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Buen Camino … du mich auch

4

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.06.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

Gewicht

372 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70314-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.06.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

Gewicht

372 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70314-6

Herstelleradresse

Amazon Media EU S.à r.l.
38 avenue John F. Kennedy
L-1855 Luxemburg
LU
amazonpublishing-gpsr@amazon.de

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  • Moni

    aus Fulda

    5/5

    22.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Herrlich ehrlicher Erfahrungsbericht

    Ich habe bereits mehrere Bücher und Erfahrungsberichte über den Jakobsweg gelesen. Allesamt haben mich begeistert. Diese Pilgerreise ändert Einstellung, Körper, Geist und Leben. So auch wieder bei der Autorin, die über ihren eigenen Marsch berichtet, der sie defintiv an ihre Grenzen brachte, aber eben auch darüber hinaus. Dabei ist sie erfrischend jung, frech und ehrlich, da macht es Spaß sie zu begleiten und ihren Schilderungen zu folgen. Sei es bei der Suche nach der nächsten Unterkunft, bei den unterschiedlichsten Bekanntschaften oder auch beim Eingestehen der eigenen Schwächen. Ich mag die Aufteilung der Kapitel sehr, die immer einen Tag, sowie dem zugehörigen Wegteil beschreiben, so fliegt man nur so durch die Erzählung. Immer wieder kristallisiert sich heraus, dass es ein Paar komplett unterschiedlicher Schuhe ist, vom Camino nach Santiago de Compostela zu lesen oder ihn schlussendlich selbst zu gehen. Immer wieder erfährt man Neues über Tipps und Tricks, den Weg zu bestreiten. Toll auch die Top 3 Rankings am Ende des Buches, sowie die überraschend weitreichenden Änderungen im Leben der Autorin. Mehr als einmal habe ich mit ihr gelitten, hatte selbst Schmetterlinge im Bauch oder spürte die Freude über Natur und Begegnungen, sowie den Stolz auf sich selbst. Auch wenn ich über ein paar Wesenszüge der Autorin nur lächeln kann (Lidstrich und Mascara beim Pilgern?!), erscheint sie mir doch sehr sympathisch, sodass ich mir bei einem Treffen das "Buon Camino" gespart und ihr ein paar Schmerzmittel gereicht hätte, sowie lieber mit ihr über ihre hübschen Schuhe ins Gespräch gekommen wäre und sie vor streunenden Hunden gerettet hätte. Eine tolle, starke Frau, die alleine los zog, um so viel reicher zurückzukehren.

  • Seelenfänger

    aus Chemnitz

    4/5

    09.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch beschreibt den…

    Dieses Buch beschreibt den Kreuzgang auf fröhliche, gütige und zuversichtliche Art und Weise. Nun wollte ich gern mehr von der Autorin lesen, doch konnte bei Buchgilde Nichts finden. Es wäre schön, wenn die Schriftstellerin etwas bei rororo oder dem Aufbau-Verlag unterbringen könnte, damit sich auch andere Leser bei ihr anstecken, hihi. Bis dahin vergnüge ich mich mit der Sichtweise einer P. Holland-Moritz auf unsere Stadt. Für all die Jenigen, die so ratlos sind, wie ich: Lesen und dann wandern.

  • sleepwalker

    2/5

    09.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    „Buen Camino ... du mich…

    „Buen Camino ... du mich auch!“ von Karolin Jäger ist ein Buch, dass mich fassungslos zurückgelassen hat. Der Inhalt ist simpel: junge Frau wandert den Camino, also den 800km langen Jakobsweg, und stellt fest, dass eine Pilgerreise kein Spaziergang ist. So weit, so interessant. Dachte ich. Und lag falsch. Denn was mich mit dem Buch erwartete war teils ein Bericht über eine Pilgerreise, teils eine sehr gehässige Abrechnung mit Mit-Pilgern und Menschen, die ihr unterwegs begegneten. So geht sie mit dem stalkenden „Greis“ und dem „gruseligen Inder“ ebenso ins Gericht wie mit Luxus-Pilgern, die ihr Gepäck transportieren lassen, was die Autorin (ebenso wie schnarchende Mit-Schläfer) mehrfach „zum Kotzen“ findet. Sie selbst ist allerdings schon an einem der ersten Tage ihrer Reise damit beschäftigt, ihre Augenbrauen zu zupfen, Make-up ist für sie sehr wichtig und eine Übernachtunsmöglichkeit kann sie nicht annehmen, da es dort kein Warmwasser gibt – und das an ihrem Haarwaschtag! Prioritäten – so wichtig. Mehrere Kapitel später echauffiert sie sich aber gemeinsam mit „Inka“ über „Jogi“, der seinen Rucksack transportieren lässt, im Hotel schläft und eines verließ, weil sein Zimmer keinen Fernseher hatte. Und auch sonst konnte ich mit der Art der Autorin wenig anfangen. Nicht nur, dass sie in einer Pension aus Versehen den Schlüssel mitnimmt – sie schafft es nicht, ihn zurückzuschicken, sondern „verliert“ ihn unterwegs einfach. Eine Unverschämtheit, egal, wie schäbig die Unterkunft war! „Ich sah ein Zweieurostück durch den Schmutz auf dem Boden schimmern, aber ich ließ es liegen. Ich ließ es liegen! Es hätte meinen Rucksack nur unnötig schwerer gemacht, und ich hätte mich bücken müssen.“ Ein 2-Euro-Stück wiegt neun Gramm! Zudem hätte ich von einer Krankenschwester mehr Vernunft im Umgang mit Schmerzmitteln und Verletzungen erwartet. Ihre Aussage „Niere und Leber wollten ja schließlich auch etwas zu tun haben“ in Bezug auf die doppelte Schmerzmittel-Dosis finde ich gefährlich. Dass sie vom überdosierten Magnesium nur Übelkeit und keinen schlimmen Durchfall bekam, war reines Glück. Ein weiteres großes Ärgernis waren für mich ihre zum Teil holprigen Vergleiche und übertriebenen Beschreibungen. Der eine mag ihre Sprache locker und flapsig finden, ich fand ihre nach Schema-F gebauten Sätze uninspiriert und ihre Wortwahl zum Teil falsch. „Im Foyer zog ich mir mit schmerzverzerrtem Gesicht und unter jammerndem Gewinsel meine Schuhe und Socken aus“ – keine Ahnung, was das ist. „Als ich auf mein Elend hinabblickte, realisierte ich, dass meine Waden und Füße derart angeschwollen waren, dass man weder Knöchel noch Adern erkennen konnte. Ich war über Nacht an akuter Elefantitis erkrankt“ – das ist ein Schlag ins Gesicht aller, die an der Krankheit (die tatsächlich Elefantiasis heißt) leiden. Die Krankheit hat keine akute Form, ist unheilbar und nicht (wie bei der Autorin) durch Diuretika reversibel. Ebenso ist der Satz „das Zeug konnte ich jedenfalls unmöglich trinken, ohne dabei sofort an Diabetes zu erkranken“ völlig unsinnig. Das Buch liest sich wie ein aggressiver Schulaufsatz („Diese Rücksichtslosigkeit gegenüber allen Mitschläfern schürte in mir erneut abgrundtiefen Hass“) mit gehässigen Kommentaren. Das Entsetzen über eklige Unterkünfte und Probleme beim Schlafen in Mehrbettzimmern, kann ich gut nachvollziehen, war aber zu erwarten. Das ist einer der Gründe, warum eine solche Tour für mich nicht infrage kommt. Vielleicht hätte die Autorin sich da besser belesen sollen. Sie selbst findet sich aber ziemlich toll und unfehlbar. In einer Herberge brüllt sie koreanische Frühaufsteher so lange an, bis alle im Zimmer wach sind, was sie mit einem „ist ja nicht meine Schuld“ kommentiert. Ihre Arroganz ging mir sehr schnell auf die Nerven und so hinterließ das ganze Buch bei mir einen sehr hässlichen Nachgeschmack, oder, um die Autorin zu zitieren: „That sucks“. Von mir 2 Punkte, aber nur aus Hochachtung, weil sie den Weg komplett zurückge

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    1/5

    14.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kein schönes Buch

    Ich habe schon viele Bücher über den Jakobsweg gelesen, und am liebsten mag ich "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling. Leider hatte ich bei diesem Buch hier die ganze Zeit den Eindruck, es sei sehr von Kerkeling abgekupfert. Man findet so extrem viele Parallelen, die hier nur ein bisschen angepasst wurden. Z. B. beschreibt Kerkeling vernachlässigte Hunde, die er zurücklassen musste, in diesem Buch ist es ein Esel. Im Gegensatz zu Kerkeling Buch bleibt dieses hier extrem oberflächlich. Es wirkt eher wie ein runtergeschriebener Reisebericht, bei dem der Fokus darauf liegt, möglichst viele nette Leute kennenzulernen. Daran ist sicher nichts verwerflich, aber der Sinn einer Pilgerreise sollte es doch wohl nicht sein! Ständig macht sich die Autorin Gedanken um ihr Make Up, ihre Augenbrauen, ihre Haarspülung usw. Sie hat anscheinend nicht begriffen, dass es bei einer Pilgerreise um sein Inneres gehen sollte. Was mir auch nicht gefällt sind die doch sehr abfälligen und negativen Aussagen und Beschreibungen der Pilger, die sie nicht möchte. Oder die durch lautes schlafen oder ähnliches ihre Komfortzone gestört haben. Zum Teil war das sehr unangenehm zu lesen und ich habe mir oft gedacht, dass die Autorin mir sehr unsympathisch rüber kommt. Auch habe ich in einem Buch über den Jakobsweg wenigstens ein bißchen Auseinandersetzung mit Gott und Glauben erwartet und erhofft, aber das habe ich hier nicht wirklich gefunden. Ich bin von diesem Buch enttäuscht.

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