Produktbild: Agathe

Agathe Roman

54

12,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40535

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/1,7 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71955-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40535

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/1,7 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71955-6

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    "Es ist nie zu spät...."

    Ein feinsinniges Buch, das man auf einen Rutsch durchlesen kann, das aber noch lange nachwirkt... Ein Psychiater, kurz vor dem Ruhestand, desillusioniert, im eigenen Leben festgefahren und zum Stillstand gekommen, wird durch seine letzte Patientin aus der Reserve gelockt und muss sich unbequemen Wahrheiten stellen. Ein positives Buch, das viel Mut macht!

  • Bewertung

    4/5

    12.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein schönes, kurzweiliges Buch!

    Ein Psychiater, der seinen nahenden Ruhestand herbeisehnt, zählt abwärts die noch verbleibenden Sitzungen, die ihm bis zu diesem Ziel noch bevorstehen. Er ist die Leiden und das Lamentieren seiner Patienten längst überdrüssig geworden. Seine Vorfreude auf den immer näher kommenden Ruhestand wechselt jedoch zur Panik, als ihm klar wird, dass der Ruhestand zwar das Ziel ist, er aber nicht im mindesten eine Idee hat, womit er diesen füllen soll. Seit Jahrzehnten in Routinen agierend ist er zunehmend frustiert von der Arbeit mit seinen Patienten, mit denen er auch aufgrund seiner mangelnden Motivation nicht weiterkommt, die ihn aus irgendeinem Grund weiter aufsuchen. Erst als seine resolute Sekretärin – zunächst entgegen seinem Willen - auf die letzten Tage eine neue Patientin in seinen Terminkalender aufnimmt, entwickelt er nach und nach die Motivation ihr tatsächlich helfen zu wollen, wo er anderen Patienten mittlerweile nur noch widerwillig zuhört. An Agathe entwickelt er ein besonderes Interesse. Der Wunsch, Agathe das Leben mit Glück zu füllen, bringt ihn nicht nur dazu auch für seine anderen Patienten neue Wege zu finden, sondern auch sein eigenes Glück suchen zu wollen und eigene Wege zu gehen. Es ist die Geschichte einer Selbstfindung, die man hier liest, wie es sie sicherlich viele gibt. Die Besonderheit dieser Geschichte liegt für mich darin begründet, dass man sich in einen Charakter hineinliest, der so ganz und gar nicht liebenswert, sondern festgefahren, eigenbrötlerisch und mürrisch ist, der aber ganz unerwartet zur Wandlung fähig ist, der nicht nur sich selbst, sondern auch den Leser überrascht und manchmal schmunzelnd auf den Seiten innehalten lässt. Unterhaltsam und kurzweilig!

  • printbalance

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine interessante Buchidee, die jedoch viel mehr Tiefe verdient hätte.

    Inhaltsangabe: „Und nun möchte ich gerne hören, was Sie quält.“ Mit diesem Satz beginnt der Psychiater seit über einem Jahrzehnt jede seiner Sitzungen. Tag für Tag hört er sich die Sorgen und Ängste seiner Patienten an. Doch seine Zeit in der Praxis neigt sich allmählich dem Ende zu, denn in fünf Monaten wird der 72-jährige Mann in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen. Nur noch knapp 800 Einzelgespräche trennen ihn von seinem neuen Lebensabschnitt - eine Zahl, die er fast schon wie ein Mantra herunter zählt.  Eines Morgens im Frühling betritt Agathe Zimmermann unangemeldet seine Praxis. Die junge Frau aus Deutschland setzt alle Hebel in Bewegung, einen Termin bei dem älteren Therapeuten zu erhalten. Anfangs lehnt dieser rigoros ab, doch ihre Beharrlichkeit überzeugt ihn schließlich.  Agathe, die bereits mehrere Aufenthalte in der Klinik Saint Stèphane hinter sich hat und sowohl mit Depressionen als auch Suizidgedanken kämpft, spricht mit bemerkenswerter Klarheit über ihr Leben. Während er ihr zuhört, beginnt der Psychiater auch sein eigenes Dasein zu hinterfragen und erkennt, dass nicht nur seine Patienten in alten Mustern gefangen sind, sondern auch er selbst.  Und plötzlich wird ihm klar, dass es höchste Zeit wird auch in seinem Leben etwas zu verändern… Eigene Meinung: „Agathe“ von Anne Cathrine Bomann scheint zumindest am Anfang ein vielversprechender Roman zu sein, der meiner Meinung nach bei der Umsetzung nicht ganz überzeugt. Auf gerade einmal 160 Seiten begleitet der Leser den namenlosen Psychiater, der mit seinen 72 Jahren nur noch dem Ruhestand entgegenfiebert. Die zahlreichen Gespräche mit seinen Patienten erfüllen ihn schon längst nicht mehr, stattdessen empfindet er seine Arbeit zunehmend als Belastung.Doch mit dem Erscheinen von Agathe Zimmermann nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung. Die junge Frau aus Deutschland setzt alles daran von dem älteren Therapeuten behandelt zu werden, doch warum ihr das so wichtig ist, bleibt bis zum Schluss unklar – ebenso wie viele andere Fragen.Die knapp bemessene Seitenzahl reicht einfach nicht aus um die Geschichte in einen ausdruckstarken Roman zu verwandeln. Warum ausgerechnet die verheiratete Frau den müden, beinahe gebrechlichen Mann kurz vor seinem Ruhestand plötzlich aus seiner Lethargie reißt, bleibt ebenso rätselhaft wie das offene Ende. Positiv hervorzuheben ist der angenehme Schreibstil und der gelungene Szenenwechsel. Fazit: Eine interessante Buchidee, die jedoch viel mehr Tiefe verdient hätte. Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen

  • Bewertung

    aus Berlin

    3/5

    10.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Agathe

    Ein sehr kurzweiliges Buch. Schöner Schreibstil und eine nette Idee. Nur leider fehlt etwas. Es wurde mir zu viel angesprochen, aber dann nicht weitergeführt. Ein paar Seiten mehr wäre schön gewesen. Daher nur 3 von 5 Sternen.

  • Kaffeeelse

    5/5

    04.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weckruf

    Ein durch das Leben und die Arbeit interessenlos, ja fast depressiv wirkender Psychiater findet über eine Patientin ins Leben zurück. Wunderschön geschrieben und absolut empathisch gelungen ist dieses Buch. Anne Cathrine Bomann schafft es mich mit ihrem kleinen Büchlein zu beeindrucken. Auch wenn manche Stimmen sagen, dieses Buch sei klischeebehaftet, für mich war dieses Buch nicht klischeebelastet. Vielleicht weckt dieses Buch bei mir noch ganz andere Bezüge. Durchaus. Vielleicht bekommt einiges vom Handeln des Psychiaters bei mir eine ganz andere Bedeutung. Definitiv. Da ich selbst schon recht lange in der Psychiatrie tätig bin, kenne ich inzwischen so einige Tücken dieser Arbeit, gerade im psychiatrischen Tätigkeitsfeld. Denn das Leben und auch der Job machen etwas mit den Menschen. Und manchmal merkt man dies selbst vielleicht nicht vollkommen. Vielleicht imponiert mir der Charakter der Agathe. Sicher tut er das. Manch ein psychiatrisch erkrankter Mensch hat eine ausgeprägte Wahrnehmung der Umgebung, ausgeprägter als bei manch einem "gesunden Menschen", und weiß seine Betrachtung der Umwelt/seines Umfeldes manchmal perfekt einzusetzen. Dies kann aufwühlen und/oder verletzen und/oder treffen. Und manchmal zieht man daraus Konsequenzen! Wie hier in diesem Buch! Dieses Wissen der Autorin kommt ja auch nicht von ungefähr. Anne Cathrine Bomann arbeitet selbst als Psychologin. Gerade die Menschen, die authentisch für ihr Umfeld sind, haben in der Psychiatrie einen größeren Einfluss auf ihre Umgebung. Und jemand, der eben nicht authentisch ist, wird so wahrgenommen und bekommt das rückgespiegelt. Es ist immer die Frage, was man mit so einer Information anstellt. ...

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