Produktbild: Der Mann, der den Zügen nachsah
Band 32

Der Mann, der den Zügen nachsah Roman

Aus der Reihe Die großen Romane
1

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.06.2021

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,3/12,2/2,4 cm

Gewicht

280 g

Auflage

1

Übersetzt von

Ulrike Ostermeyer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00797-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.06.2021

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,3/12,2/2,4 cm

Gewicht

280 g

Auflage

1

Übersetzt von

Ulrike Ostermeyer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00797-8

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: [email protected]

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein unauffälliger Mann

wal.li am 02.11.2025

Bewertungsnummer: 2643714

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Leben des eigentlich eher spießigen Prokuristen und Familienvaters Kees Popinga wird aus der Bahn geworfen als er von seinem Chef persönlich erfährt, dass dieser die Firma in den Bankrott geführt hat und nun mit dem verbliebenen Geld das Weite suchen wird. Dabei verhöhnt er Popinga noch, er sei kein guter Buchhalter, er habe ja nichts gemerkt. In Kees Popinga zerbricht etwas und er fragt sich, wozu das alles noch. Er will in gewisser Weise auf den Spuren seines Chefs wandeln, was zu einem Todesfall führt. Popinga flieht nach Paris und dort wird auch noch der Rest seines Lebens umgekrempelt. Was passiert, wenn jede sicher geglaubte Lebensgrundlage sich durch fremdes Verschulden in Nichts auflöst? Popinga ist klar, dass er nicht nur seinen Job verliert. Auch mit dem Haus hat er sich übernommen. Zumindest in dem Sinne, dass er keine Rücklagen hat, um eine Durststrecke zu überbrücken. Anstatt mit seiner Frau zu sprechen und zu planen, wie man mit der Situation umgehen kann, zieht er sich zurück. Er entzieht sich durch Flucht und lässt seine Familie ohne Erklärung zurück. Ein nachvollziehbares Ziel hat er nicht. Popinga lässt sich treiben und rutscht dabei mehr und mehr ab. Georges Simenon hat soweit bekannt um die 400 Bücher geschrieben. Bekannt ist er für seinen Kommissar Maigret, aber wie man hier sieht, gibt es auch noch mehr. Mit dem Roman um Kees Popinga legt er ein Gedankenspiel vor. Wie geht ein Mensch damit um, wenn ihm förmlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Man kann da auch gerade durch die Wache gehen. Bei Popinga gewinnt man allerdings den Eindruck, er habe eher auf die Gelegenheit zum Ausbruch gewartet. Er will wohl mal das Leben als Verbrecher ausprobieren. Das muss man nicht mögen, aber die Frechheit, mit der Popinga vorgeht, hat schon was. Erstaunlich, wie lange er damit durchkommt. Georges Simenon ist ein Schriftsteller, von dem man immer noch etwas entdecken kann. 3,5 Sterne

Ein unauffälliger Mann

wal.li am 02.11.2025
Bewertungsnummer: 2643714
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Leben des eigentlich eher spießigen Prokuristen und Familienvaters Kees Popinga wird aus der Bahn geworfen als er von seinem Chef persönlich erfährt, dass dieser die Firma in den Bankrott geführt hat und nun mit dem verbliebenen Geld das Weite suchen wird. Dabei verhöhnt er Popinga noch, er sei kein guter Buchhalter, er habe ja nichts gemerkt. In Kees Popinga zerbricht etwas und er fragt sich, wozu das alles noch. Er will in gewisser Weise auf den Spuren seines Chefs wandeln, was zu einem Todesfall führt. Popinga flieht nach Paris und dort wird auch noch der Rest seines Lebens umgekrempelt. Was passiert, wenn jede sicher geglaubte Lebensgrundlage sich durch fremdes Verschulden in Nichts auflöst? Popinga ist klar, dass er nicht nur seinen Job verliert. Auch mit dem Haus hat er sich übernommen. Zumindest in dem Sinne, dass er keine Rücklagen hat, um eine Durststrecke zu überbrücken. Anstatt mit seiner Frau zu sprechen und zu planen, wie man mit der Situation umgehen kann, zieht er sich zurück. Er entzieht sich durch Flucht und lässt seine Familie ohne Erklärung zurück. Ein nachvollziehbares Ziel hat er nicht. Popinga lässt sich treiben und rutscht dabei mehr und mehr ab. Georges Simenon hat soweit bekannt um die 400 Bücher geschrieben. Bekannt ist er für seinen Kommissar Maigret, aber wie man hier sieht, gibt es auch noch mehr. Mit dem Roman um Kees Popinga legt er ein Gedankenspiel vor. Wie geht ein Mensch damit um, wenn ihm förmlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Man kann da auch gerade durch die Wache gehen. Bei Popinga gewinnt man allerdings den Eindruck, er habe eher auf die Gelegenheit zum Ausbruch gewartet. Er will wohl mal das Leben als Verbrecher ausprobieren. Das muss man nicht mögen, aber die Frechheit, mit der Popinga vorgeht, hat schon was. Erstaunlich, wie lange er damit durchkommt. Georges Simenon ist ein Schriftsteller, von dem man immer noch etwas entdecken kann. 3,5 Sterne

Kundinnen und Kunden meinen

Der Mann, der den Zügen nachsah

von Georges Simenon

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Mann, der den Zügen nachsah