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Carrie Roman

27

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27685

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.07.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,9/2,7 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

8. Auflage 2020

Übersetzt von

Wolfgang Neuhaus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18006-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27685

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.07.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,9/2,7 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

8. Auflage 2020

Übersetzt von

Wolfgang Neuhaus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18006-6

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: [email protected]

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Wenn alle Sterne schief stehen

Aylin am 17.08.2025

Bewertungsnummer: 2570111

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man fragt sich die ganze Zeit während des Lesens: "Was wäre wenn?" Denn dass es auf kein gutes Ende hinausläuft, ist relativ schnell klar. Umso mehr tun die wenigen guten Momente weh, das Selbstbewusstsein und die Behauptung gegenüber ihrer Mutter, die Carrie sich erarbeitet, wenn man bedenkt, worauf es hinausläuft. Menschen können grausam sein und Carrie musste das aus allen Perspektiven lernen. Ein Buch, das einen Teenager zeigt, der vom System und Familie nicht nur im Stich gelassen, sondern in den Abgrund getrieben wurde - und den Willen entwickelt, alle anderen mitzureißen.

Wenn alle Sterne schief stehen

Aylin am 17.08.2025
Bewertungsnummer: 2570111
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man fragt sich die ganze Zeit während des Lesens: "Was wäre wenn?" Denn dass es auf kein gutes Ende hinausläuft, ist relativ schnell klar. Umso mehr tun die wenigen guten Momente weh, das Selbstbewusstsein und die Behauptung gegenüber ihrer Mutter, die Carrie sich erarbeitet, wenn man bedenkt, worauf es hinausläuft. Menschen können grausam sein und Carrie musste das aus allen Perspektiven lernen. Ein Buch, das einen Teenager zeigt, der vom System und Familie nicht nur im Stich gelassen, sondern in den Abgrund getrieben wurde - und den Willen entwickelt, alle anderen mitzureißen.

Der wahre Horror in „Carrie“ ist das Frau-Sein

Bewertung am 19.07.2025

Bewertungsnummer: 2543521

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Carrie“ war mein drittes Buch von Stephen King – und doch sein erstes veröffentlichtes Werk, erschienen 1974. Schon hier zeigt sich Kings besondere Stärke: Er schreibt Horror, der weit über das Übernatürliche hinausgeht – hinein in soziale und psychologische Abgründe, die bis heute erschreckend aktuell sind. Im Zentrum steht Carrie, ein junges Mädchen, das nie erfahren darf, was es heißt, selbstbestimmt Frau zu werden. Stattdessen wächst sie in Angst, Scham und Einsamkeit auf – verspottet und gedemütigt von ihren Mitschüler*innen, während ihre religiös-fanatische Mutter alles Weibliche verdammt. Carries erste Monatsblutung wird nicht zu einem Moment des Erwachsenwerdens, sondern zur Katastrophe – nicht weil sie unnormal ist, sondern weil ihr niemand zeigt, dass sie normal ist. Besonders erschütternd ist diese doppelte Ausgrenzung: In der Schule wird sie zur Zielscheibe grausamen Spotts, zuhause findet sie keinen Schutz, sondern nur noch mehr Angst. Die Mutter, die sie eigentlich auffangen sollte, ist selbst gefangen in einem grausamen Glauben – unfähig, Liebe oder Rückhalt zu geben. Die telekinetischen Kräfte, die Carrie entwickelt, sind dabei viel mehr als nur ein Horrorelement. Für mich sind sie ein Symbol, ein Ventil für all die aufgestaute Wut, Scham und Ohnmacht, die sich Bahn brechen, wenn ein Mensch zu lange erniedrigt wird. Sie zeigen, wie zerstörerisch es sein kann, wenn Mädchen beigebracht wird, den eigenen Körper zu fürchten und zu hassen. „Carrie“ ist ein zutiefst feministischer Roman, auch wenn er oft nur als Horrorklassiker gilt. Denn der wahre Schrecken ist nicht das Blutvergießen, sondern eine Gesellschaft, die Mädchen im Stich lässt – die sie ausgrenzt und beschämt. Und genau darin liegt die unvergängliche Bedeutung dieses Buches: Es ist mehr als nur ein Roman über übernatürliche Kräfte. Es ist ein mahnendes, traurig-wütendes Plädoyer für die Verantwortung, andere Menschen nicht zu zerstören – weder mit Worten noch mit Taten oder Gleichgültigkeit. Denise Ganz

Der wahre Horror in „Carrie“ ist das Frau-Sein

Bewertung am 19.07.2025
Bewertungsnummer: 2543521
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Carrie“ war mein drittes Buch von Stephen King – und doch sein erstes veröffentlichtes Werk, erschienen 1974. Schon hier zeigt sich Kings besondere Stärke: Er schreibt Horror, der weit über das Übernatürliche hinausgeht – hinein in soziale und psychologische Abgründe, die bis heute erschreckend aktuell sind. Im Zentrum steht Carrie, ein junges Mädchen, das nie erfahren darf, was es heißt, selbstbestimmt Frau zu werden. Stattdessen wächst sie in Angst, Scham und Einsamkeit auf – verspottet und gedemütigt von ihren Mitschüler*innen, während ihre religiös-fanatische Mutter alles Weibliche verdammt. Carries erste Monatsblutung wird nicht zu einem Moment des Erwachsenwerdens, sondern zur Katastrophe – nicht weil sie unnormal ist, sondern weil ihr niemand zeigt, dass sie normal ist. Besonders erschütternd ist diese doppelte Ausgrenzung: In der Schule wird sie zur Zielscheibe grausamen Spotts, zuhause findet sie keinen Schutz, sondern nur noch mehr Angst. Die Mutter, die sie eigentlich auffangen sollte, ist selbst gefangen in einem grausamen Glauben – unfähig, Liebe oder Rückhalt zu geben. Die telekinetischen Kräfte, die Carrie entwickelt, sind dabei viel mehr als nur ein Horrorelement. Für mich sind sie ein Symbol, ein Ventil für all die aufgestaute Wut, Scham und Ohnmacht, die sich Bahn brechen, wenn ein Mensch zu lange erniedrigt wird. Sie zeigen, wie zerstörerisch es sein kann, wenn Mädchen beigebracht wird, den eigenen Körper zu fürchten und zu hassen. „Carrie“ ist ein zutiefst feministischer Roman, auch wenn er oft nur als Horrorklassiker gilt. Denn der wahre Schrecken ist nicht das Blutvergießen, sondern eine Gesellschaft, die Mädchen im Stich lässt – die sie ausgrenzt und beschämt. Und genau darin liegt die unvergängliche Bedeutung dieses Buches: Es ist mehr als nur ein Roman über übernatürliche Kräfte. Es ist ein mahnendes, traurig-wütendes Plädoyer für die Verantwortung, andere Menschen nicht zu zerstören – weder mit Worten noch mit Taten oder Gleichgültigkeit. Denise Ganz

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