hamburger Verlag Hoffmann und Campe. In dieser eindringlichen Autobiografie beleuchtete der Schriftsteller Erich Loest (1926-2013) sein Leben zwischen seinem zehnten und vierzigsten Jahr. Das Manuskript hatte er bereits 1980 abgeschlossen, doch es fand sich kein DDR-Verlag. Erich Loest war gebrandmarkt als Staatsverräter, der sieben Jahre im Gefängnis saß. Im November 1957 wurde er durch das Ministerium für Staatssicherheit verhaftet und kam erst im September 1964 wieder frei. Die Haftzeit (u.a. in Bautzen II) musste er unter strengstem Schreibverbot verbringen. So konnte Loest erst nach der Haft diese bitteren Erfahrungen in seiner Autobiographie verarbeiten. Im „Verband deutscher Schriftsteller“ eckte Loest ziemlich häufig an, sodass er 1979 aus Protest aus dem Verband austrat, 1981 verließ er den SED-Staat endgültig und siedelte nach Niedersachsen über. Die Autobiografie beginnt jedoch mit den Schilderungen seiner Erlebnisse als Halbwüchsiger, wo er am Kriegsende als halbstarker Nazi-Werwolf noch an die Front geworfen wurde und nur knapp dem Heldentod entkam. Mit dem Vorhaben, nun alles richtig zu machen, setzte er sich für die sozialistische Sache ein und wurde bald Mitglied der SED und Redakteur der „Leipziger Volkszeitung“. Er glaubte, mit Vernunft und guten Worten die Gesellschaft beeinflussen zu können. Weit gefehlt, wegen angeblicher „Standpunktlosigkeit" wurde er bald gefeuert, anschließend aus der Partei ausgeschlossen und wegen „konterrevolutionärer Gruppenbildung" angeklagt. „Durch die Erde ein Riß“ ist eine sehr persönliche Autobiografie, die mit ihrer Offenheit und Selbstkritik wohl ihresgleichen sucht. Außerdem präsentierte sich damit Loest als unbestechlicher Chronist deutsch-deutscher Geschichte. Nun liegt der „Lebenslauf“ in einer broschierten Ausgabe im Mitteldeutschen Verlag vor.

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