Produktbild: Murmeljagd

Murmeljagd Roman. Mit e. Essay von Eva Menasse

Aus der Reihe detebe
5

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2020

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

720

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/5 cm

Gewicht

842 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-454-5

Beschreibung

Rezension

»So gutgelaunt wurde selten eine Weltverzweiflung beschrieben. Ulrich Becher wirbelt die Sprache um und um, als hätte er sie erfunden.«Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung»Murmeljagd ist einer der besten Romane, die nach 1945 in deutscher Sprache geschrieben wurden.«Bernhard Fetz, Neue Zürcher Zeitung»Genau die Art Buch, von denen es in der deutschen Literatur so wenige gibt: ein sprachlich wagemutiges, unterhaltsames, engagiertes und skurriles Epos.«Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2020

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

720

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/5 cm

Gewicht

842 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-454-5

Herstelleradresse

Schoeffling + Co.
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt
DE

Email: info@schoeffling.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Obergösgen

    5/5

    29.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeit, Geduld und Google

    Musst immer mal wieder Dialektausdrücke aus dem Bayrisch-Österreichischen nachgoogeln. Hilfreich eine Privat-Homepage mit links zu Hintergrundinformationen. Achtung: besser keine Personen nachschlagen - Spoiler-Gefahr! Kenn wenige Weltkriegsromane, sie so weit weg vom Schuss nahe dran sind. Und eigentlich erst in der Vorkriegszeit spielen, aber schon den ganzen Schrecken vorwegnhemen.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    23.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der deutsch-Schweizer…

    Der deutsch-Schweizer Schriftsteller Ulrich Becher (1910-1990) ist leider etwas in Vergessenheit geraten. Mit den beiden Diogenes-Ausgaben „Murmeljagd“ und „Das Herz des Hais“ hat man nun die Gelegenheit, ihn und sein Werk wiederzuentdecken. „Murmeljagd“ ist einer der großen Exil-Romane der deutschen Literatur, der einen starken autobiografischen Charakter hat. Der Wiener Journalist Albert Trebla, der im Ersten Weltkrieg Jagdflieger war, flieht im Frühjahr 1938 mit seiner Frau aus dem von deutschen Truppen besetzten Österreich auf Umwegen in die Schweiz, in die Bergwelt des Engadins. Hier fühlt sich der linke Marxist allerdings immer noch von der Gestapo verfolgt. Wie ein Murmeltier versucht Trebla, in Deckung zu gehen, aber wo er auch hinkommt, meint er die Nähe des faschistischen Liquidationskommandos, in Person der beiden Spitzel Krainer und Mostny, zu spüren. Eine Serie von mysteriösen Todesfällen schürt noch weiter seine Befürchtungen und Ängste. So häuft Trebla Verdacht auf Verdacht und erliegt dabei auch Täuschungen. Damit präsentiert sich „Murmeljagd“ auch als Kriminalroman voller Überraschungen. In den Erinnerungen Treblas gelang Becher auch eine genaue Beschreibung der langsamen faschistoiden Ausrichtung in der österreichischen Gesellschaft, der Niedergang der Sozialdemokratie und des aufkeimenden Nationalsozialismus. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch ein Nachwort „So lacht die Hölle“ der Schriftstellerin Eva Menasse, die Treblas Exil als eine Geisterbahnfahrt bezeichnet, „bei der man nicht weiß, was hinter der nächsten Kurve lauert“. Ein Dank an den Verlag für die Taschenbuchausgabe.

  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    5/5

    24.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und sehr lesenswert

    Dieses Buch ist eine lang vergessene Geschichte, die der Diogenes Verlag wieder herausgegeben und mit einem wirklich bildschönen Cover versehen hat. Auch ca. 50 Jahre nach seinem ersten Erscheinen ist das Buch durchaus lesenswert und auf seine Art auch immer noch aktuell. Nachdem der Journalist Albert Trebla vor den Nazis in die Schweiz flüchtet, bedroht eine Reihe an Todesfälle seine Zuflucht. Einem Murmeltier nicht unähnlich taucht er auf, um im nächsten Moment auch schon wieder untertauchen zu können. Auch wenn Murmeljagd ein spannender Roman voller höchst interessanter Charaktere ist, so bereitete mir der Schreibstil anfänglich doch so einige Schwierigkeiten. Erst nachdem ich mich einlesen hatte, war ich von der Handlung und ihrem Spielort völlig fasziniert. Vor allem die Atmosphäre fand ich ganz beeindruckend. Ich konnte mich selbst kaum von der Handlung losreißen und ganz wunderbar in die Handlung eintauchen. Der Autor lässt, dank seines einnehmenden Schreibstils, eine längst vergangene Zeit auf den Seiten lebendig werden. Auf diese Weise ist man als Leser mitten im Geschehen und steckt in einer Handlung voller Ruhe und drohender Spannung. Gerade diese Mischung macht das Buch zu einer ganz besonderen Lektüre, die mir außerordentlich gut gefallen hat. Ich muss gestehen das ich manchmal nicht mehr so ganz mitgekommen bin, mich aber dennoch von der Handlung habe weitertragen lassen. Das lag vor allem an dem teilweise sehr poetischen Schreibstil Bechers. Alles in allem ist das Buch eine sehr lesenswerte Geschichte, die den Leser nicht mehr so schnell loslässt und eine beispiellose Handlung mit einer beunruhigenden Stimung bietet.

  • SternenstaubHH

    5/5

    24.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch ist eine lang…

    Dieses Buch ist eine lang vergessene Geschichte, die der Diogenes Verlag wieder herausgegeben und mit einem wirklich bildschönen Cover versehen hat. Auch ca. 50 Jahre nach seinem ersten Erscheinen ist das Buch durchaus lesenswert und auf seine Art auch immer noch aktuell. Nachdem der Journalist Albert Trebla vor den Nazis in die Schweiz flüchtet, bedroht eine Reihe an Todesfälle seine Zuflucht. Einem Murmeltier nicht unähnlich taucht er auf, um im nächsten Moment auch schon wieder untertauchen zu können. Auch wenn Murmeljagd ein spannender Roman voller höchst interessanter Charaktere ist, so bereitete mir der Schreibstil anfänglich doch so einige Schwierigkeiten. Erst nachdem ich mich einlesen hatte, war ich von der Handlung und ihrem Spielort völlig fasziniert. Vor allem die Atmosphäre fand ich ganz beeindruckend. Ich konnte mich selbst kaum von der Handlung losreißen und ganz wunderbar in die Handlung eintauchen. Der Autor lässt, dank seines einnehmenden Schreibstils, eine längst vergangene Zeit auf den Seiten lebendig werden. Auf diese Weise ist man als Leser mitten im Geschehen und steckt in einer Handlung voller Ruhe und drohender Spannung. Gerade diese Mischung macht das Buch zu einer ganz besonderen Lektüre, die mir außerordentlich gut gefallen hat. Ich muss gestehen das ich manchmal nicht mehr so ganz mitgekommen bin, mich aber dennoch von der Handlung habe weitertragen lassen. Das lag vor allem an dem teilweise sehr poetischen Schreibstil Bechers. Alles in allem ist das Buch eine sehr lesenswerte Geschichte, die den Leser nicht mehr so schnell loslässt und eine beispiellose Handlung mit einer beunruhigenden Stimung bietet.

  • Bewertung

    4/5

    16.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Anfang fix, Ende nix

    Die erste Hälfte ist fantastisch - spannend, poetisch, toll geschrieben ... aber dann verliert sich die Geschichte in Reminiszenzen und Exkursen, die Haupthandlung gerät völlig aus dem Blick. Schade.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Murmeljagd