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Produktbild: Der 8. Mai

Der 8. Mai Geschichte eines Tages

4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2020

Herausgeber

Alexander Rahr + weitere

Verlag

Das Neue Berlin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,3/15,3/2,5 cm

Gewicht

459 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-360-01358-3

Beschreibung

Portrait

Alexander Rahr, 1959 in Taipeh in einer russischen Emigrantenfamilie geboren und in Tokio, Frankfurt und München aufgewachsen, ist Historiker, Politikberater und Publizist. Von 1994-2012 leitete er das Russland/Eurasien Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Er ist tätig als Forschungsdirektor beim Deutsch-Russischen Forum in Berlin/ Moskau und als EU-Berater der Gazprom, ist Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Russischen Wirtschaft in Deutschland, Mitglied des Petersburger Dialogs, des internationalen Netzwerkes Valdai-Klub und Senior Fellow am WeltTrends Institut für Internationale Politik. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Freundschafts-Ordens Russlands. Alexander Rahr hat zahlreiche Sachbücher über Russland veröffentlicht sowie den Roman »2054: Putin decodiert«.

Wladimir Sergijenko, geboren 1971 in Lvov (heute Ukraine), Autor, Herausgeber, aktiv im internationalen PEN; Kurator und Organisator internationaler Kulturprojekte. Seit 1991 lebt Sergijenko in Deutschland. Er wirkt als Moderator in politischen Gesprächen, ist Gründer der Diskussionsrunde »Dialog statt Monolog« unter Schrifstellern für Völkerverständigung und moderiert TV- und Radio-Sendungen in Russland.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2020

Herausgeber

Verlag

Das Neue Berlin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,3/15,3/2,5 cm

Gewicht

459 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-360-01358-3

Herstelleradresse

Das Neue Berlin
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: kontakt@eulenspiegelverlag.de

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DER 8. MAI: GESCHICHTE EINES TAGES – Bewegende Begebenheiten aus der Sicht von 16 Personen

j.h. aus Berlin am 25.04.2025

Bewertungsnummer: 2475425

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum 75. Jahrestag des als welthistorischer Augenblick in die Geschichte eingegangenen 8. Mai 1945 veröffentlichten Alexander Rahr (*1959) und Wladimir Sergijenko (*1971) das vorliegende Lesebuch, in welchem Vorgeschichte und Ablauf der Kapitulationserklärung aus dem Erleben direkt Beteiligter ebenso wie einfacher Bürger lebendig geschildert werden. Angesichts der unwürdigen Querelen um die Begehung des 80. Jahrestages im Jahr 2025 sollte das lesens- und diskussionswerte Nachwort von Alexander Rahr (abgeschlossen im April 2020) wohl eher zum Vorwort werden: „Der 8. Mai 1945 ist zweifellos eines der bedeutendsten Daten der Weltgeschichte. Es ist ein historischer Tag, der als solcher noch in 1000 Jahren in den Geschichtsbüchern stehen wird. In den vorangegangenen Kapiteln erhob das Buch keinen Anspruch, den 8. Mai 1945 „politisch“ zu deuten. Ziel des vorliegenden Buches war es, Menschen und Zeitzeugen über den 8. Mai 1945 sprechen zu lassen. Kommentare erübrigten sich. Im Nachruf am Ende des Buches soll allerdings eindringlich davor gewarnt werden, Geschichte als Waffe zu nutzen. Das wird leider getan. Es ziemt sich nicht, den 8. Mai 1945 für die heutige globale Konfliktlage zu instrumentalisieren.“ (S. 203) Insgesamt 16 sehr unterschiedliche Personen kommen mit Erinnerungen unterschiedlichen Umfangs zu Wort. Diese wurden den am Ende genannten Quellen direkt entnommen bzw. entsprechend nacherzählt. Neben durchschnittlichen jungen Deutschen und Russen sind der Kriegsberichterstatter und später prominente Schriftsteller Konstantin Simonow (1915-1979), der spätere Arzt Moritz Mebel (1923-2021), der legendäre Dokumentarfilmer Walter Heynowski (1927-2024) sowie der später in die USA geflohene Gregory Klimow (1918-2007) vertreten. Letzterer schildert ebenso bewegend wie lebendig die Siegesfeier auf dem Roten Platz am 9. Mai 1945. Andere Episoden beschäftigen sich mit Gedanken zwischen Angst und Hoffnung auf der Flucht, der Suche nach dem toten Hitler, Hoffnungslosigkeit in einem Gefangenenlager, Selbstfindung einer BDM-Führerin in der Umerziehung oder Episoden am Rande der Kapitulations-Unterzeichnung in Berlin-Karlshorst. So entsteht vor dem Leser ein bewegendes Panorama von Kriegsende und Neuanfang. Noch einmal Alexander Rahr: „Zur Wahrheit des 8. Mai 1945 zählt auch, dass die USA und Großbritannien sich nicht beeilten, durch die Eröffnung einer zweiten Front im Westen die Sowjetunion zu entlasten. Die Alliierten-Landung in der Normandie geschah erst acht Monate vor dem Ende des Krieges. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hitler den Krieg im Osten schon verloren. In der westlichen Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur haben dagegen die Amerikaner Europa vom Nationalsozialismus befreit.“ (S. 216) Dem ist angesichts der jüngsten Ereignisse (Russischer und Weißrussischer Botschafter bei Gedenkveranstaltungen unerwünscht) leider nichts hinzuzufügen. Das mit zahlreichen eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen versehene Buch aus dem Verlag Das Neue Berlin ist für zeitgeschichtlich interessierte Leser sowie als Ergänzung für den Geschichtsunterricht sehr empfehlenswert.

DER 8. MAI: GESCHICHTE EINES TAGES – Bewegende Begebenheiten aus der Sicht von 16 Personen

j.h. aus Berlin am 25.04.2025
Bewertungsnummer: 2475425
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum 75. Jahrestag des als welthistorischer Augenblick in die Geschichte eingegangenen 8. Mai 1945 veröffentlichten Alexander Rahr (*1959) und Wladimir Sergijenko (*1971) das vorliegende Lesebuch, in welchem Vorgeschichte und Ablauf der Kapitulationserklärung aus dem Erleben direkt Beteiligter ebenso wie einfacher Bürger lebendig geschildert werden. Angesichts der unwürdigen Querelen um die Begehung des 80. Jahrestages im Jahr 2025 sollte das lesens- und diskussionswerte Nachwort von Alexander Rahr (abgeschlossen im April 2020) wohl eher zum Vorwort werden: „Der 8. Mai 1945 ist zweifellos eines der bedeutendsten Daten der Weltgeschichte. Es ist ein historischer Tag, der als solcher noch in 1000 Jahren in den Geschichtsbüchern stehen wird. In den vorangegangenen Kapiteln erhob das Buch keinen Anspruch, den 8. Mai 1945 „politisch“ zu deuten. Ziel des vorliegenden Buches war es, Menschen und Zeitzeugen über den 8. Mai 1945 sprechen zu lassen. Kommentare erübrigten sich. Im Nachruf am Ende des Buches soll allerdings eindringlich davor gewarnt werden, Geschichte als Waffe zu nutzen. Das wird leider getan. Es ziemt sich nicht, den 8. Mai 1945 für die heutige globale Konfliktlage zu instrumentalisieren.“ (S. 203) Insgesamt 16 sehr unterschiedliche Personen kommen mit Erinnerungen unterschiedlichen Umfangs zu Wort. Diese wurden den am Ende genannten Quellen direkt entnommen bzw. entsprechend nacherzählt. Neben durchschnittlichen jungen Deutschen und Russen sind der Kriegsberichterstatter und später prominente Schriftsteller Konstantin Simonow (1915-1979), der spätere Arzt Moritz Mebel (1923-2021), der legendäre Dokumentarfilmer Walter Heynowski (1927-2024) sowie der später in die USA geflohene Gregory Klimow (1918-2007) vertreten. Letzterer schildert ebenso bewegend wie lebendig die Siegesfeier auf dem Roten Platz am 9. Mai 1945. Andere Episoden beschäftigen sich mit Gedanken zwischen Angst und Hoffnung auf der Flucht, der Suche nach dem toten Hitler, Hoffnungslosigkeit in einem Gefangenenlager, Selbstfindung einer BDM-Führerin in der Umerziehung oder Episoden am Rande der Kapitulations-Unterzeichnung in Berlin-Karlshorst. So entsteht vor dem Leser ein bewegendes Panorama von Kriegsende und Neuanfang. Noch einmal Alexander Rahr: „Zur Wahrheit des 8. Mai 1945 zählt auch, dass die USA und Großbritannien sich nicht beeilten, durch die Eröffnung einer zweiten Front im Westen die Sowjetunion zu entlasten. Die Alliierten-Landung in der Normandie geschah erst acht Monate vor dem Ende des Krieges. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hitler den Krieg im Osten schon verloren. In der westlichen Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur haben dagegen die Amerikaner Europa vom Nationalsozialismus befreit.“ (S. 216) Dem ist angesichts der jüngsten Ereignisse (Russischer und Weißrussischer Botschafter bei Gedenkveranstaltungen unerwünscht) leider nichts hinzuzufügen. Das mit zahlreichen eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen versehene Buch aus dem Verlag Das Neue Berlin ist für zeitgeschichtlich interessierte Leser sowie als Ergänzung für den Geschichtsunterricht sehr empfehlenswert.

Gänsehaut

Manuela404 am 11.05.2022

Bewertungsnummer: 1710530

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bin ich wirklich dort oder ist es nur ein Buch? Das dachte ich mir beim Lesen, es ist, als wäre ich vor Ort, am Tag der Befreiung, der Tag, der alles verändert hat. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, welches so viele Perspektiven auf eine so außergewöhnliche Art und Weise zum Leben bringt. Besonders ist, dass es nicht nur um Stalin, Churchill, Truman Keitel, Schukow oder Eisenhower geht, sondern auch um alltägliche Personen, die wir hätten sein können.

Gänsehaut

Manuela404 am 11.05.2022
Bewertungsnummer: 1710530
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bin ich wirklich dort oder ist es nur ein Buch? Das dachte ich mir beim Lesen, es ist, als wäre ich vor Ort, am Tag der Befreiung, der Tag, der alles verändert hat. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, welches so viele Perspektiven auf eine so außergewöhnliche Art und Weise zum Leben bringt. Besonders ist, dass es nicht nur um Stalin, Churchill, Truman Keitel, Schukow oder Eisenhower geht, sondern auch um alltägliche Personen, die wir hätten sein können.

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