Produktbild: Juni 53
Band 5

Juni 53 Kriminalroman

Aus der Reihe Max Heller
7

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17371

Erscheinungsdatum

23.12.2019

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1277 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423436014

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
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Verkaufsrang

17371

Erscheinungsdatum

23.12.2019

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1277 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423436014

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  • Bewertung

    5/5

    08.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Mein eigenes Weihnachtsgeschenk !!

    Auf dieses Buch habe ich mich ein halbes Jahr lang gefreut : Teil 5 aus der Krimireihe um den Dresdner Kommissar Max Heller. Lag unterm Weihnachtsbaum und ich war dann mal weg !!! Juni 1953 : es gärt in der jungen DDR, die Menschen sind mit ihren Lebensumständen mehr als unzufrieden und so kommt es am 17. Juni zu Unruhen. Derweil wird Kommissar Heller zu einem Leichenfund in einem Isolierbetrieb gerufen. Man hat einen Mann in einem Behälter mit Glaswolle erstickt aufgefunden und es war kein Unfall, wie er zunächst glauben soll. Mit seinen Ermittlungen sticht er immer tiefer in ein Wespennest, was ihm ordentlich Ärger mit der SED und der Stasi einbringt. Wird auch er ein Bauernopfer, weil er kein Parteimitglied ( weder NSDAP noch SED) sein will? Kann er als aufrechter Mann diesen Fall lösen und wie wird seine berufliche Zukunft aussehen ? Oder soll er lieber mit seiner Frau und der Adoptivtochter die DDR verlassen ?? Der Einstieg in die Geschichte war für mich Anfangs knifflig. Was weiß ich, als Rheinländerin, vom 17. Juni oder dem Alltag in den Anfängen der DDR ?? Neben einem richtig spannenden Krimi habe ich auch noch ganz schön was dazu gelernt - nur keine Antwort auf Gehen oder Bleiben bekommen.

  • Bewertung

    aus Scheeßel

    4/5

    11.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Max Heller jagt wieder der Wahrheit hinterher

    "Juni 53" ist der fünfte Band von Frank Goldammers Reihe um den Oberkommissar Max Heller. Dieser lässt sich, ebenso wie die Vorgängerbände, auch ohne Vorkenntnisse lesen, wobei natürlich gerade die politische Entwicklung im Verlauf der Zeit sehr viel anschaulicher ist. Max Heller zeichnet aus, dass er eigentlich nur Polizist sein will. Er will Verbrechen aufklären und Mörder stellen - ohne politische Verwicklungen. Dies wurde ihm schon zu Zeiten der Nazis schwer gemacht und die Stasi hat nicht vor, es ihm leichter zu machen. Die Krimireihe zeigt neben dem jeweiligen Kriminalfall auch immer anschaulich die politische Situation der Zeit. Im Dresden der 50er - Jahre ist diese, wie überall in der Republik, geprägt von der Unzufriedenheit der arbeitenden Bevölkerung und dem Durchgreifen der Regierung mittels der Stasi. Dass politische Neutralität da nicht gern gesehen ist, wird auch Heller deutlich gemacht. Der Lesefluss ist wie üblich sehr gut und sowohl Kriminalfall als auch Zeitgeschehen gut verknüpft und bildhaft transportiert. Einzig Heller gefällt mir in "Juni 53" nicht so richtig. Wie sein Kollege Oldenbusch ebenfalls sorgenvoll bemerkt, fehlt diesem mittlerweile der anfängliche Elan und mitunter auch die Fokussierung. Verständlich nach allem, was er in den letzten Jahren auszuhalten hatte, allerdings macht es ihn zu einem mitunter anstrengenden Gefährten. Ich hoffe, er findet bald wieder zu sich. Davon abgesehen ist "Juni 53" aber - wie von der Reihe gewohnt - eine gekonnte Kombination aus historischem Zeitgeschehen und Mörderjagd.

  • Gavroche

    5/5

    19.01.2020

    Hörbuch-Download

    Max Heller und das SED Regime

    Juni 1953 in Dresden. Da denkt man natürlich sofort an die Ereignisse vom 17 Juni und hier startet das Buch auch. Geschickt bindet Frank Goldammer auch in seinem neuesten Buch die historischen Ereignisse in sein Buch ein. Max Heller, dessen Vorgesetzter von einem auf den anderen Tag verschwunden ist und nun auch noch mit Vertretern des MfS zusammen arbeiten muss, wird zu einer Fabrik gerufen. Dort gab es Aufstände und in dem VEB findet man einen Toten, den ehemaligen Besitzer der Fabrik, der jedoch auch weiterhin in leitender Position tätig war. Immer wieder gerät Max hier mit dem Regime aneinander. Wie schon unter den Nazis tritt er auch zu DDR Zeiten nicht der Partei bei und es werden immer wieder Parallelen gezogen. In diesem Band hadert Max viel mit sich und seiner Arbeit, dem Regime,... Karin und er überlegen sogar, ob sie nicht in den Westen zu Sohn Erwin ziehen sollen. Währenddessen ist ihr Sohn Klaus überzeugter denn je vom Sozialismus. Doch wie können sie die zunehmend demente Frau Marquart alleine lassen? Einen Platz in einem Heim zu finden stellt sich als schwierig raus. Mir gefiel das Hörbuch sehr, auch Heiko Deutschmann hat es gut vorgetragen. Allerdings ist dieses Buch weniger Kriminalroman als mehr ein historischer Roman - was allerdings für mich sehr gut passte.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    31.12.2019

    Hörbuch (Audio)

    Totale Überwachung

    Im Sommer 1953 steht Max Heller vor einer schwierigen Entscheidung. In der DDR wird das Überleben immer schwieriger und die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst. Es gibt erste Demonstrationen und die Flucht ins Westdeutschland reizt. Die SED hingegen regiert mit harter Hand und schreckt weder vor scheinbar planlosen Verhaftungen sowie fragwürdigen Befragungsmethoden zurück. Max Heller kann mit diesen Umständen kaum noch arbeiten. Als er am 17. Juni nach einer großräumigen Protestbewegung in den Betrieb für Wärmeisolierung gerufen wird, steckt dort eine Leiche kopfüber in einer Tonne mit Glaswolle. Während seine Kollegen und sein neuer Dienststellenleiter natürlich die Protestbewegung hinter dem fiesen Mord vermutet, muss Heller sich eingestehen, dass sein Bauchgefühl etwas ganz anderes andeutet. Er ist sich sehr wohl darüber im Klaren, wohin sein Bauchgefühl in diesen unruhigen Zeiten im jetzigen Kontrollstaat noch führen wird. Zuhause lässt Frau Marquart mit ihrer immer schlimmer werdende Demenz an Karin aus und macht die Nacht zum Tag. Sichtlich um Fassung bemüht kümmert sich diese dennoch liebevoll um die alte Witwe, derer sie ihr Überleben nach dem zweiten Weltkrieg zu verdanken haben. Als Klaus, der jüngere Sohn sich ganz dem Kommunismus verschreibt wird Max bewusst, dass er bald schon eine wichtige Entscheidung treffen muss. Hellers Ermittlungen bringen Bech auf den Plan. Der fiese SED-Mann behauptet mit Macht, Folter und Gewalt seinen Posten bei der Polizei und kommt Heller und seinem Team mehr als einmal in die Quere. Doch auch hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mit Frank Goldammer und seinem Max Heller bewegen wir uns wie in einer wabernden Blase. Während Max mit seinen Ermittlungen immer tiefer in die Vergangenheit stößt und Machenschaften und Kriegsverbrechen aus dem vergangen Krieg aufdeckt, zeigt er mit dem neu eingeführten Charakter Bech, dass auch in der DDR die Zeit nicht stehen geblieben ist. Gewalt, Konfrontation und Inhaftierung stehen an der Tagesordnung während das Volk sich nur schwer zwischen Rebellion und schweigsamer Hinnahme entscheiden kann. Heikko Deutschmann verleiht Max Heller wie auch den restlichen Charakteren wieder die gewohnte Stimme und als Hörer hofft man natürlich auf ein baldiges Wiederhören.

  • Victoria S.

    4/5

    09.02.2020

    Hörbuch (Audio)

    Gut, aber teilweise etwas zu komplex

    Klappentext: Dresden, 18. Juni 1953, ein Tag nach dem blutig niedergeschlagenen Arbeiteraufstand in der DDR: Max Heller wird zu einem Todesfall in einem Betrieb für Wärmeisolierungen gerufen. Meine Meinung: Vllt sollte man besser die ersten Teile der Reihe gelesen haben, um die Hintergründe der einzelnen Personen zu erkennen und verstehen zu können. Besonders der Hauptprotagonist Max Heller scheint eine interessante Vergangenheit zu gehabt zu haben, nach den Details aus den vorherigen Teilen, die immer mal wieder eingefügt werden, aber in diesem Band wirkt er stellenweise etwas farblos. Sehr gut fand ich die Schilderung der politischen Verhältnisse in der jungen DDR, vorstellbar, dass es so gewesen sein könnte. Den Kriminalfall selbst fand ich fast etwas zu konstruiert und nicht einfach zu verfolgen. Insgesamt eine gutes Hörbuch für das man etwas mehr Zeit aufwenden muss.

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