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Der Katze ist es ganz egal Ein warmherziges Kinderbuch über Mut, Vielfalt und echtes Anderssein

14

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.07.2024

Illustriert von

Theresa Strozyk

Verlag

Klett Kinderbuch

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

20,5/15,7/1,5 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95470-231-2

Warnhinweis

Kein Warnhinweis erforderlich gemäß Artikel 9 Absatz 7 Satz 2 GPSR

Beschreibung

Rezension

»Eigentlich mag ich keine Kinderbücher, die mich von einer guten Sache überzeugen wollen. (...) Bei Der Katze ist es ganz egal ist das anders.«  DIE ZEIT, Anja Robert, 2. April 2020
»Keine Botschaft, kein erhobener Zeigefinger, kluge Bemerkungen, überraschende Einsichten, lustig erzählt: ein grandioses Kinderbuch!« Deutschlandfunk Kultur, Sylvia Schwab, 17. April 2020
»Eine Transgendergeschichte ganz ohne Drama und moralischen Zeigefinger, dafür mit viel Verständnis für alle Beteiligten« Borromäusverein Bonn, buchprofile, 2/2020
»Wärmste Empfehlung für alle (Kinder und Erwachsene) ab 9 Jahren.« Bibliotheksnachrichten, Josef Mitschan, 3/2020
»Das ist gendergerecht, weil es mit Rollen und Normen jongliert, es ist transgendergrecht, weil es Grenzüberschreitung vormacht, aber nicht zum alleinigen Maßstabt erhebt. Es ist kindgerecht, weil es Kindern ihre Unvoreingenommenheit lässt, und es ist kinderbuchgerecht, weil es Leser*innen ernst nimmt und zugleich unterhält. Ein umwerfendes Debüt."« Begründung der Jury zum Kranichsteiner Kinder- und Jugendliteraturpreis-Stipendium
»Von Anne, Gabriel, Stella und der Lehrerin können wir uns ganz viel abgucken … Tolles Buch ...« Gießener Allgemeine Zeitung, Maren Bonacker, 14.3.2020
»Ein wunderbares Buch, um beim gemeinsamen Lesen eine Facette des Menschseins kennen zu lernen, die wir oft noch nicht im Blck haben.« "Familienmagazin liesLotte", 64/2020
»Absolut lesenswert!« Praxis der Psychomotorik, 03/2020
»Herzhaft und in heiterem Ton, gar nicht als Problemgeschichte, erzählt Orghandl die mutmachende Geschichte, wie ein Kind seinem Herzen folgt und dabei alle mitnimmt.« Queer.de, 18.04.2020

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.07.2024

Illustriert von

Theresa Strozyk

Verlag

Klett Kinderbuch

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

20,5/15,7/1,5 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95470-231-2

Herstelleradresse

Klett Kinderbuch
Richard-Lehmann-Straße 14
04275 Leipzig
DE

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  • LeSEEgenuss / Lesendundspielenddurchleben)

    aus Velden

    5/5

    29.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tolles Buch für mehr Vielfalt im Kinderzimmer

    Ich mag Geschichten, die in Wien spielen sehr. Dass es dieses Mal ein Kinderbuch über ein Transgender-Kind ist, dass mit gedanklich nach Wien hat reisen lassen, fand ich besonders schön. Leo möchte einer Verwechslung auf die Spur kommen. Er möchte nicht länger Leo sein, sondern Jennifer. Doch gerade den Erwachsenen fällt es schwer, damit umzugehen. Die Eltern streiten auch deswegen, Jennifer schwänzt die Schule, die Freunde matchen sich darum, wer mit Jennifer Kleider aussuchen gehen darf - ja und der Katze, der ist das alles ganz egal... Mich hat diese Geschichte sehr berührt - auf ihre witzige und unkomplizierte Art. Die Geschichte wird aus Kindersicht erzählt, und auch der Ton erinnert klar an Kindermund. Ehrlich, ein wenig frech, auf alle Fälle sehr treffsicher. Auch der Satzbau ist dadurch eher einfach und mit dem Satzbau, dem Wortschatz und der Perspektivität fühlte ich mich ein wenig in meine Kindheit versetzt, als ich diverse Franz-Geschichten von Christine Nöstlinger verschlungen habe. Die Geschichichte ist aber auch sehr realistisch. Die Probleme von Leo-Jennifer, wie Eltern mit der Situation umgehen oder gar die Großeltern, werden wirklich treffend beschrieben. Sie decken sich zumindest mit Vorurteilen, die ich in der Schule im Anlassfall leider miterleben musste. Wie toll, dass Jennifer Freund:innen hat, die damit viel besser umgehen können und unterstützen, wo es nur geht. Zu der frechen Sprache und der modernen Handlung passen die Bilder hervorragend. Auch wenn ich den Stil in vielen Büchern nicht gemocht hätte, finde ich ihn in diesem Buch so passend. Die Zeichnungen lockern das Geschriebene auf und machen die Geschichte noch bunter und farbenfroher. Ein sehr empfehlenswertes Buch für mehr Vielfalt im Kinderzimmer!

  • Maraleserin

    5/5

    04.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leo ist Jennifer

    Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 Kranichsteiner Kinderliteraturstipendium 2021 für Franz Orghandl Dieses Hörbuch ist ganz wunderbar gesprochen von Verena Noll. Leo lebt mit seinem Papa der die Hausarbeit macht und seiner Mama die berufstätig ist und ein Baby erwartet in einer Wohnung in Wien. Alles läuf wie immer, als Leo spürt, dass er eigentlich Jennifer heißt. Ihm ist wichtig das seinen Eltern zu sagen. Mama ist daraufhin etwas besorgt und Papa kann sich das garnicht vorstellen. Auch in der Schule wird Leo die nun Jennifer heißen möchte von der Lehrerin nicht recht verstanden. Aber da sind ja noch die Schulfreunde, die anders als die Erwachsenen mit der neuen Situation umgehen. Denn Freunde sind für einander da und finden immer eine Lösung! So ist der dicke Gabriel ein Fels in der Brandung und Anne und Stella helfen beim Stylen. In der Geschichte geht es um die Zuneigung die man füreinander spührt auch wenn der andere sich anders entwickelt als man es gedacht hat und gewohnt ist. Aber das braucht Zeit. Besonders bewegend fand ich das Band zwischen dem Vater und Leo/Jennifer. Da merkt man besonders dass es der Autorin gelingt, den Gefühlen und Unsicherheiten der Eltern Raum zu geben. Die Figuren werden nicht gegeneinander ausgespielt. Der pfiffige Erzählstil hat mir gut gefallen. Empfohlen für alle ab 9 Jahren.

  • Daggy

    5/5

    15.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsames Buch zu Transgender

    Leo, den seine Eltern als Junge kleiden, fühlt sich nicht wohl als Junge, er möchte lieber eine Jennifer sein, denn so fühlt er sich. Als er das seiner Familie erklärt nimmt die ihn nicht ganz ernst, anders als seine Freunde, Anne und auch der dicke Gabriel können ihn/sie verstehen und sie unterstützen ihn/sie. Selbst seine Lehrerin geht lieb auf ihn/sie ein, möchte aber die Eltern sprechen. Die schwangere Mutter unterstützt Jennifer ebenfalls, nur der Vater hält die Entscheidung seines Kindes für ein Marotte, so streiten die beiden und Jennifer geht ohne Abschied los. Anne und Gabriel wollen mit Jennifer nach H&M um das ersehnte Kleid zu kaufen, doch dann geht Jennifer vor der Schule in das Mädchenklo und trifft dort auf Stella. Sie hat einen rasierten Kopf, auf den sie Worte schreiben lässt. Sie ist ein Schlüsselkind, was Jennifer spannend findet. Die beiden ziehen sich bei Stella um und so kommt Jennifer unerwartet an ein Kleid. Zusammen gehen sie los und erleben einiges. Das Buch geht sehr anschaulich und behutsam mit dem Thema „Mädchen mit Penis“ um, man spürt die Liebe aller Beteiligten und besonders gut gefällt mir der Vater, dem das Kind wichtiger ist als sein Geschlecht. „Am Ende muss der sture Papa sich entscheiden. Der Titel ist für mich etwas verwirrend, denn die Katze kommt nur ganz kurz in dem Buch vor. Ungewöhnlich ist die Lösung wie mit den österreichischen Begriffen umgegangen wird, im Text weist ein Pfeil auf das in Deutschland gebräuchliche Wort hin. „Naschlade = Schublade voll Süßkram“. Ein Buch, das Mut macht, zu sagen, wenn sich etwas nicht so anfühlt, wie es nach außen scheint. Ich hoffe, es wird noch viele Leos geben, die sich trauen zu sagen, dass sie lieber eine Jennifer wären. Was mich allerdings sehr wütend gemacht hat, ist, dass der Freund immer nur der dicke Gabriel hieß, auch Jennifer nennt ihn so „Du bist die beste Freundin, die man haben kann, und der dicke Gabriel auch.“ Ich kann Ihnen versichern, dass sowas einer dicken Frau weh tut.

  • Nicole Lehmann

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Thema, welches gar kein Thema mehr sein sollte

    Leo hat einen neuen Namen. Jennifer. Während sich seine Mutter ziemlich schnell an den Umstand gewöhnt, kann sich sein Vater überhaupt nicht damit anfreunden. Warum dies wohl so schwierig ist fragt sich Jennifer. Schliesslich ist sie einer Verwechslung auf die Spur gekommen. Und wie gehen wohl ihre Freunde damit um? Jennifer ist unglaublich toll. Als sie endlich ihren richtigen Namen erhalten hat, kann sie einfacher atmen. Am Anfang steht sie etwas zwischen den Stühlen. Soll sie weiterhin so tun als sei sie ein Bub oder zu sich stehen? Sie steht ihre Frau und erntet viel Lob und Verständnis. Schliesslich kommt es auf die Seele an. Auch Unsicherheiten und Unverständnis seitens anderer Leute wehen ihr entgegen. Aber mutig und mit Unterstützung macht sie sich auf, ihren Platz als Jennifer zu verteidigen und zu finden. Die Autorin wurde zu Recht für dieses wunderbare Buch ausgezeichnet. Es geht um Selbstfindung und Mut, Freundschaft und Identität. Kindgerecht und ganz nebenbei zeigt sie auf, dass ein Mensch ein Mensch ist, unabhängig von Geschlecht, Körperform oder Familienhintergrund. Das Buch ist nicht nur für Kinder, sondern für alle geeignet. Der Schreibstil ist witzig und einfach. Ab und an sind Wiener Dialekt Wörter eingeflossen, welche aber handschriftlich übersetzt werden. Die Illustratorin Theresa Strozyk hat passende und lustige Bilder dazu gezeichnet, welche die Geschichte unterstützen und auflockern. Ein Buch über ein Thema, welches im Jahr 2021 gar kein "Thema" mehr sein sollte. Ich vergebe gerne 5 von 5 Menschen und empfehle das Buch uneingeschränkt.

  • mani

    5/5

    25.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Wunder, dass dieses Buch…

    Kein Wunder, dass dieses Buch den Jugendliteraturpreis gewonnen hat! Unsere kleine Family war super angetan vom Vorgänger "In den Wald" und wir haben uns krass über ein weiteres Werk gefreut. Wieder hat uns der einzigartige Humor die Tränen in die Augen getrieben und zugleich wird ein wichtiges Thema mit viel Tiefgang absolut glaubwürdig transportiert.

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