Produktbild: Phantomschmerzen
Band 9 Neu

Phantomschmerzen Auszeit für Inspector Serrailler

3

19,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/3,8 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Anthrazit / Aquamarin

Auflage

2

Originaltitel

The Comforts of Home

Übersetzt von

Marion Balkenhol + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12014-8

Beschreibung

Rezension

»Alle Zutaten großer englischer Kriminalliteratur sind bei Susan Hill enthalten.« Daily Mail, London

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/3,8 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Anthrazit / Aquamarin

Auflage

2

Originaltitel

The Comforts of Home

Übersetzt von

  • Marion Balkenhol
  • Susanne Aeckerle

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12014-8

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

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  • Tanjas Bücherstübchen

    aus Velbert

    4/5

    29.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit Tiefgang

    Bei seinem letzten Fall hat Simon Serrailler ein schwerwiegende Verletzung erlitten und ist mal gerade so dem Tod entronnen. Er entflieht allem auf seine geliebte kleine schottische Insel Taransay um körperlich und psychisch wieder fit zu werden. Kann er mit seinem Handicap wieder zu seinem Job zurückkehren? Will er das überhaupt? Dank hochmoderner Prothesen sollte dem nichts im Wege stehen. Doch eigentlich fühlt er sich auf der Insel mit seinen alten Freunden und der dort herrschenden Ruhe sauwohl. Bis eines Tages Sandy, eine engagierte neu zugezogene Frau tot aufgefunden wird. Da die schottische Polizei niemanden zur Ermittlung abstellen kann, muss er sich darum kümmern. Ferner muss er sich in die Akten eines alten Mordfalles einlesen, bei dem es nie ausreichende Beweise gab. Der Täter ist allerdings wegen weiterer Morde bereits verurteilt, doch die Mutter der getöteten Kimberley gibt sich damit nicht zufrieden. Gelingt es jetzt Beweise zu finden? Fazit: Eine interessantes und ausgereiftes Buch, in der die Kriminalgeschichte nicht im Vordergrund steht, sondern gleichwertig die Lebens- und Familiengeschichte von Simon Serrailler, dessen Schwester Cat, seinem Vater Richard und seinem Neffen erzählt wird. Man kann sich die Charaktere gut vorstellen und die raue schottische Insel vor seinem geistigen Auge sehen. Ich würde gerne die ersten Bücher mit dem Protagonisten Serrailler noch lesen.

  • Gerhard S.

    aus Erlangen

    4/5

    02.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Blut ist dicker als Wasser

    Der behutsam vorgehende Simon hat einen Arm verloren; er weiß, wie man etwas beiseiteschiebt. Cat empfindet starke Gefühle für ihren Bruder, ist zur Expertin im Erraten geworden und beruflich unzufrieden. Marion hat etwas mutiges bzw. törichtes getan und ist ausgelaugt. Ein Glas Wein hilft. Vorübergehend.

  • Detlef Knut

    4/5

    02.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Flucht nach Taransay

    Susan Hill, die Granddame des englischen Kriminalromans, hat mit »Phantomschmerzen« den neuesten Roman mit ihrem Protagonisten Simon Serrailler vorgelegt. Das kriminelle Element hält zwar die Spannung von vorne bis hinten, die Handlung geht aber über andere Themen weit hinaus. Die Autorin entführt die Leser in eine kleine Gemeinde auf eine der schottischen Inseln an der Westküste und ins bezaubernde Südengland. Detective Chief Superintendent Serrailler hat einen Arm verloren. Er fühlt sich nur noch wie ein halber Mensch. In der südenglischen Kathedralenstadt Lafferton hat er seine Verwandten, Freunde und Kollegen. Aber er flieht zur Therapie auf seine geliebte Insel Taransay. Auf Taransay gibt es nur ein Dorf mit verstreut liegenden Cottages und einen einzigen Pub. Hier jobbt auch Sandy, die vor einigen Monaten auf die Insel gekommen und erstaunlich gut von den Einheimischen akzeptiert worden war. In Serraillers Schmerz, ob er überhaupt noch zu etwas nütze ist und ob er seinen beruf bei der Polizei noch wird ausüben können, fühlt er sich zur munteren Sandy hingezogen. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden. Niemand auf der Insel für sie gesehen haben. Niemand kann erklären, wo sie abgeblieben sein kann. Bis dann die Leiche am Ufer auftaucht, welche zweifelsfrei Sandys Leiche ist. Da die Polizei momentan viel zu tun hat und erst in ein paar Tagen auf der Insel sein kann, wird Serrailler gebeten, schon mal in Sachen Sandy zu ermitteln, weil er doch Polizist und zufällig schon auf der Insel ist. Susan Hill führt uns in die Welt von Simon Serrailler, ohne dass man die vorhergehenden Bände gelesen haben müsste. So ist dieser Roman auch eher ein Roman mit kriminellen Elementen als ein reiner Krimi, bei dem es ausschließlich um Ermittlungen geht. Vielmehr möchte Hill uns über die Psyche eines Menschen erzählen, der ganz plötzlich aus seinem üblichen Leben gerissen wird und nun anfangen muss, sich neu zu orientieren. Das macht sie über die Bezugspersonen ihres Protagonisten. Die Familie seiner Schwester spielt dabei eine große Rolle, aber auch die Freunde auf der einsamen Insel. Ein wunderschönes, wiederkehrendes Moment ist der kleine Robbi, der sich für den fehlenden Armen von Serrailler mehr interessiert als für alles andere. Allzu gerne fordert er den großen Mann heraus, ihm doch mal die Schnürsenkel zu binden. Jede Figur dieses Romans scheint wie im richtigen Leben ihr eigenes Päckl zu tragen. Überall gibt es Konflikte. Immer wieder wird der Protagonist um Hilfe gebeten. Dabei hat er seine eigene Psyche noch gar nicht im Griff. Neben den menschlichen Beziehung wird der Rauheit, Abgeschiedenheit und Einsamkeit der schottischen Inseln viel Raum gegeben und sie können dem Leser ans Herz wachsen. Es reizt, sich in dieser Einsamkeit den Wind um die Nase wehen zu lassen und eine tiefe Brise in die Lunge zu ziehen. Es reizt, eine liebenswürdige, in sich geschlossene Gemeinschaft kennenzulernen. Ich habe mich in diese Roman sehr wohl gefühlt und finde es toll, in eine neue kleine Welt eingetaucht zu sein. Einen frühen Roman dieser Autorin, der gerade neu erschienen ist, habe ich hier besprochen.

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