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Esi Edugyan

1. Washington Black (Ungekürzt)

Washington Black

Gesprochen von
5

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Torben Liebrecht

Spieldauer

12 Stunden und 31 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

267

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Washington Black

Übersetzt von

Anabelle Assaf

Sprache

Englisch

EAN

9783838793146

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Torben Liebrecht

Spieldauer

12 Stunden und 31 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

267

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Washington Black

Übersetzt von

Anabelle Assaf

Sprache

Englisch

EAN

9783838793146

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Henrike

    5/5

    15.09.2019

    eBook (ePUB)

    Ziemlich enttäuschend

    Als ich sah, dass es zu diesem Buch in der Lesejury eine Leserunde geben würde, habe ich mich sehr gefreut: Ich war überzeugt, dass Stoff wie dieser zahlreiche Diskussionen anregen würde. Ganz daneben lag ich damit nicht, denn diskutiert wurde viel. Aber die Geschichte selbst verlief anders als erwartet - und das nicht im positiven Sinn. Der Anfang war klasse, das Szenario bedrückend und meines Erachtens nach sehr realistisch beschrieben, der Sprachstil der Autorin sehr authentisch und gut zu lesen. Sie variiert die Art und Weise, wie sie schreibt, welche Worte sie wählt, bei den verschiedenen Charakteren. Das gefällt mir sehr gut. Dadurch werden sie mehr zu Menschen als zu Figuren. So ist die Sprache mal wissenschaftlich analytisch, vielleicht sogar distanziert, und ein anderes Mal derb, heftig, sehr direkt und brutal. Bei einem Thema wie Sklaverei ist das auch irgendwie angemessen - sie trifft jedenfalls den richtigen Ton. Die Charaktere selbst sind kaum stereotypisch, was mir sehr positiv auffiel. Dafür fehlt ihnen jegliche Rafinesse, nichts an ihnen ist irgendwie interessant. Der Protagonist George Washington Black bietet noch am meisten Grundlage für eine interessante Geschichte, entwickelt sich aber so, dass diese Grundlage nicht ausreichend genutzt wird. Die Geschichte insgesamt entwickelt sich aber ab etwa dem zweiten Drittel in eine Richtung, die mir nicht gefiel. Ohne zu spoilern kann ich es nicht genauer beschreiben, weshalb ich an dieser Stelle auf Details verzichte. So viel sei aber gesagt: Es gibt Szenen, die einfach nur unrealistisch sind, Absätze, die in drei Zeilen mehrere Wochen zusammenfassen, als sei nichts passiert - und das, obwohl es unfassbar viel Stoff für diese Zeitspanne gab -, Momente, in denen ich nicht die Charaktere, sondern die Autorin schütteln wollte und sie fragen, was sie sich eigentlich dabei denkt. Warum nutzt sie nicht die Chancen auf interessante Wendungen, wenn die sich ihr quasi von selbst präsentieren? Warum überspringt sie Zeitspannen, die sowohl für den Verlauf der Handlung als auch im Hinblick auf historische Korrektheit wichtig wären? Warum streicht sie wichtige Figuren für große Teile der Handlung aus dem Geschehen? Warum wiederholt sie bestimmte Muster, die schon beim zweiten Mal nicht mehr überraschend, geschweige denn interessant wirken? Auf diese Weise birgt die Handlung unfassbar viel ungenutztes Potential, was mich sowohl während der Lektüre als auch jetzt im Nachhinein einfach nur enttäuscht. Erwartet hatte ich eine Geschichte über die Flucht aus der Sklaverei, eine abenteuerliche, vielleicht vom Steampunk angehauchte Reise um die Welt - etwas in der Art kündigten Klappen- und Werbetexte ja auch an und das Coverdesign unterstützt dies noch. (Letzteres gefällt mir übrigens sehr gut und ich bin froh, dass das Original weitestgehend beibehalten wurde. Nur etwas stärkere Farben hätte ich mir gewünscht, damit es aus der Masse mehr hervorsticht.) Bekommen habe ich eine Geschichte darüber, wie ein schwarzer Junge, der in Sklaverei geboren ist, erwachsen wird und dabei allerhand halbwegs interessante Leute kennen lernt, viele positive, aber auch einige schlechte Zufälle erlebt, die Liebe zur Wissenschaft und Kunst entdeckt, für eine Zeit vergisst und dann wiederfindet, von manchen Menschen aus seiner Vergangenheit nie ganz los kommt und nie wirklich auf der Flucht ist, geschweige denn die ganze Welt sieht. Geprägt ist "Washington Black" für mich von Enttäuschungen: Die Erwartungen, die ich vor dem Lesen an das Buch hatte, traten nicht ein. Während des Handlungsverlaufs wurden stetig Erwartungen und Hoffnungen geschürt, die jedes. einzelne. Mal. enttäuscht wurden und das Ende ist für mich eine einzige Enttäuschung an sich. Ich hatte durchaus ein paar schöne Momente beim Lesen, unterhaltsam ist das Buch schon. Aber hätte ich es nicht im Rahmen der Leserunde gelesen, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen. Es gibt bessere Bücher über diese Themen.

  • coala

    aus Hamburg

    5/5

    13.09.2019

    eBook (ePUB)

    Das Leben verläuft nicht immer wie erwartet

    Wir begleiten in diesem Buch das spannende Leben vom Sklavenjungen Washington Black, der auf einer Zuckerrohrplantage in der Karibik Barbados aufwächst. Sein Leben nimmt eine Wendung, mit der er wohl nie gerechnet hätte, als ihn der Bruder des Plantagenbesitzers als Assistenten für seien wissenschaftlichen Experimente zur Hilfe nimmt. Von dramatisch bis entspannt unterwegs, überzeugt das Buch durch seine breite thematische Spanne. Von der Geschichte der Sklavenhaltung und Kopfgeldjägern bis zur Kunst und Wissenschaft; es geht um Familie und Freundschaft, um Vertrauen und Loslassen. Bedeutende Entdeckungen und politische Entwicklungen der Geschichte kommen genauso zur Sprache wie spannende Reisen in ferne Länder. Ein sehr dichter Roman, der dennoch fesseln und begeistern kann. Washington zieht den Leser unwiderruflich in seinen Bann, gerade auch durch die Ich-Perspektive, in der man das Handeln und Denken von Wash direkt miterleben und nachvollziehen kann. In vielen Bereichen hätte man gerne so viel mehr Erfahren, doch irgendwie ist es auch faszinierend, dass man sich so selber seine Gedanken machen muss, was war und sein wird. Eine mehr als positive Überraschung für mich, mit der ich nicht gerechnet hatte. Ein thematisch sehr starker Roman, der überrascht, aufklärt, schockiert, begeistert und fesselt. Zu Recht hochgelobt.

  • Serena

    4/5

    07.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Angenehme Überraschung

    Ich bin in einer Buchhandlung auf dieses Buch gestoßen und war sofort vom Cover begeistert. Die Geschichte ist sehr fesselnd und unterhaltsam, besonders für alle, die Abenteuer und Reisen lieben. Einige Passagen waren mir nicht ganz klar: Sie erfüllten zwar ihren Zweck für die Handlung, aber der Kontext blieb etwas unklar (Achtung, Spoiler: wer hat zum Beispiel die Gerüchte über den Tod von Titchs Vater verbreitet und warum?). Trotzdem ein gutes Buch, das ich weiterempfehlen würde.

  • Elina Z.

    4/5

    15.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnliche Freundschaft

    Es ist ein Abenteuerroman über wichtige Themen wie außergewöhnliche Freundschaften, Sklaverei und Kampf um die Freiheit. Apropos Freiheit. Was bedeutet sie? Was würde sie einem Sklaven bedeuten, wenn er nicht ganz genau weiß, was er machen würde, wäre er frei? Die Autorin liefert uns eine Geschichte über das Schicksal eines schwarzen Sklavenjungen Wash. Die Story wird auch aus seiner Perspektive erzählt. Manche seine Formulierungen erscheinen grammatikalisch inkorrekt, was mich überhaupt nicht gestört hat. Dabei bekommt man das Gefühl, dass der Protagonist ungebildet ist. Seine Naivität und wie Wash sich während der Zeit persönlich entwickelt hat, hat mich sowohl überrascht, als auch schockiert. An manchen Stellen kam mir der Roman anhand zu vielen Beschreibungen zu lang vor. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch diejenigen weiterempfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.

  • Julia Matos

    4/5

    04.10.2019

    eBook (ePUB)

    Spezieller Genremix, berührend, widersprüchliche Hauptfigur

    Cover, Klappentext, positive Kritiken und Prämierungen veranlassten mich dazu, das Buch lesen zu wollen. Der Beginn gerät packend. Die beschriebenen Auswirkungen der brutalen Sklaverei (auch z. B. zu Schwangerschaften und Neugeborenen) erschüttern, lösen Mitgefühl aus, schaffen Assoziationen zu Meisterwerken wie Onkel Toms Hütte, Fackeln im Sturm, Ten Years a Slave. Nebenfiguren wie z. B. Kit weckten bei mir großes Interesse. Die Handlung beginnt in einem engen Mikrokosmos. Dann begleitet man Hauptfigur Wash beim Erforschen neuartiger Tätigkeiten, Menschen, Gegenden, von denen ihn manche faszinieren und manche abstoßen. Zunächst notgedrungen wird er Teil eines Abenteuers, schnuppert an der Freiheit. Nach einem Genre befragt, müsste ich antworten: Irgendwie von vielem ein bisschen, nichts so richtig. Coming-of-Age, Selbstfindung, Entdeckungs-/Forschungs-/Abenteuerroman. Mal sanft, mal brutal. Ein Roman über ungewöhnliche Freundschaft. Der historische Anteil lässt sich nur näherungsweise bestimmen. Zu hart-realistisch, um als magisch-träumerisch durchzugehen. Dem Grunde nach hat meine Leidenschaft für dieses Buch immer mehr abgenommen. Teils empfand ich Wissenslücken bei Zeitsprüngen, teils wurde mir zu detailverliebt und mit einigen merkwürdigen Bildnissen erzählt. Vor allem aber rechne ich dies dem zu, dass der namensgebende Hauptcharakter, aus dessen Sicht man die gesamte Geschichte begleitet, auf mich nicht stringent und glaubhaft wirkt. Irritiert hat mich beispielsweise, wenn ein mit Schmerz und Entbehrung aufgewachsener Sklave merkwürdig riechendes Essen verschmäht oder eine Zufluchtsstätte verlassen möchte, weil ihn der Job des Schützers gruselt. Ich fragte mich zudem, wie er sich sein Wissen und Auftreten aneignete, wenn er doch keine Schulbildung oder Vorbilder hatte. Solche Irritationen sorgten für emotionale Distanz beim Lesen. Dies geht zulasten von Thrill und Dramatik. Das Ende wirkt dann auch sehr abrupt und lässt viel offen. Es bleibt die Frage im Raum: Was will mir die Autorin mit diesem Roman eigentlich sagen? Und wie viel Fiktion und wie viel Wahrheit steckt hinter den Schilderungen? Ein erklärendes Nachwort oder Ähnliches gibt es leider nicht. Ich vergebe knappe vier Sterne. Das Werk hat mich streckenweise berührt und unter Unterhaltungsaspekten gut bei der Stange gehalten. Besonders die Nebenfiguren sind reizvoll. In Ansatz, Handlung und bildmalerischer Sprache ist es etwas Besonderes und weist literarischen Wert auf. Es vermittelte mir einige glaubwürdige Einblicke in die Lebenswirklichkeit der 1830er. Negativ fällt auf, dass mich die Hauptfigur nicht überzeugen konnte und Intention und Ausgang für mich zu viele Fragen offenlassen.

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Bewertungen (5)

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