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Produktbild: Betriebsstörung

Betriebsstörung Das Chaos bei der Bahn und die überfällige Verkehrswende

3

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

84866

Erscheinungsdatum

09.10.2019

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

264 (Printausgabe)

Dateigröße

326 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783862844555

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

84866

Erscheinungsdatum

09.10.2019

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

264 (Printausgabe)

Dateigröße

326 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783862844555

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  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    29.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Artikel 87e des Grundgesetzes…

    Artikel 87e des Grundgesetzes lautet wie folgt: … (4) Der Bund gewährleistet, daß dem Wohl der Allgemeinheit, insbesondere den Verkehrsbedürfnissen, beim Ausbau und Erhalt des Schienennetzes der Eisenbahnen des Bundes sowie bei deren Verkehrsangeboten auf diesem Schienennetz, soweit diese nicht den Schienenpersonennahverkehr betreffen, Rechnung getragen wird. Das Nähere wird durch Bundesgesetz geregelt. In welchem Umfang diese Bestimmungen von den verschiedenen Bundesregierungen vor allem seit Gerhard Schröders Kanzlerschaft missachtet werden, das weist Thomas Wüpper Schritt für Schritt nach. Nicht aus der Luft gegriffen, sondern an Hand des Quellenverzeichnisses ÜBERPRÜFBAR! Den Niedergang der Deutschen Bahn, extrem beschleunigt durch den hochbezahlten Manager Hartmut Mehdorn, beschreibt und die Gründe hierfür belegt Thomas Wüpper im Detail. Die personellen Fehlbesetzungen der obersten Entscheider im Bahn Tower am Potsdamer Platz in Berlin beispielsweise mit Ronald Pofalla, dem ehemaligen Chef des Kanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben im Kabinett Merkel II. Nach seinem Ausscheiden aus der Bundesregierung im Jahr 2013 musste sich Pofalla 2014 „zunächst mit dem Posten des Chef-Lobbyisten bei der Deutschen Bahn bescheiden. Löste aber bereits Anfang 2017 den langjährigen Vorstand und mächtigen DB-Vize Volker Kefer ab. Die wirklichen Gründe für dessen Rückzug sind nicht bekannt, von Intrigen ist die Rede. … Mit Pofalla übernahm stattdessen ein gelernter Jurist und Sozialpädagoge eine der wichtigsten Technik- und Infrastruktursparten der Republik. Dem Berufspolitiker fehlten jegliche Fachkenntnisse und Qualifikationen für diesen enorm wichtigen Job und das komplexe Rad-Schienen-System. … unverzichtbare Führungserfahrungen im operativen Bahngeschäft hatte er ebenso wenig vorzuweisen wie das nötige technische Verständnis. In einem normalen Bewerbungsverfahren wäre Pofalla deswegen sofort aussortiert worden.“ (S. 183). Bei einem geschätzten anfänglichen Jahreseinkommen von 600.000 €. Um die so oft zu Recht bemängelte Pünktlichkeit der Züge optisch aufzupolieren, hatte sich der hochbezahlte Bahnmanager, besser Bahnlaie Pofalla etwas ganz originelles einfallen lassen: Um die Pünktlichkeit von Zügen im Bahnfernverkehr zu gewährleisten, schlug er 2018 vor, dass Züge planmäßige Halte überspringen oder bei starker Verspätung auch vor dem Zielbahnhof umkehren sollten, damit der Zug in umgekehrter Richtung wieder pünktlich sei. Dieses als Pofalla-Wende bezeichnete vorzeitige Wenden wurde testweise auf der Strecke Berlin – Duisburg – Düsseldorf eingeführt. In Teil III seines Buches bringt Thomas Wüpper unter dem Zwischentitel „Verkehrswende – Der Weg zur besseren Bahn“ 10 gut begründete Vorschläge zur Diskussion. Die von den zuständigen Entscheidungsträgern der Deutschen Bahn AG und vor allem der Politik wahrgenommen und umgesetzt werden müss(t)en. Die entsprechenden Fachgespräche und Entscheidungen können ja in Zügen der SBB, also der Schweizer Bundesbahn oder auch der ÖBB, der Österreichischen Bundesbahn stattfinden. Dann könnten die Entscheider live erleben, was bei der Deutschen Bahn AG schleunigst geändert werden muss, um den Anforderungen des Artikels 87e gerecht zu werden.

  • Bewertung

    aus Leisnig

    5/5

    02.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Buchbewertung

    Selten findet man ein Buch in dem Bahnprobleme so sachlich, kritisch aber auch optimistisch behandelt werden. Als Eisenbahner, der sein gesamtes Berufsleben mit der Bahn verbracht hat, ist es eine Offenbarung, dass es einen Journalisten gibt, der derartig fachkundig und topaktuell über die Probleme bei der Bahn und die unbedingt dazu gehörenden politischen Akteure berichtet. Der Autor begründet sehr anschaulich was notwendig ist um die Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzprogrammes 2030 der Bundesregierung zu erreichen. Für alle die, deren Herz für die Bahn schlägt und die an klimafreundlichem Verkehr interessiert sind, ist das Buch sehr lesenswert. Gunter Glöß Eisenbahnveteran

  • Bewertung

    aus Bad Salzungen

    4/5

    19.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das Dilemma der Deutschen Bahn aus der Sicht eines Wirtschaftsjournalisten

    Der Autor beschreibt recht eindrucksvoll vor allem an Hand von Kennziffern die (Fehl-) Entwicklungen der Deutschen Bahn seit der Privatisierung von Deutscher Bundesbahn und Deutscher Reichsbahn. Kritik übt er vor allem an der mangelnden Einflussnahme des Eigentümers (Bund) hinsichtlich der Entwicklung des schienengebundenen Verkehrs in Deutschland. Er beleuchtet dabei nicht nur die Fehlentwicklungen innerhalb des Konzerns Deutsche Bahn wegen fehlender Vorgaben von Seiten der Regierung und mangelhafter Kontrolle der Verwendung von Zuschüssen aus Steuermitteln, sondern setzt sich auch intensiv mit den völlig verzerrten Wettbewerbsbedingungen im Kontext zu den anderen Verkehrsträgern (Auto, LKW, Flugzeug, Binnenschifffahrt) auseinander. Viel Raum wird dem Widerspruch zwischen der Ansiedlung des subventionierten Infrastrukturunternehmens DB Netz sowie der Personen- und Güterverkehrssparten unter einer renditeorientierten Holding (DB AG) gewidmet. Die Vorschläge, wie man mit klaren Vorgaben und weitsichtigen politischen Entscheidungen den schienengebundenen Verkehr in Deutschland nach vorne bringen könnte, werden hoffentlich bei den politischen Entscheidungsträgern wahrgenommen und berücksichtigt.

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