Als der Privatdetektiv Varg Veum in seinem Büro ein Telefongespräch führt, ist er plötzlich um 25 Jahre in seine Vergangenheit zurückversetzt. In seine Jahre als Sozialarbeiter und in den Fall eines kleinen Jungen, den er unter tragischen Umständen von seiner Mutter getrennt hat. Derselbe Junge ist in mehreren anderen Fällen aufgetaucht, in Verbindung mit einem plötzlichen Tod bei seinen Pfllegeeltern und, einJahrzehnt später, in einem dramatischen Doppelmord in Sunnfjord. Jetzt ist dieser Junge ein Erwachsener auf der Flucht in Oslo, der entschlossen ist, sich an denjenigen zu rächen, die für die Zerstörung seines Lebens verantwortlich sind - darunter Privatdetektiv Veum. So erzählt es Cecilie, eine Kollegin aus früheren Zeiten in Bergen. Offene Fragen aus seiner Vergangenheit tauchen wieder auf
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
27.08.2020
eBook (ePUB)
Sehr spannend!
Für mich einer der besten Krimis von Gunnar Staalesen! Sehr spannend!
Manfred Fürst
aus Kirchbichl
4/5
22.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein neuer Varg Veum, absolut lesenswert
Varg Veum, zuerst im Jugendamt, dann Privatermittler, wird als Person mit viel Empathie für seinen Klienten Janni, den späteren Jan Egil und als akribischer Ermittler beschrieben, der, wie sollte es für einen Norweger anders sein, dem Hochprozentigen und Frauen nicht abgeneigt ist, ohne dass der Roman ins Sentimentale und Rührselige abzudriftet. Nicht nur damit schafft der Roman eine beachtliche literarische Qualität. Alle Beziehungen von Veum mit seinem Umfeld, seinen Mitarbeiterinnen im Jugendamt und im Besonderen mit dem Anwalt Jens Langeland sind wohltuend friktionsfrei, mal abgesehen den frostigen Kontakten zur örtlichen Polizei.
Beim Lesen muss man acht geben auf die verschiedenen Zeitebenen und den zum Teil verwandtschaftlich verbundenen Akteuren bei Mord, Todschlag, Alkoholschmuggel und Drogenkonsum. Für Nichtskandinavier sind die unzähligen geografischen Originalnamen eine echte Herausforderung.
Die etwas eigenwillige Übersetzung stört den Lesefluss nicht, die Spannung reißt bis zum Schluss nicht ab. Erst im letzten Viertel kommt sowas wie eine Ahnung auf, wer der Mörder sein könnte.
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