Düster, episch, mitreißend: Diese Saga stellt alles in den Schatten! Der Krieg ist ausgebrochen und hat die Verfemten Lande in Chaos gestürzt. Der Krieger Corban, der einst treu für König Brenin kämpfte, ist auf der Flucht – bis dem Feind ein wertvolles Pfand in die Hände fällt: Die junge Cywen ist Corbans Schwester, und um sie zu retten, würde er jeden Preis zahlen. Gleichzeitig ringt Corban mit der Bürde, ein Held zu sein. Doch während er vor seinem Schicksal flieht, formieren sich dunkle Mächte, um die Verfechter der Gerechtigkeit für immer zu zerschlagen ... Ungekürzte Lesung mit Martin Bross
30h 18min
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Sehr spannende und geniale Fortsetzung!
Sue aus Uelzen am 08.07.2024
Bewertungsnummer: 2239381
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Diese Welt ist vielleicht voller Gier und Tragödien und Finsternis, aber ich kann mich über alle Maßen glücklich schätzen, solche Menschen um mich zu haben." (Corban ben Thannon über seine Gefährten)
Das Ende des Buches "Bosheit" von John Gwynnes Fantasyreihe "Die Getreuen und die Gefallen" ließen mir am Ende doch noch Tränen in die Augen steigen.
Die Verfemten Lande befinden sich im Krieg. Die dunkle Seite schmiedet Allianzen und Pläne und schiebt ihre Armeen in Position. König Nathair, der sich für den Strahlenden Stern hält und sich auf der Seite des Lichts wähnt, wurde getäuscht. Statt Paladin des Gottes Elyon zu sein, wurde er zur Schwarzen Sonne, dem Paladin des dunklen Gottes Asroth. Und während er seine Verbündeten die Länder des Westens erobern lässt, begibt er selbst sich auf den Weg in den hohen Norden, nach Benoth, ins Land der Giganten. Denn hier soll der magische Kessel, eine der Kostbarkeiten, versteckt sein, der Nathair im Kampf helfen soll. Corban indessen muss mit seiner Ma und seinen Freunden aus Dun Carreg flüchten. Diese Flucht verlangt den Gefährten eine Menge ab und bringt viel Leid und Schmerz mit sich ...
Gwynne hat in dieser Geschichte wirklich grandiose Figuren erschaffen, die interessante und spannende Fraktionen bilden. Und während er die Charaktere gekonnt mit der Geschichte verwebt, sie mich hassen oder lieben lehrt, mich dazu bringt die Hände über den Kopf zusammenzuschlagen und laut zu stöhnen vor Frust (ja, Veradis, ich spreche von dir), bastelt er schon an seinem Plan, mir liebgewonnene Personen zu töten. Das sind die Momente, bei denen ich zusammenzucke und Abschnitte ungläubig noch einmal lesen muss. Ja, man kann durchaus sagen, eine Buchfigur Gwynnes zu sein ist nicht lustig, denn Gwynne ist definitiv nicht zimperlich mit ihnen. Und wenn eine Figur nicht stirbt, so muss sie doch viel Leid und Pein ertragen.
Aber, was soll ich sagen: Ich lieb's!
Aber natürlich gibt es auch schöne Momente. Momente des Glücks und der Freundschaft. Und auch die Welt, durch die wir uns bewegen, hält atemberaubende Anblicke bereit. Es ist eine Welt, die früher von den Giganten bevölkert wurden, ehe diese an die Ränder der Verfemten Lande vertrieben wurden. Und so finden wir überall große Gigantensteine und uralte, riesige Festungen, manche von ihnen nur noch bloße Ruinen, die das Landschaftsbild prägen. Dank der Karte in der Klappe können wir uns in den Wäldern, Bergen und Grasebenen sehr gut zurechtfinden und finden so auch den Weg zu jeder Burg und jedem Versteck.
Für mich war auch dieser zweite Band wieder ein richtiges Highlight. Die Geschichte macht verdammt viel Spaß, nur zu zimperlich sollte man vielleicht nicht sein.
Tempo, Tempo und Tempo das fasst...
Bewertung am 30.06.2023
Bewertungsnummer: 1971303
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Tempo, Tempo und Tempo das fasst dieses Buch am besten zusammen. Kaum zeit zum verschnaufen der Plot überschlägt sich regelrecht. Die Gruppe um und gegen Corban sprühen nur vor Charakter tiefe. John Gwynne liefert groß ab und das ende schlägt einen emotional in den Magen.
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