Die sensiblen Phasen von Kindern nach Montessori Untersuchung der pädagogischen Konsequenzen
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.02.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
507 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346117588
Heute ist kaum mehr vorstellbar, dass die Sichtweise auf die Kinder noch vor nicht allzu langer Zeit eine ganz andere war. Denn noch zur Zeit des Behaviorismus (Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts) ging man davon aus, dass das Kind vergleichbar sei mit einem leeren Gefäß, das der Erwachsene mit seinem Wissen anfüllen kann. Ganz nach dem Motto je jünger das Kind ist, umso leichter sei es zu formen, etwa wie ein Stück Wachs (vgl. Montessori, 1967, S. 26). Und so wurde das Kind über Jahrhunderte nach den Vorstellungen des Erwachsenen erzogen.
Erst in den letzten Jahrzehnten änderte sich das Bewusstsein für das Schicksal des Kindes. Das Kind wurde nicht mehr als unfertiger Erwachsener angesehen, der die verkleinerten Merkmale des Erwachsenen in sich trägt. Maria Montessori war eine der ersten, die erkannte, dass "das Kind eine eigenständige Person mit eigenem Willen, eigenen Wünschen und Vorstellungen [ist], die es zu respektieren und zu fördern gilt" (Montessori, 2012, S. 13). Sie fand heraus, dass das Kind und der Erwachsene zwei völlig verschiedene Wesen sind. Außerdem stellte sie fest, dass das Kind auf eine ganz andere Weise lernt, als der Erwachsene. Denn anders als der Erwachsene interessiert sich das Kind vielmehr für den Prozess, als für das Ergebnis.
Außerdem wird in dieser Hausarbeit gezeigt, dass das Kind so genannte sensible Phasen hat, in denen es besonders empfänglich für bestimmte Lernvorgänge ist. Während dieser Phasen lernt das Kind die Dinge quasi ohne Anstrengung, ganz von alleine. Entgegengesetzt der zu jener Zeit weit verbreiteten Ansicht erkannte Maria Montessori, dass das Kind einen immanenten Bauplan in sich trägt. Das bedeutet, dass das Kind - von der Natur gegeben - bereits alles in sich trägt.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice