Produktbild: Eine Handvoll Anekdoten

Eine Handvoll Anekdoten Auch Opus incertum

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2020

Abbildungen

mit 242 Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

239

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,5 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47057-2

Beschreibung

Rezension

» ... er ist nicht nur einer der einflussreichsten, sondern auch einer der umtriebigsten deutschen Intellektuellen im globalen Kulturbetrieb. ... Stets hat er die Nase im Wind. Er ist wendig, witzig, schnell. ... Mit seinen Anekdoten hat Hans Magnus Enzensberger eines seiner schönsten späten Bücher veröffentlicht.« ("NZZ am Sonntag")
»Die kurzweiligen Memoiren eines Hochbegabten bestätigen im Großen und Ganzen das Bild vom leichthändigen, alerten und gerissenen Hans Magnus Enzensberger, das seit Langem im Umlauf ist ... Besser als je zuvor versteht man nach der Lektüre ... die entscheidende Lektion für seinen berühmten intellektuellen Nonkonformismus ...« ("DIE ZEIT")
»Soviel ist allemal gewiss: Man kann gar nicht anders, als einer solch lässigen, aller Großtuerei abholden Lebenshaltung ... diesem unregelmäßigen Mauerwerk aus lauter Erinnerungsfundstücken und - steinen seine allergrößte Bewunderung zu zollen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Enzensberger versteht es, sich zu einem Schelm zu machen, der es faustdick hinter den Ohren hat. Der Spaß, mit dem er sich ins Gebet nimmt, ist ansteckend. Wie fein er seinen Lesern dabei Geschichtsstunden unterjubelt! All das zusammen – eine Kunst.« ("Nordkurier")
»Spielerisch, assoziativ und geistreich ... « ("neues deutschland")
»[Enzensberger] schwebt längst in eigenen literarischen Sphären und überrascht uns immer wieder mit Büchern, an denen wir uns abarbeiten und erfreuen dürfen.« ("Mannheimer Morgen")
» ... mit wenigen Worten und unterstützt durch eigene Familienfotos und weitere Abbildungen, vermag Enzensberger es, den Leser in die 30er- bis Mitte der 50er-Jahre zu versetzen.« ("NDR")
»HME ist längst ein Markenname, der für eine hierzulande ungewöhnliche Kombination aus literarischem Ernst, intellektueller Brillanz und spielerischer Attitüde steht. Seine heutzutage fast schon provozierende Botschaft lautet: Bildung macht Spaß!« ("Nürnberger Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2020

Abbildungen

mit 242 Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

239

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,5 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47057-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Autobiografie vor allem der…

Juti aus HD am 14.12.2020

Bewertungsnummer: 2735912

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autobiografie vor allem der 40er Jahre Erst war ich enttäuscht, weil das Buch damit beginnt, Anekdote als „etwas aus Gründen der Diskretion noch nicht Veröffentlichtes“ zu definieren. Damit war meine Hoffnung auf kurze, lustige Geschichten dahin. Der große Druck und die nette Bilder verleiteten mich zum Weiterlesen und ich bekam eine Art Autobiografie eines 1929 geborenen, der die Schrecken der Nazizeit mit seiner Familiengeschichte verknüpfte. Wer Enzensberger besser kennt als ich, wird manches aus seinem Leben finden. Ich habe das Buch mehr zur Unterhaltung gelesen, wie ein Schüler die Kriegs- und unmittelbare Nachkriegszeit erlebte. So erfahren wir, dass M. die Zeit, die er in der HJ verbringen sollte, lieber in Bibliotheken verbracht hat. Gegen Ende schreibt er noch über seine Studentenzeit und gleich wird der Text schwächer. Eine Anekdote habe ich dann doch gefunden, nämlich wie M. für die Amerikaner aus der französischen Besatzungszone des Schwarzwaldes Kuckucksuhren dank Zigaretten und Kaffee nach Franken transportiert. Etwas schade finde ich, dass er die Städtenamen nicht ausschreibt. Wegen der seltsamen Definition von Anekdote nicht fünf, sondern 4 Sterne.

Autobiografie vor allem der…

Juti aus HD am 14.12.2020
Bewertungsnummer: 2735912
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autobiografie vor allem der 40er Jahre Erst war ich enttäuscht, weil das Buch damit beginnt, Anekdote als „etwas aus Gründen der Diskretion noch nicht Veröffentlichtes“ zu definieren. Damit war meine Hoffnung auf kurze, lustige Geschichten dahin. Der große Druck und die nette Bilder verleiteten mich zum Weiterlesen und ich bekam eine Art Autobiografie eines 1929 geborenen, der die Schrecken der Nazizeit mit seiner Familiengeschichte verknüpfte. Wer Enzensberger besser kennt als ich, wird manches aus seinem Leben finden. Ich habe das Buch mehr zur Unterhaltung gelesen, wie ein Schüler die Kriegs- und unmittelbare Nachkriegszeit erlebte. So erfahren wir, dass M. die Zeit, die er in der HJ verbringen sollte, lieber in Bibliotheken verbracht hat. Gegen Ende schreibt er noch über seine Studentenzeit und gleich wird der Text schwächer. Eine Anekdote habe ich dann doch gefunden, nämlich wie M. für die Amerikaner aus der französischen Besatzungszone des Schwarzwaldes Kuckucksuhren dank Zigaretten und Kaffee nach Franken transportiert. Etwas schade finde ich, dass er die Städtenamen nicht ausschreibt. Wegen der seltsamen Definition von Anekdote nicht fünf, sondern 4 Sterne.

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Eine Handvoll Anekdoten

von Hans Magnus Enzensberger

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  • Produktbild: Eine Handvoll Anekdoten
  • Schwarze Wochen im Herbst 1929

    Eine jugendbewegte Frau

    Geisterhafte Vorfahren

    Der Freitisch

    Nichts Besonderes aus den ersten dreißig Monaten

    Unter Brüdern

    Eine erste Liebe

    Singer’s Nähmaschine war die beste

    Dienstwohnung

    Ob man Kinder verwöhnen darf

    Eine erste Enttäuschung

    Traumabwehr

    Ein Häuschen

    Nicht aller guten Dinge sind drei

    Vom Laster der Lektüre

    Ein vielseitiger Mann

    Fata eines ramponierten Buches

    Bilder aus dem Parteikalender

    Unsichtbare Minoritäten

    Ein ungeschickter Sozialarbeiter

    Wie er mit dem Corynebakterium fertig geworden ist

    Kinderkrieger

    Ein unfaßbarer Großvater

    Der feiste Nachbar

    Eine zweite Enttäuschung

    Aus dem Schatzkästlein des Deutschen Reiches

    Ein doppelter Ladendiebstahl

    Ein unheimliches Opfer

    Die flüchtigen Annehmlichkeiten eines kurzen Friedens

    Ein Klassenbild

    Die alljährliche Heimsuchung

    Der Heizer

    Zuckerbrot

    Die Ausstoßung

    Das Haus an der Burggasse

    Kriegsverdruß und Kriegsbegeisterung

    Ein Pariser Sommer

    Spätfolgen einer Wanderung

    Ein undankbarer Gast

    Onkel Fred

    Frühe Mediensucht

    Eine gedämpfte Unterhaltung

    Eine Bunkerphantasie

    Blitzmädchen

    Kinder im Krieg

    Terrorangriff

    Die Verbannung aufs Land

    Unfreiwillige Naturkunde

    Eine Art von Spionage

    Was M. und seinen Brüdern zu schwör war

    Ein rachsüchtiger Moment

    Kartographische Vorlieben

    Flegeljahre mit Dynamit

    Tiefflieger

    Schwierigkeiten bei der Plünderung

    Zwölf Jahre im Gewahrsam der Pädagogen

    Ein Rekrutierungsversuch

    Der Westwall

    Von den Leibesübungen

    Der Unbefangene

    Ein dubioser Fronteinsatz

    Die Geschichte einer kleinen Fahnenflucht

    Unter den Augen der Militärpolizei

    Das letzte Gerücht

    Die allererste transatlantische Unterhaltung

    Eine luxuriöse Notration

    Eigenartige Glücksgefühle

    Eine Frage der Interpretation

    Ein Fall von Wehrkraftzersetzung

    An Stelle eines BWL-Studiums

    Schwarzmalerei aus Wut

    Noch eine amerikanische Handreichung

    In der britischen Enklave

    Der Ruf des Kuckucks

    Eine Filmvorführung

    Kontrafakturen

    Intermezzo im Schloß

    Nichts wie raus hier!

    Auf der Insel der Sieger, die ihr Weltreich verloren hatten

    Ein Land, das fast spurlos verschwunden ist

    Ein Mißverständnis und seine Folgen

    Die Pleite eines Zigarettenmillionärs

    Geckenhafte Jünglinge

    Die ersten zivilen Feldzüge

    Auch eine Rückkehr zur Normalität

    Unerwünschte Wohltaten

    Unangemeldete Tischgenossen

    Nachweis der Gelegenheit zur Eingehung einer Ehe nach 656 BGB

    Aus einer Familienchronik

    Abenteuer eines gutmütigen Onkels

    Berufsberatung

    Exil-Phantasien

    Eine friedliche Mobilmachung

    Was heißt und zu welchem Ende studiert man Geschichte?

    Studium universale en miniature

    Umherschweifende Suche nach hörenswerten Verlautbarungen

    Ein falscher Famulus

    Ein Maulwurf in der Societas Jesu

    Es gab damals auch andere Philosophen

    Bei den Hanseaten

    Magere Reisen

    Angst vor Pferden

    Ein Ausflug in die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts

    Eine letzte Prüfung

    Noch ein verfrühter Nachruf

    Ein Autodafé

    Envoi

    Illustrationen

    Kolophon