Produktbild: Denkmale der Befreiung

Denkmale der Befreiung Spuren der Roten Armee in Deutschland

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2020

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

28,4/21,2/2,5 cm

Gewicht

1217 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Russisch

ISBN

978-3-355-01890-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2020

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

28,4/21,2/2,5 cm

Gewicht

1217 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Russisch

ISBN

978-3-355-01890-6

Herstelleradresse

Neues Leben, Verlag
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

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  • j.h.

    aus Berlin

    5/5

    06.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DENKMALE DER BEFREIUNG. Spuren der Roten Armee in Deutschland

    Zum 75. Jahrestag des als welthistorischer Augenblick in die Geschichte eingegangenen 8. Mai 1945 veröffentlichten Frank Schumann (*1951 – Texte) und Fritz Schumann (*1987 – Fotos) den vorliegenden farbigen Bildband, der die wichtigsten sowjetischen Denk- und Ehrenmale auf deutschem Territorium mit zahlreichen Fotos und Erläuterungen dokumentiert. Die Texte sind in deutscher und russischer Sprache zu lesen. Neben einem Vorwort von Sergej J. Netschajew, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland gibt es ein in seiner Aussage auch fünf Jahre nach Drucklegung noch wichtiges Vorwort von Matthias Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums e. V. 2014-2022: „Die Menschen vor Ort leben mit der Geschichte, sie haben sie angenommen. Umso unverständlicher ist es für sie, wenn die jahrzehntelangen Bemühungen um Versöhnung zwischen Deutschen und Russen durch die Politik behindert und die Beziehungen zwischen unseren Völkern und Staaten mit Vorurteilen und Vorwürfen, mit Sanktionen und Ausgrenzungen belastet werden. … Seit 2014 darf ich Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums sein und sehe mit Sorge, dass sich die Beziehungen seit Jahren stetig verschlechtern. Statt Kooperation erleben wir eine wachsende Konfrontation. Ein neuer Rüstungswettlauf hat begonnen, der den mühsam und teuer errungenen Frieden nicht nur in Europa bedroht. Wir brauchen eine neue Ostpolitik, und Deutschland und die EU brauchen Russland als Partner.“ (S. 11) Diese wichtigen Worte von 2020 sollte man sich angesichts der unwürdigen Querelen um den 80. Jahrestag (Russischer und Weißrussischer Botschafter bei Gedenkveranstaltungen unerwünscht) und der sich stetig steigernden Russophobie der deutschen „Leitmedien“ einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Ein großer Teil der dokumentierten Denk- und Ehrenmale befinden sich in Berlin und Brandenburg – beginnend mit den monumentalen Ehrenmalen in Berlin-Tiergarten (1945), Berlin-Treptow (1947) und Berlin-Schönholz (1949). Viele kleinere Gedenkstätten und Gräberfelder sind hingegen wenig bekannt. Und gerade diese – versehen mit Zahlen der dort in etwa Beigesetzten - sind ebenso erschütternd. Im sächsischen Torgau trafen sich am 25. April 1945 erstmals sowjetische und amerikanische Truppen. Auch dieser denkwürdige Ort ist noch heute bekannt. In einem umfangreichen Anhang werden auf nahezu 50 Seiten ab Seite 208 alle sowjetischen Gedenkorte in Deutschland geordnet nach Bundesländern (darunter eine Vielzahl von Grabanlagen) dokumentiert. Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung ist es wichtig, diesen eindrucksvollen, die Millionen Opfer der Sowjetunion für die Niederschlagung des Hitlerfaschismus dokumentierenden Gedenkband nochmals in Erinnerung zu rufen.

  • Manuela404

    5/5

    11.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtig

    Wow dieses Buch ist wirklich einzigartig, es ist so enorm wichtig für die Gedenkkultur, für Deutschland. Besonders in dieser Zeit müssen wir erinnert werden, wir dürfen das Leid nicht vergessen. Damit kämpfen wir weiter gegen Krieg und Faschismus, wir müssen lernen, müssen erinnern.

  • Bewertung

    aus Hennigsdorf

    5/5

    13.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bildband gegen das Vergessen

    Dieser Bildband ist ein mitreißender Teil der deutschen Geschichte. Es werden die sowjetischen Soldatenfriedhöfe gezeigt, die leider (meistens) in Vergessenheit geraten sind. Diese sind nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und haben danach kaum noch Aufmerksamkeit erhalten. Aber wenn man sich diesen Bildband anguckt, wird klar, warum sie so ein großer Teil unserer Geschichte sind und eigentlich so wichtig.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    05.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein einzigartiges historisches Dokument und Zeugnis einer Gedenkkultur

    Dieses Buch dokumentiert erstmals die wichtigsten sowjetischen Denk- und Ehrenmale in Deutschland. „Diese Gräber sind Mahnmale gegen das Vergessen, ihre Bewahrung und Pflege Ausdruck von Achtung und Dankbarkeit. Sie erinnern an eine versinkende Vergangenheit ...“

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    04.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd und berührend

    Das Buch ist ein überaus wichtiges Zeugnis der wenigen noch sichtbaren Spuren, die der Zweite Weltkrieg in Deutschland hinterlassen hat, nämlich der sowjetischen Soldatenfriedhöfe. Vergessen sind sie vielerorts und ignoriert, bisweilen geschändet. Welches Leid und welche Schuld sie dagegen bezeugen, ist viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert. Hier sieht man einmal klar aufgelistet, wie viele Friedhöfe es heute noch wo in Deutschland gibt. Allein über die Zahl bekommt der Leser einen Eindruck vom Grauen der Jahre 1944 und 1945. Das Buch ist sehr schön gestaltet, die Fotos sind ausdruckskräftig, erschütternd und berührend.

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