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Wütendes Wetter Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme | Gewinnerin des deutschen Umweltpreises 2023

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11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,5 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06255-6

Beschreibung

Rezension

"Was ist noch Wetter und was ist schon Klima? Die deutsche Klimaforscherin Friederike Otto kennt die Antwort. Alle Lehrerinnen und Lehrer sollten das Buch lesen - und jeder Schüler. Am besten alle anderen auch." ("Der Spiegel")
"... hoch spannend..." ("dpa")
"Wissenschaft müsse schnell auf ein Wetterereignis reagieren, meint sie (Otto), "und zwar noch während die Medien darüber berichten". Nur so könne sie gegen Mythen und Fake News ankommen und helfen, dass Politik und Wirtschaft für klimaschädliches Verhalten zur Verantwortung gezogen werden." ("dpa")
„Wütendes Wetter“ ist das derzeit beste Buch zum Klimawandel. Eine fantastische Argumentationshilfe für die „Fridays for Future“- Bewegung. Es sollte Schullektüre werden. ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,5 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06255-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wütendes Wetter

    Das Buch Wütendes Wetter ist sehr interessant und lesenswert. Passt in unsere unruhige Zeit. Gut verständliches wissenschaftliches Buch. Empfehlenswert. Mit freundlichen Grüßen Ruth Rohner

  • BücherwurmNZ

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Informativ & verständlich

    Hitzewellen, heftige Stürme und Unwetter. Sind diese Ereignisse dem Klimawandel geschuldet und könnten sie in Zukunft öfters auftreten? Die Physikerin Frederike Otto hat die Attributionswissenschaft mitentwickelt, anhand derer festgestellt werden kann, wie wahrscheinlich ein Wetterereignis aufgrund des Klimawandels geworden ist. Auf diese Weise ist es nun möglich, das veränderte Klima mit dem Wetter zu verknüpfen. In „Wütendes Wetter“ zeigt die Autorin auf, wie schwierig es war, die Frage zu beantworten, ob der Klimawandel für ein Extremwetterereignis verantwortlich ist. Mit Hilfe von Attributionsstudien kann sie nun berechnen, ob die Häufigkeit eines konkreten Extremwetters aufgrund der Erderwärmung zugenommen hat und wie diese das Wetter in Zukunft beeinflussen wird. Anhand des Hurrikans Harvey, der 2017 über Houston wütete, erklärt sie, wie sie bei der Attribution vorgeht und möglichst zeitnah ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren kann, bevor das Wetterereignis aus dem Interesse der Menschen verschwindet. Ihre Arbeitsweise und die meteorologischen Hintergründe beschreibt sie so, dass sie auch für einen Laien verständlich sind. Deshalb ist das Buch leicht zu lesen, bis auf die Tatsache, dass sie die geschlechtergerechte Schreibweise benutzt. Vor allem zu Beginn des Buches ist das störend, da „*innen“ sehr oft vorkommt und ich jedes Mal beim Lesen darüber gestolpert bin. Fazit: Die Wissenschaftlerin liefert hier ein informatives und verständliches Buch über die Auswirkungen des Klimawandels auf das heutige Wetter und gibt einen Ausblick, wie sich dieses weiter verändern wird, wenn die Erwärmung um 2°C oder mehr Realität wird. Daher kann ich dieses Sachbuch jedem empfehlen, der sich für das Wetter, den Klimawandel und dessen Folgen für die Menschen oder Extremwetterereignisse interessiert.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Leicht verständliches Buch über Attributionsforschung

    Wütendes Wetter: Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme von Friederike Otto, erschienen im Ullstein eBooks Verlag am 15. April 2019. Dieses Buch ist hervorragend geeignet um endlich mehr als ein Bauchgefühl zu haben, dass der Klimawandel nicht nur da ist, sondern auch von uns Menschen gemacht wurde. Die Autorin beschreibt anhand ihrer Forschungen was die Wissenschaft klar sagen kann und wo uns noch Daten fehlen um umfassend eine Bestandsaufnahme abgeben zu können welches Wetter wahrscheinlicher wird durch den Klimawandel und welches einfach nur Wetter ist, welches man eigentlich nicht wirklich brauchen kann. Anhand verschiedener Wetterereignisse auf verschiedenen Kontinenten lässt sie uns an ihrem Zweig der Forschung, der Attributions- oder Zuordnungsforschung teilnehmen. Zuerst erklärt sie uns, wie man berechnet welches Wetter einfach Wetter ist, und wie man darauf kommt, dass die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit eines Wetterphänomens durch den Klimawandel prozentual angestiegen ist. Ich habe leider viel länger gebraucht um dieses hervorragend für den Laien geschriebene Werk zu lesen als ich das normalerweise brauchen würde. Die Autorin hat leider den Genderwahnsinn in ihr Werk einfließen lassen und ich bin ziemlich am Anfang auf so eine Anhäufung an *innen gestoßen, dass ich das Buch erst einmal weggelegt hatte. Mein E-Reader hat das Ganze dann eigentlich noch unleserlicher gemacht und ich habe dafür einen Stern der Gesamtwertung abgezogen. Frauen werden kein bisschen mehr angesprochen oder akzeptiert, wenn wir da ein *innen an alles hängen was sich nicht wehren kann. Ich befürchte schon fast, dass viele Leute, die dieses Buch unbedingt lesen sollten weil sie ja so unbedingt „schönes Wetter“ haben wollen, recht früh aufgeben werden, weil dieses Genderzeug eine andere Baustelle ist und einen es hier nur von dem ablenkt was wichtig ist.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Regt zum Nachdenken an

    Klimaforscherin Friederike Otto versucht dem interessierten Leser, den Unterschied zwischen Wetter und Klima begreiflich zu machen. Anhand von vielen aktuellen Beispielen erklärt sie, dass der Klimawandel tatsächlich existiert (auch, wenn das so mancher Regierungschef dies abzuleugnen pflegt). Viele der derzeit extremen Wetterphänomene lassen sich auf den Klimawandel zurückführen, allerdings nicht alle. Am Beispiel von Hurrikan „Harvey“, den sie und ihr Team genau untersucht haben, konnte bewiesen werden, dass der Hurrikan jedenfalls entstanden wäre. Der ihn begleitende ungewöhnlich intensive Starkregen jedoch, ist ein ziemlich eindeutiges Zeichen für die Erderwärmung. Sie legt ihre Analysen zu den Forschungsergebnissen offen. Das liest sich manchmal nicht ganz so spannend, ist aber zum Verständnis der komplexen Materie durchaus notwendig. Interessant finde ich dieses Projekt, dass Menschen Computerrechenzeit für die Simulationsberechungen zur Verfügung stellen. Ich dachte, das ist inzwischen nicht mehr nötig – falsch gedacht. Immer wieder stellt sich die Frage, ist das aktuelle Wetterereignis noch „normal“ oder bereits eine Folge des Klimawandels? Hier kann es natürlich keine exakte Aussage geben, denn extremes Wetter hat es in der Vergangenheit auch immer wieder gegeben. Da braucht man nur die bisher bekannten meteorologischen Aufzeichnungen ansehen. Manchmal lassen sich abnormale Wetterphänomene durch Naturkatastrophen erklären, wie z.B. „das Jahr ohne Sommer von 1816“, das auf die Eruption des Vulkans Tambora 1815 zurückzuführen ist. Gefährlicher sind meiner Meinung nach die vielen kleinen, stetigen und schleichenden Beiträge zum Klimawandel. Das Abholzen des Regenwaldes, der unkontrollierte Ausstoß von CO2 etc.. Hier muss man die Scheinheiligkeit der diversen Regierungen an den Pranger stellen: Statt die echten Verursacher (Großkonzerne, Frächter, Schwerindustrie, Agrarfabriken etc.) endlich an die Kandare zu nehmen, schikaniert man die einfachen Bürger. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, zeigt es doch die Arbeit der Klimaforscher aus deren Sicht. Durch die Offenlegung von Zahlen, Daten und Fakten lassen sich die Gefahren, die uns durch den Klimawandel drohen, besser verstehen, als die gebetsmühlenartigen Wiederholungen von nebulösen Katastrophenszenarien. Was mich wirklich schwer nervt, sind die Gender-Sternchen, die den Text stellenweise regelrecht verstümmeln. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Fazit: Ein interessantes Sachbuch, das den Zusammenhang „Wetter“ und „Klima“ recht gut erklärt. Der Genderwahn kostet den 5. Stern, daher nur 4 Sterne.

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