Produktbild: Der Offizier der Kaiserin

Der Offizier der Kaiserin Historischer Roman

9

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.04.2020

Verlag

Grafit

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,5 cm

Gewicht

244 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89425-641-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.04.2020

Verlag

Grafit

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,5 cm

Gewicht

244 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89425-641-8

Herstelleradresse

Grafit
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE
info@grafit.de

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Wunderschön

Bewertung am 16.05.2020

Bewertungsnummer: 1328734

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei „ Der Offizier der Kaiserin“ von Christine Neumeyer handelt es sich um einen historischen Roman. Klappentext übernommen: Intrigen in Zeiten der Donaumonarchie Wien 1898: Während die Stadt das Regierungsjubiläum Franz Josephs I. feiert, obwohl ringsherum die Rebellion rumort, ist das Leben auf Schloss Hof ruhig und urtümlich. Als das Anwesen ans Militär verpachtet werden soll, wird Dienstmädchen Irmis Leben jedoch gehörig aufgewirbelt. Denn neben einer Gruppe fescher Offiziere plant auch Kaiserin Sisi einen Besuch. Ein willkommener Anlass für ein rauschendes Fest. Doch am nächsten Tag ist einer der Offiziere tot. Polizeiagent Johann Pospischil übernimmt die Ermittlung - und kommt einem Skandal auf die Spur, der bis in die vornehmsten Adelshäuser reicht. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen. Einige Wörter / Sätze werden hier in Wiener Dialekt gesprochen, diese passen perfekt, vermitteln Authentizität und sind gut zu verstehen. Die Atmosphäre der damaligen Zeit wird gut beschrieben, sodass ich mich gedanklich in das Jahr 1898 versetzen konnte. Die Handlungsorte werden bildhaft beschrieben. Das Handeln, die Gedanken und die Einstellungen der Protagonisten entspricht ebenfalls dieser Zeit. Die Ermittlungsschritte der Ermittler haben mir gefallen. Diese sind plausibel, entsprechen der Zeit, sind interessant, spannend und führen letztendlich zum Täter. Durch ein paar Wendungen hat mich die Autorin mehrmals überrascht, sodass ich …., als Täter gar nicht auf dem Schirm hatte. Die Protagonisten werden ausführlich, authentisch und gut beschrieben. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind plausibel. Sehr gut gefallen hat mir , dass die Autorin hier sehr viele versch. Themen aufgegriffen hat ( möchte hier nicht zu viel verraten). Dadurch ist jede Seite lesenswert, abwechslungsreich und spannend. Ich empfehle dieses Buch weiter.

Wunderschön

Bewertung am 16.05.2020
Bewertungsnummer: 1328734
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei „ Der Offizier der Kaiserin“ von Christine Neumeyer handelt es sich um einen historischen Roman. Klappentext übernommen: Intrigen in Zeiten der Donaumonarchie Wien 1898: Während die Stadt das Regierungsjubiläum Franz Josephs I. feiert, obwohl ringsherum die Rebellion rumort, ist das Leben auf Schloss Hof ruhig und urtümlich. Als das Anwesen ans Militär verpachtet werden soll, wird Dienstmädchen Irmis Leben jedoch gehörig aufgewirbelt. Denn neben einer Gruppe fescher Offiziere plant auch Kaiserin Sisi einen Besuch. Ein willkommener Anlass für ein rauschendes Fest. Doch am nächsten Tag ist einer der Offiziere tot. Polizeiagent Johann Pospischil übernimmt die Ermittlung - und kommt einem Skandal auf die Spur, der bis in die vornehmsten Adelshäuser reicht. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen. Einige Wörter / Sätze werden hier in Wiener Dialekt gesprochen, diese passen perfekt, vermitteln Authentizität und sind gut zu verstehen. Die Atmosphäre der damaligen Zeit wird gut beschrieben, sodass ich mich gedanklich in das Jahr 1898 versetzen konnte. Die Handlungsorte werden bildhaft beschrieben. Das Handeln, die Gedanken und die Einstellungen der Protagonisten entspricht ebenfalls dieser Zeit. Die Ermittlungsschritte der Ermittler haben mir gefallen. Diese sind plausibel, entsprechen der Zeit, sind interessant, spannend und führen letztendlich zum Täter. Durch ein paar Wendungen hat mich die Autorin mehrmals überrascht, sodass ich …., als Täter gar nicht auf dem Schirm hatte. Die Protagonisten werden ausführlich, authentisch und gut beschrieben. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind plausibel. Sehr gut gefallen hat mir , dass die Autorin hier sehr viele versch. Themen aufgegriffen hat ( möchte hier nicht zu viel verraten). Dadurch ist jede Seite lesenswert, abwechslungsreich und spannend. Ich empfehle dieses Buch weiter.

Krimi mit Kaiserin und K.u.k.-Kulisse

Zauberberggast aus München am 14.05.2020

Bewertungsnummer: 1327981

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Jahr 1898 sollte für Franz Joseph I., Kaiser von Österreich-Ungarn, ein Jahr des Triumphes werden. Sein 50stes Regierungsjubiläum wurde gefeiert und ihm zu Ehren eine Weltausstellung abgehalten. Stattdessen wurde es ein "annus horribilis" mit Rebellionsherden im ganzen Land, das mit der Ermordung der Kaiserin Elisabeth im September durch einen Anarchisten seinen traurigen Höhepunkt erreichte. In diesem Jahr also lässt Christine Neumeyer ihren top recherchierten historischen Roman spielen. Allerdings zum Großteil nicht in der Kaiserstadt Wien, sondern im niederösterreichischen Marchfeld, wo sich Schloss Hof befindet. Diese ehemalige Sommerresidenz der Habsburger ist der Dreh- und Angelpunkt dieses vielschichtigen Histo-Krimis. Schloss Hof ist zum Zeitpunkt der Handlung nur noch ein Schatten seines ehemaligen prunkvollen Selbst. Überall sind Ratten und Staub und kaputter Putz - K. u. k.-Romantik dekonstruiert gewissermaßen. Das dem Schloss angeschlossene Dorf Groißenbrunn ist geprägt von Arbeitslosigkeit, Armut und Tristesse, seit es keine opulenten Hofgesellschaften mehr zu bewirten, bedienen und betreuen gibt. Im August 1898 soll aber ein kleines Dragonerregiment von fünf Offizieren dort zu Gast sein, um die weiteren Möglichkeiten der Nutzung von Schloss Hof als Reit- und Fahrschule auszukundschaften. Selbst Kaiserin Sisi höchstpersönlich wird in diesen Tagen auf der Durchreise für eine Nacht dort erwartet. Als einer der Offiziere tot aufgefunden wird, nehmen die Geschehnisse von Schloss Hof ausgehend ihren Lauf und der Polizeiagent Pospischil aus Wien muss in der Causa “toter Offizier” ermitteln. Das Personal dieses Romans könnte einem österreichischen Historienfilm der 1950er Jahre entsprungen sein. Vom Herrn Verwalter über die belesene Küchenmagd, die Gärtnersfamilie und ihre Tochter, den Herrn Kaplan, den feschen Offizier mit ungarisch klingendem Namen, dem österreichischen Staatsbeamten und seinem entomologisch gebildeten Assistenten bis in die höchsten Adels- und Regierungskreise mit den kaiserlichen Hoheiten (“Allerhöchstdieselben”) sind so ziemlich alle Gesellschaftsschichten vertreten, die die österreichische Jahrhundertwende aufbieten kann. Selbst die ganz Armen kommen vor, wenn z.B. von “Bettgängern” die Rede ist, mit denen sich Pospischil demnächst seine bescheidene Kammer in Wien teilen müssen wird, wenn es mit der Wirtschaft noch weiter bergab gehen sollte. Die Autorin war um große Authentizität bemüht, was man im Roman an fast allen Stellen spürt. Sie hat eine Atmosphäre geschaffen, die einfach lebendig und ungekünstelt wirkt - nicht zuletzt durch die großzügige Verwendung des Altwiener Dialekts (ein Glossar im Anhang erklärt zentrale Begriffe). Auch wenn die Handlung manchmal mit skurrilen Szenen und (unfreiwilliger) Komik aufwartet, war der Humor für meinen Geschmack an keiner Stelle unpassend. Den Ermittler Pospischil - ein ewiger Junggeselle, der sich trotz passablem Beatengehalt eine kleine Wohnung mit seiner Schwester teilen muss, habe ich aufgrund seiner Tierliebe und des leicht träumerischen Wesens, besonders liebgewonnen. Ich würde mich über weitere Kriminalromane mit ihm als Ermittler sehr freuen.

Krimi mit Kaiserin und K.u.k.-Kulisse

Zauberberggast aus München am 14.05.2020
Bewertungsnummer: 1327981
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Jahr 1898 sollte für Franz Joseph I., Kaiser von Österreich-Ungarn, ein Jahr des Triumphes werden. Sein 50stes Regierungsjubiläum wurde gefeiert und ihm zu Ehren eine Weltausstellung abgehalten. Stattdessen wurde es ein "annus horribilis" mit Rebellionsherden im ganzen Land, das mit der Ermordung der Kaiserin Elisabeth im September durch einen Anarchisten seinen traurigen Höhepunkt erreichte. In diesem Jahr also lässt Christine Neumeyer ihren top recherchierten historischen Roman spielen. Allerdings zum Großteil nicht in der Kaiserstadt Wien, sondern im niederösterreichischen Marchfeld, wo sich Schloss Hof befindet. Diese ehemalige Sommerresidenz der Habsburger ist der Dreh- und Angelpunkt dieses vielschichtigen Histo-Krimis. Schloss Hof ist zum Zeitpunkt der Handlung nur noch ein Schatten seines ehemaligen prunkvollen Selbst. Überall sind Ratten und Staub und kaputter Putz - K. u. k.-Romantik dekonstruiert gewissermaßen. Das dem Schloss angeschlossene Dorf Groißenbrunn ist geprägt von Arbeitslosigkeit, Armut und Tristesse, seit es keine opulenten Hofgesellschaften mehr zu bewirten, bedienen und betreuen gibt. Im August 1898 soll aber ein kleines Dragonerregiment von fünf Offizieren dort zu Gast sein, um die weiteren Möglichkeiten der Nutzung von Schloss Hof als Reit- und Fahrschule auszukundschaften. Selbst Kaiserin Sisi höchstpersönlich wird in diesen Tagen auf der Durchreise für eine Nacht dort erwartet. Als einer der Offiziere tot aufgefunden wird, nehmen die Geschehnisse von Schloss Hof ausgehend ihren Lauf und der Polizeiagent Pospischil aus Wien muss in der Causa “toter Offizier” ermitteln. Das Personal dieses Romans könnte einem österreichischen Historienfilm der 1950er Jahre entsprungen sein. Vom Herrn Verwalter über die belesene Küchenmagd, die Gärtnersfamilie und ihre Tochter, den Herrn Kaplan, den feschen Offizier mit ungarisch klingendem Namen, dem österreichischen Staatsbeamten und seinem entomologisch gebildeten Assistenten bis in die höchsten Adels- und Regierungskreise mit den kaiserlichen Hoheiten (“Allerhöchstdieselben”) sind so ziemlich alle Gesellschaftsschichten vertreten, die die österreichische Jahrhundertwende aufbieten kann. Selbst die ganz Armen kommen vor, wenn z.B. von “Bettgängern” die Rede ist, mit denen sich Pospischil demnächst seine bescheidene Kammer in Wien teilen müssen wird, wenn es mit der Wirtschaft noch weiter bergab gehen sollte. Die Autorin war um große Authentizität bemüht, was man im Roman an fast allen Stellen spürt. Sie hat eine Atmosphäre geschaffen, die einfach lebendig und ungekünstelt wirkt - nicht zuletzt durch die großzügige Verwendung des Altwiener Dialekts (ein Glossar im Anhang erklärt zentrale Begriffe). Auch wenn die Handlung manchmal mit skurrilen Szenen und (unfreiwilliger) Komik aufwartet, war der Humor für meinen Geschmack an keiner Stelle unpassend. Den Ermittler Pospischil - ein ewiger Junggeselle, der sich trotz passablem Beatengehalt eine kleine Wohnung mit seiner Schwester teilen muss, habe ich aufgrund seiner Tierliebe und des leicht träumerischen Wesens, besonders liebgewonnen. Ich würde mich über weitere Kriminalromane mit ihm als Ermittler sehr freuen.

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