Göhrde-Doppelmörder Ausführliche Sachdarstellung mit erzählerischer Einleitung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.02.2020
Verlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
169 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7494-6841-6
Das gleichzeitige Töten des zweiten Opferpaares quasi im Beisein der Polizei macht die Göhrdemorde zu den spektakulärsten Nachkriegsverbrechen. Wieso wusste KWW, dass die Leichen gerade entdeckt wurden? Wieso war er zeitgleich mit der Polizei am Tatort? Wieso brauchte er die direkte Polizeinähe nicht zu fürchten? Wieso konnte er zum Parkplatz zurück gehen, an dem es mittlerweile an Polizei wimmelte und mit dem Opferauto davon fahren?
Diesen Fragen versucht das Sachbuch faktenreich und chronologisch auf den Grund zu gehen. Als Einstieg wird der zweifache Göhrdedoppelmord im Stile eines Krimis geschildert. Danach werden die Ermittlungen und das polizeiliche Vorgehen in ungefährer zeitlicher Reihenfolge behandelt. Zu den Göhrdemorden gibt es unzählige Informationen. Im Folgenden wird eine geordnete Darstellung versucht, ohne sich dabei in zu vielen Nebenspuren / Möglichkeitsszenarien zu verlieren. Im Internet gibt es mehreren Foren von Hobby-Kriminalisten, die seit Jahren kenntnisreich die Polizeifehler diskutieren. Neben der Lüneburger Polizei ermittelte privat eine Gruppe von Experten rund um den Hamburger Ex-LKA-Chef Wolfgang Sielaff, die letztendlich die Aufklärung der Göhrdemorde bewirkte. Sielaffs Schwester wurde am 15. August 1989 ermordet. Das wäre nicht passiert, wenn die Polizei den Göhrde-Doppelmörder im Juli 1989 verhaftet hätte. Der eigentlich seit 1989 der Polizei bekannte Göhrde-Doppelmörder wird von der Polizei immer wieder verschont. Bis zu seinem Tod wird er weder angeklagt noch bestraft. Selbst als die Hinweise auf ihn als Täter immer konkreter werden, erfolgt keine Hausdurchsuchung. Einer DNA-Überprüfung, die letztendlich 2017 den eindeutigen Täternachweis liefert, verweigerte sich die Lüneburger Polizei 20 Jahre. Warum?
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