Produktbild: Die Geheime Mission des Kardinals (Ungekürzt)
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Rafik Schami

1. Die Geheime Mission des Kardinals (Ungekürzt)

Die Geheime Mission des Kardinals (Ungekürzt)

Gesprochen von
90

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jürgen Tarrach + weitere

Spieldauer

15 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.07.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

222

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788726225266

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

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Spieldauer

15 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.07.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

222

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788726225266

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Ein sehr gut gelungener Krimi.

Wedma am 20.09.2019

Bewertungsnummer: 1244028

Bewertet: Hörbuch-Download

Es ist ein Krimi, sowohl der Form als auch dem Inhalt nach, aber ein sehr gut geschriebener: spannend, atmosphärisch, mit feiner Prise Humor, in der angenehmen Sprache verfasst uvm. Klappentext beschreibt die Eckpunkte ganz gut: „… Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl geliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Bei ihrer Ermittlung südlich von Aleppo fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten...“ Die beiden Ermittler konnte ich gleich zu Anfang ins Herz schließen. Sie gehört schon zum älteren Semester: Barudi steht kurz vor der Pensionierung. Mancini ist etwas jünger, hat lange gegen Mafia gekämpft. Beide haben ihre Verletzungen im Laufe ihrer Leben geholt und vllt mehr schlecht als recht überwunden. Beide haben einen etwas bitteren Humor und gewisse Abgeklärtheit davongetragen. Aber sie haben nicht aufgehört, sich vom Leben überraschen zu lassen. Eine Portion Optimismus haben sie sich doch bewahrt. Sie ergänzen einander sehr gut. Das, was Barudi aufregt und die letzte Motivation raubt, nimmt Mancini gelassen und gibt dem Team die nötige Zuversicht und Energie weiterzumachen. Der Autor entführt seine Leser in Damaskus vor dem Krieg und zeigt, wie das Leben und Arbeiten dort einmal waren. Gerade von Barudi und seinen Tagebuchaufzeichnungen erfährt man vom blühenden Nepotismus, von den Repressalien, die so mancher Kollege und er selbst ertragen mussten, weil sie einen der Söhne der Mächtigen mit Drogenhandel und ähnlichen Dingen erwischt hatten. Interessant war, wie diese ihre Probleme lösten, was einen über die Nachhaltigkeit solcher Systeme nachdenken lässt. Es wurden auch andere, einfache Menschen gezeichnet, wie sie lebten, was sie in ihrer Freizeit taten, was ihnen wichtig war. So entstand vorm inneren Auge der Leser ein lebendiges, authentisches Bild der damaligen Zeit in Syrien. Recht gemütlich ging die Erzählung dahin. Es wurde recht viel gekocht und gut gegessen, und über das Leben und die Welt nachgedacht. Den Erzählstil fand ich recht schön, zwar detailreich, aber doch nicht allzu ausufernd. Hier wurde mMn eine gute Balance zwischen der orientalisch üppigen Erzählweise und dem typischen Krimistil getroffen. Es gab kaum Längen. Das meiste, was dem Leser mitgeteilt wurde, hatte mit dem Geschehen früher oder später zu tun. Die Handlung wurde ganz gut vorangetrieben. Spannend wurde, als die beiden Ermittler in die Hände bewaffneter Islamisten fielen, wie der Klappentext verrät, was nicht unbedingt hätte sein müssen. Knapp und griffig wurden ihre Motive, ihre Sicht des Geschehens zusammengefasst. Stimmt mit den mir bisher bekannten Sachbüchern zu dem Thema überein. Natürlich mischten sich die politischen mit den privaten Gründen, wie bei so vielen. Um der Romanform gerecht zu werden wurde hier eine herzzerreißende Liebesgeschichte aufgetischt. Aber gut, das bleibt der künstlerischen Freiheit überlassen. Insgesamt mangelt es hier an Liebes- und Lebensgeschichten wohl kaum. Am Ende ist alles geklärt und aufgelöst. Udo Schenk und Jürgen Tarrach haben großartig vorgetragen. Die beiden ergänzen einander prima. Ihre Art, ihre Stimmen haben den Figuren und dem Roman insg. das Leben eingehaucht. Kopfkino startete gleich von der ersten Minute und ließ noch lange nach dem Ende nicht los. Stundenlang konnte ich zuhören. An Pauseneinlegen war nicht zu denken. Überlege mir, das Hörbuch nochmals anzuhören. Schön war es. Fazit: Ein sehr gut gelungener Krimi, auch wenn er als Roman deklariert wurde, in dem solche Themen wie Liebe, Familie, Freundschaft, Frieden, Krieg, Glaube, Religion, das Recht auf Selbstbestimmung, ob für Frauen oder auch für Männer, Völker, Länder, uvm. sehr kunstfertig, tiefgründig und zugleich unterhaltsam in Szene gesetzt wurden. Orientalisch atmosphärisch, in weiten Strecken gemütlich, toll geschrieben.

Ein sehr gut gelungener Krimi.

Wedma am 20.09.2019
Bewertungsnummer: 1244028
Bewertet: Hörbuch-Download

Es ist ein Krimi, sowohl der Form als auch dem Inhalt nach, aber ein sehr gut geschriebener: spannend, atmosphärisch, mit feiner Prise Humor, in der angenehmen Sprache verfasst uvm. Klappentext beschreibt die Eckpunkte ganz gut: „… Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl geliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Bei ihrer Ermittlung südlich von Aleppo fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten...“ Die beiden Ermittler konnte ich gleich zu Anfang ins Herz schließen. Sie gehört schon zum älteren Semester: Barudi steht kurz vor der Pensionierung. Mancini ist etwas jünger, hat lange gegen Mafia gekämpft. Beide haben ihre Verletzungen im Laufe ihrer Leben geholt und vllt mehr schlecht als recht überwunden. Beide haben einen etwas bitteren Humor und gewisse Abgeklärtheit davongetragen. Aber sie haben nicht aufgehört, sich vom Leben überraschen zu lassen. Eine Portion Optimismus haben sie sich doch bewahrt. Sie ergänzen einander sehr gut. Das, was Barudi aufregt und die letzte Motivation raubt, nimmt Mancini gelassen und gibt dem Team die nötige Zuversicht und Energie weiterzumachen. Der Autor entführt seine Leser in Damaskus vor dem Krieg und zeigt, wie das Leben und Arbeiten dort einmal waren. Gerade von Barudi und seinen Tagebuchaufzeichnungen erfährt man vom blühenden Nepotismus, von den Repressalien, die so mancher Kollege und er selbst ertragen mussten, weil sie einen der Söhne der Mächtigen mit Drogenhandel und ähnlichen Dingen erwischt hatten. Interessant war, wie diese ihre Probleme lösten, was einen über die Nachhaltigkeit solcher Systeme nachdenken lässt. Es wurden auch andere, einfache Menschen gezeichnet, wie sie lebten, was sie in ihrer Freizeit taten, was ihnen wichtig war. So entstand vorm inneren Auge der Leser ein lebendiges, authentisches Bild der damaligen Zeit in Syrien. Recht gemütlich ging die Erzählung dahin. Es wurde recht viel gekocht und gut gegessen, und über das Leben und die Welt nachgedacht. Den Erzählstil fand ich recht schön, zwar detailreich, aber doch nicht allzu ausufernd. Hier wurde mMn eine gute Balance zwischen der orientalisch üppigen Erzählweise und dem typischen Krimistil getroffen. Es gab kaum Längen. Das meiste, was dem Leser mitgeteilt wurde, hatte mit dem Geschehen früher oder später zu tun. Die Handlung wurde ganz gut vorangetrieben. Spannend wurde, als die beiden Ermittler in die Hände bewaffneter Islamisten fielen, wie der Klappentext verrät, was nicht unbedingt hätte sein müssen. Knapp und griffig wurden ihre Motive, ihre Sicht des Geschehens zusammengefasst. Stimmt mit den mir bisher bekannten Sachbüchern zu dem Thema überein. Natürlich mischten sich die politischen mit den privaten Gründen, wie bei so vielen. Um der Romanform gerecht zu werden wurde hier eine herzzerreißende Liebesgeschichte aufgetischt. Aber gut, das bleibt der künstlerischen Freiheit überlassen. Insgesamt mangelt es hier an Liebes- und Lebensgeschichten wohl kaum. Am Ende ist alles geklärt und aufgelöst. Udo Schenk und Jürgen Tarrach haben großartig vorgetragen. Die beiden ergänzen einander prima. Ihre Art, ihre Stimmen haben den Figuren und dem Roman insg. das Leben eingehaucht. Kopfkino startete gleich von der ersten Minute und ließ noch lange nach dem Ende nicht los. Stundenlang konnte ich zuhören. An Pauseneinlegen war nicht zu denken. Überlege mir, das Hörbuch nochmals anzuhören. Schön war es. Fazit: Ein sehr gut gelungener Krimi, auch wenn er als Roman deklariert wurde, in dem solche Themen wie Liebe, Familie, Freundschaft, Frieden, Krieg, Glaube, Religion, das Recht auf Selbstbestimmung, ob für Frauen oder auch für Männer, Völker, Länder, uvm. sehr kunstfertig, tiefgründig und zugleich unterhaltsam in Szene gesetzt wurden. Orientalisch atmosphärisch, in weiten Strecken gemütlich, toll geschrieben.

Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1581389

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

 Die Leiche eines römischen Kardinals in einem Fass Olivenöl – so hatte sich Kommissar Barudi seinen letzten Fall vor dem Ruhestand nicht vorgestellt. Zusammen mit seinem italienischen Kollegen Mancini ermittelt er sowohl im diplomatisch-politischen Bereich als auch bei Wunderheilern und Bergheiligen. Der syrische Geheimdienst ist nicht gerade hilfreich und die Gefangennahme durch bewaffnete Islamisten erschwert die Untersuchungen zusätzlich. Schamis orientalische Erzählkunst lässt uns eintauchen in das Syrien am Vorabend des Bürgerkrieges.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1581389
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

 Die Leiche eines römischen Kardinals in einem Fass Olivenöl – so hatte sich Kommissar Barudi seinen letzten Fall vor dem Ruhestand nicht vorgestellt. Zusammen mit seinem italienischen Kollegen Mancini ermittelt er sowohl im diplomatisch-politischen Bereich als auch bei Wunderheilern und Bergheiligen. Der syrische Geheimdienst ist nicht gerade hilfreich und die Gefangennahme durch bewaffnete Islamisten erschwert die Untersuchungen zusätzlich. Schamis orientalische Erzählkunst lässt uns eintauchen in das Syrien am Vorabend des Bürgerkrieges.

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