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Der lange Nachmittag der Erde Meisterwerke der Science Fiction - Roman

4

12,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/4 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Long Afternoon of Earth

Übersetzt von

Frank Böhmert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-32043-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/4 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Long Afternoon of Earth

Übersetzt von

Frank Böhmert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-32043-7

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: [email protected]

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Ein Klassiker

Bewertung am 24.03.2021

Bewertungsnummer: 504040

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine sehr eigenwillige Zukunftsvision von Brian W. Aldiss, eine seiner Kurzgeschichten diente als Vorlage zu Stephen Spielbergs Film "AI - Künstliche Intelligenz" und seine Helliconia-Trilogie wurde vielfach ausgezeichnet. "Der lange Nachmittag der Erde" sieht die Menschheit im Niedergang - Kultur und Technik sind längst vergessen, reines Überleben ist das Ziel. Das Setting ist tatsächlich faszinierend, auf der sterbenden Erde haben sich Pflanzen zur dominierenden Art entwickelt und fast alle ökologischen Nischen besetzt - auch die der Raubtieren und Vögel. Leider ist die eigentliche Story dagegen ein bisschen unspektakulär, sie wirkt eher wie ein Vehikel um die Welt zu beschreiben. Als solches ist das Buch aber faszinierend zu lesen, ein bisschen wie ein Ausflug in eine fremde und doch irgendwie vertraute Welt ...

Ein Klassiker

Bewertung am 24.03.2021
Bewertungsnummer: 504040
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine sehr eigenwillige Zukunftsvision von Brian W. Aldiss, eine seiner Kurzgeschichten diente als Vorlage zu Stephen Spielbergs Film "AI - Künstliche Intelligenz" und seine Helliconia-Trilogie wurde vielfach ausgezeichnet. "Der lange Nachmittag der Erde" sieht die Menschheit im Niedergang - Kultur und Technik sind längst vergessen, reines Überleben ist das Ziel. Das Setting ist tatsächlich faszinierend, auf der sterbenden Erde haben sich Pflanzen zur dominierenden Art entwickelt und fast alle ökologischen Nischen besetzt - auch die der Raubtieren und Vögel. Leider ist die eigentliche Story dagegen ein bisschen unspektakulär, sie wirkt eher wie ein Vehikel um die Welt zu beschreiben. Als solches ist das Buch aber faszinierend zu lesen, ein bisschen wie ein Ausflug in eine fremde und doch irgendwie vertraute Welt ...

Rezension zu "Der lange Nachmittag der Erde - HB"

Zsadista am 29.03.2021

Bewertungsnummer: 1469146

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt mehrere Millionen Jahre in der Zukunft. Die Erde steht still, der Mond und die Sonne haben sich ihr angenähert und alles verändert. Die Lebewesen sind verschmolzen. Es gibt noch Menschen, ansonsten aber fast nur noch Pflanzen. Bis auf ein paar wenige Insekten, ist alles in Symbiose mit den Pflanzen eingegangen. Es herrscht ein wahrer Urwald mit etlichen Gefahren. Gren ist ein Mannkind und gehört einer kleinen Gruppe von Menschen an. Als die älteren der Gruppe alle zu den Göttern hochfahren, muss er sich einer jungen Frau unterwerfen. Denn hier haben die Frauen das Sagen. Gren hat keine Lust sich von einer Frau etwas sagen zu lassen. Dazu kommt, dass er die Gruppe mehrfach Gefahren aussetzt, weil er seinen eigenen Kopf durchsetzen will. Und so passiert, was passieren musste, er wird aus der Gruppe verbannt. Mit einer Morchel infiziert versucht er, der Welt auf den Grund zu gehen. Nebenbei will er sich auch noch zum Herrscher der Erde aufschwingen. „Der lange Nachmittag der Erde – HB“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Brian W. Aldiss. Gehört habe ich das Buch als Hörbuch. Der Sprecher Achim Buch hat ganz gute Arbeit geleistet. Ich habe ihm gerne zugehört. Jetzt, nachdem ich mit dem Hörbuch fertig bin, habe ich durch eine andere Rezension herausgefunden, dass der Roman bereits 1962 veröffentlicht wurde. Das habe ich halt nur aus Zufall gesehen. Sollte man vielleicht etwas deutlicher darauf hinweisen, da alter Science Fiction anders ist, als der heutige. Nicht jeder mag es alte Bücher zu lesen. Mir macht es soweit nichts aus, wenn ich es zu dem Zeitpunkt des Lesens weiß. Die Welt an sich fand ich richtig gut. Auch den Punkt, dass Größe relativ ist, fand ich super. Der Autor hat sich wirklich große Mühe gegeben neue Wesen und Namen zu erfinden. Über die Namen der Pflanzenwesen musste ich schon lachen, die waren echt super. Dafür hatte er anscheinend dann keine große Lust mehr, eine anständige Story zu weben. Am Anfang fand ich es übertriebene Action. Man wird in diese neue Welt geworfen und tappt von einer Mega-Gefahr direkt in die nächste. Ein Kampf löst den nächsten ab. Das war mir echt etwas zu viel. Die Logik in der Geschichte fand ich auch sehr zäh. Warum sollten alle Erwachsenen zu den Göttern fahren und die Kinder sich selbst überlassen? Die kleine Gruppe der Kinder dezimierte sich dann auch schneller, wie man zuhören konnte. Die Sache war nicht wirklich logisch. Auch verstand ich an einem anderen Punkt die schnelle Umwandlung von Mensch zu Flugmensch nicht. Dazu frage ich mich, wie eine Gruppe Menschen von einer Insel im „Meer“ durch einen tosenden Kampf der Kreaturen, mal eben fix wieder unbescholten an Land kam. Und wieso sollte ein Hirn, aus dieser Zeit das Wissen haben, wie der Urmensch vor Millionen von Jahren entstanden ist? Oder in diesem Fall, wie er entstanden sein sollte. Wie die Welt mit Städten und Metropolen ausgesehen hat? Das Wissen wird einem ja nicht angeboren. Nicht mal im Ansatz wäre so etwas in unseren Hirnen verankert. Vor allen Dingen, wenn zwischendurch die Hirne der Menschen auf Grund der Sonnenstrahlung „verbrannt“ sind. Zusammengefasst gesagt, die Welt fand ich super. Gren absolut unsympathisch, nervig, selbstverliebt. Mit dem Rest der Figuren kam ich auch nicht wirklich klar. Es war keine wirklich sympathisch oder so, dass man bei ihr mitgefiebert hätte. Von der Story her wollte der Autor zu viel in zu kurze Zeit rein stopfen, das geht meistens nach hinten los. Vielleicht war die Story 1962, als die Frau größtenteils noch hinter den Herd gehörte und nichts zu sagen hatte, super. Da passte das auch noch, dass der Mann sich von einer Frau nichts sagen lassen wollte und sich lieber selbst als Herrscher gesehen hat. Mir war das etwas zu altbacken. Außerdem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Inhaltsangabe auf dem Buch so nicht ganz stimmt. Gren macht sich nicht mit seiner Gefährtin auf, das Rätsel der Welt zu lösen, weil er bock darauf hatte. Er flog aus der Gemeinschaft und weil dieses Mädel scharf auf ihn war, ging sie mit ihm. Und eigentlich suchten sie eine Gemeinschaft, um sich wieder anzuschließen. Wenn diese Morchel nicht dazwischen gekommen wäre. Näher gehe ich jetzt nicht auf den Inhalt ein, sonst müsste ich spoilern. Wer übertriebene Storys, die nicht immer aufzuklären sind mag, ist hier genau richtig. Wie schon gesagt, ich bin auch Fan alter Science Fiction. Doch sie sollte schon irgendwie eine logische Story vorweisen können. Da mir aber die Welt an sich sehr gut gefallen hat, gebe ich hier noch 3 Sterne anstatt 2 Sterne.

Rezension zu "Der lange Nachmittag der Erde - HB"

Zsadista am 29.03.2021
Bewertungsnummer: 1469146
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt mehrere Millionen Jahre in der Zukunft. Die Erde steht still, der Mond und die Sonne haben sich ihr angenähert und alles verändert. Die Lebewesen sind verschmolzen. Es gibt noch Menschen, ansonsten aber fast nur noch Pflanzen. Bis auf ein paar wenige Insekten, ist alles in Symbiose mit den Pflanzen eingegangen. Es herrscht ein wahrer Urwald mit etlichen Gefahren. Gren ist ein Mannkind und gehört einer kleinen Gruppe von Menschen an. Als die älteren der Gruppe alle zu den Göttern hochfahren, muss er sich einer jungen Frau unterwerfen. Denn hier haben die Frauen das Sagen. Gren hat keine Lust sich von einer Frau etwas sagen zu lassen. Dazu kommt, dass er die Gruppe mehrfach Gefahren aussetzt, weil er seinen eigenen Kopf durchsetzen will. Und so passiert, was passieren musste, er wird aus der Gruppe verbannt. Mit einer Morchel infiziert versucht er, der Welt auf den Grund zu gehen. Nebenbei will er sich auch noch zum Herrscher der Erde aufschwingen. „Der lange Nachmittag der Erde – HB“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Brian W. Aldiss. Gehört habe ich das Buch als Hörbuch. Der Sprecher Achim Buch hat ganz gute Arbeit geleistet. Ich habe ihm gerne zugehört. Jetzt, nachdem ich mit dem Hörbuch fertig bin, habe ich durch eine andere Rezension herausgefunden, dass der Roman bereits 1962 veröffentlicht wurde. Das habe ich halt nur aus Zufall gesehen. Sollte man vielleicht etwas deutlicher darauf hinweisen, da alter Science Fiction anders ist, als der heutige. Nicht jeder mag es alte Bücher zu lesen. Mir macht es soweit nichts aus, wenn ich es zu dem Zeitpunkt des Lesens weiß. Die Welt an sich fand ich richtig gut. Auch den Punkt, dass Größe relativ ist, fand ich super. Der Autor hat sich wirklich große Mühe gegeben neue Wesen und Namen zu erfinden. Über die Namen der Pflanzenwesen musste ich schon lachen, die waren echt super. Dafür hatte er anscheinend dann keine große Lust mehr, eine anständige Story zu weben. Am Anfang fand ich es übertriebene Action. Man wird in diese neue Welt geworfen und tappt von einer Mega-Gefahr direkt in die nächste. Ein Kampf löst den nächsten ab. Das war mir echt etwas zu viel. Die Logik in der Geschichte fand ich auch sehr zäh. Warum sollten alle Erwachsenen zu den Göttern fahren und die Kinder sich selbst überlassen? Die kleine Gruppe der Kinder dezimierte sich dann auch schneller, wie man zuhören konnte. Die Sache war nicht wirklich logisch. Auch verstand ich an einem anderen Punkt die schnelle Umwandlung von Mensch zu Flugmensch nicht. Dazu frage ich mich, wie eine Gruppe Menschen von einer Insel im „Meer“ durch einen tosenden Kampf der Kreaturen, mal eben fix wieder unbescholten an Land kam. Und wieso sollte ein Hirn, aus dieser Zeit das Wissen haben, wie der Urmensch vor Millionen von Jahren entstanden ist? Oder in diesem Fall, wie er entstanden sein sollte. Wie die Welt mit Städten und Metropolen ausgesehen hat? Das Wissen wird einem ja nicht angeboren. Nicht mal im Ansatz wäre so etwas in unseren Hirnen verankert. Vor allen Dingen, wenn zwischendurch die Hirne der Menschen auf Grund der Sonnenstrahlung „verbrannt“ sind. Zusammengefasst gesagt, die Welt fand ich super. Gren absolut unsympathisch, nervig, selbstverliebt. Mit dem Rest der Figuren kam ich auch nicht wirklich klar. Es war keine wirklich sympathisch oder so, dass man bei ihr mitgefiebert hätte. Von der Story her wollte der Autor zu viel in zu kurze Zeit rein stopfen, das geht meistens nach hinten los. Vielleicht war die Story 1962, als die Frau größtenteils noch hinter den Herd gehörte und nichts zu sagen hatte, super. Da passte das auch noch, dass der Mann sich von einer Frau nichts sagen lassen wollte und sich lieber selbst als Herrscher gesehen hat. Mir war das etwas zu altbacken. Außerdem möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Inhaltsangabe auf dem Buch so nicht ganz stimmt. Gren macht sich nicht mit seiner Gefährtin auf, das Rätsel der Welt zu lösen, weil er bock darauf hatte. Er flog aus der Gemeinschaft und weil dieses Mädel scharf auf ihn war, ging sie mit ihm. Und eigentlich suchten sie eine Gemeinschaft, um sich wieder anzuschließen. Wenn diese Morchel nicht dazwischen gekommen wäre. Näher gehe ich jetzt nicht auf den Inhalt ein, sonst müsste ich spoilern. Wer übertriebene Storys, die nicht immer aufzuklären sind mag, ist hier genau richtig. Wie schon gesagt, ich bin auch Fan alter Science Fiction. Doch sie sollte schon irgendwie eine logische Story vorweisen können. Da mir aber die Welt an sich sehr gut gefallen hat, gebe ich hier noch 3 Sterne anstatt 2 Sterne.

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