Produktbild: Oreo

Oreo Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse

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9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.09.2019

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3007 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Pieke Biermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783423436359

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.09.2019

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3007 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Pieke Biermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783423436359

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  • Bewertung

    5/5

    31.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heftige Nacherzählung der Theseus-Sage...

    Heftige Nacherzählung der Theseus-Sage mit einem sehr eigenen Schreibstil und einer tollen Protagonistin. Nichts für schwache Nerven, bitte vorher unbedingt einmal reinlesen! Dieses Buch hat schon zur Erstveröffentlichung in den 70ern polarisiert und tut es garantiert immer noch.

  • Bewertung

    5/5

    21.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die abstruse Mission eines schwarz-jüdischen Mädchens

    Die junge Oreo lebt mit ihrer Mutter in Philadelphia, als sie an ihrem 16.Geburtstag einen Auftrag erhält. Sie soll nach New York reisen um dort ihren verschollenen Vater Sam Schwartz zu finden, aber wie sie feststellen muss hat er einige Namensvetter und so beginnt ihr bizarres Abenteuer. Fran Ross war ihrer Zeit voraus. Mit Schlagfertigkeit und einer Menge Humor hat sie eine Romanheldin geschaffen die in keine Schublade passt und sämtliche Normen, die in den 60er Jahren für farbige Menschen galten, bricht. Sie scheute sich dabei nicht vor den ernsteren Themen wie Sexismus, Rassismus und Religion. Aber "Oreo" ist kein gewöhnlicher Roman und auch sicherlich nicht jedermanns Ding. Schon allein durch den genutzten Slang, Jiddisch und eigene Wortkreationen wird der Lesefluss erschwert, das Glossar im Anhang schafft da Abhilfe. Die Orientierung an der Sage um Theseus führt zu der ein oder anderen absurden Situation. Dennoch hat Fran Ross all das brillant verwoben und einen einzigartigen Roman geschrieben, der einen bereichter und unweigerlich zum Lachen bringt. Hier entdeckt man mit jedem Mal lesen etwas neues!

  • Bewertung

    5/5

    27.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wortreich, intelligent und witzig!

    Fran Ross hat ein unglaubliches Buch geschrieben! Die Geschichte ist an die Theseus-Sage angelehnt. Im hinteren Teil des Buches wird diese kurz erzählt, Ich empfehle, mit diesem Part zu beginnen. Und dann geben Sie sich einfach diesem Roman hin: Tauchen Sie ein in die irrwitzige Handlung um ein junges Mädchen, das seinen Vater sucht. Genießen Sie die überbordende Sprache, so intelligent, wortreich, hochkomisch, Joyce ähnlich. Dieses Buch ist feministisch und etwas ganz Neues auf dem Literaturmarkt. Ein wahrer Schatz!

  • Kaffeeelse

    5/5

    05.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oreo, eine der berühmtesten Heldinnen der amerikanischen Mythologie

    Wenn ein Buch polarisiert, dann wohl dieses! Ich habe es in einer Leserunde lesen dürfen und die Reaktionen der Mitlesenden fand ich spektakulär. Um es vorweg zu nehmen, ich gehöre zu denen, die dieses Buch begeistern konnte. Sehr sogar! Nicht gleich von Anfang an. Nein, das nicht. Am Anfang dachte ich nur, wo bin ich denn hier hingeraten. Was soll denn das sein??? Aber nachdem ich mich an den Stil der Fran Ross gewöhnt hatte und auch der Schreibstil etwas ausführlicher wurde, mehr ein Erzählstrang erschien, begann sich mein Eindruck zu verändern, deutlich zu verbessern. Hier muss ich nun etwas ausholen, um diese Geschichte meiner Meinung nach vollkommen begreifen zu können, sollte man sich mit dieser Ausnahmeautorin Fran Ross befassen. Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen, diese Frau wurde 1935 geboren. Die Tochter eines jüdischen Schweißers und einer afroamerikanischen Verkäuferin war ein recht helles Köpfchen und studierte an der Temple University of Philadelphia und graduierte dort 1956 als Bachelor of Science of Communications, Journalism and Theatre. 1974 hat sie Oreo herausgebracht. Sie hat für Essence, Titters und Playboy geschrieben und für die The-Richard-Pryor-Show gearbeitet. Ein zweites Buch hat sie leider aus finanziellen Gründen nicht mehr herausbringen können. 1985 starb sie dann an Krebs. Mit diesem Wissen wird klar, dass dieses Buch einen recht großen autobiographischen Anteil hat, Fran Ross ist das Kind eines Juden und einer Afroamerikanerin und sie graduierte 1956 als Afroamerikanerin an der Uni von Philadelphia. Ich denke sie wird schon früh die negativen Seiten ihrer Mitmenschen kennengelernt haben! Und auch aus diesen Erfahrungen heraus ist die Schärfe von "Oreo" erklärbar. Es ist auch in meinen Augen kein Wunder, dass sie keine Geldgeber für ein zweites Buch fand. Sie war ihrer Zeit weit voraus und ich hoffe sehr, dass wir zumindest heute anerkennen können, was Fran Ross damals geschafft hat! Sie scheint eine mehr als außergewöhnliche Frau gewesen zu sein. Ihr Schreibstil ist auf jeden Fall sehr gewöhnungsbedürftig, aber dabei absolut interessant. Ich überlege sehr, an was mich diese Art der Schreibe erinnert. Als erstes ist da dieser so eigene Humor, einerseits Satire und auch Groteske, aber auch der blanke Spaß am Humor und auch am verqueren Schreiben/Denken und damit einhergehend blitzt hier eine höchst eindringliche Gesellschaftskritik durch, die richtig weh tut, die richtig schmerzt und die Ross kann Menschen sehr gut beobachten und ihr Handeln wiedergeben. Aber genau dies macht ja auch einen guten Autor aus. Und diese Melange dann in das Theseus Thema zu kleiden. Wahnsinn! Klar wird das nicht jedem gefallen! Ihr Stil tut weh! Aber genau das will sie auch in meinen Augen und das hat sie geschafft. Sie konstruiert für die Gesellschaft einen Spiegel, in den man nicht schauen möchte und sie schafft Strukturen, die nur von einem mythologischen Superhelden zerschlagen werden können. Dieser Spiegel passt auf das Damals, aber auch auf das Heute. Dieses Buch ist durch seine Struktur und auch sein Thema im Gesamtpaket etwas Einzigartiges! Und ich bin dementsprechend beeindruckt und spende tosenden Applaus! Unbedingt lesen kann ich hier nicht rufen, denn man sollte sich erstmal informieren, was dieses Buch ist und wie es aufgebaut ist. Aber wer weiß? Vielleicht ist dies auch nicht richtig, ich habe nicht so richtig gewusst, auf was ich mich hier einlasse. Hätte ich das getan, wenn ich gewusst hätte, was mich hier erwartet? Dann also doch, bitte unbedingt Lesen!!!

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    27.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutig + Experimentell = OREO!

    Sö mit ö. Da denkt man, man hat im Lauf der Jahres-(Lese-)Zeit schon krasse Bücher gelesen und – bämm – kommt eine Wiederentdeckung aus den 1970er Jahren hervor und beschert einem mal gerade eben DAS mutigste und experimentellste Werk 2019. Die Rede ist von „Oreo“, dem leider einzigen Roman der 1985 verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellerin Fran Ross, der nun bei DTV erschienen ist. In selbigem „münzt“ Fran Ross die Theseus-Sage in die Suche der Romanheldin Oreo nach ihrem Vater um. Wer (wie ich) nicht viel Ahnung von griechischer Mythologie hat, dem mag das bis zum „erhellenden“ Kapitel „Schlüssel für Schnellleser, Antikenferne etc.“ gar nicht mal so deutlich auffallen. Trotzdem ist es interessant, im Nachhinein die Parallelen zu entdecken und sich die entsprechenden Szenen aus dem Buch (wieder) ins Gedächtnis zu rufen. Bis man als Leser*in nämlich zu besagtem Kapitel gekommen ist, hat man eine Odyssee der Sprache, des Witzes, aber auch der Fragezeichen hinter sich. Fran Ross schreibt nicht einfach so – nein: sie mischt die „normale“ Sprache mit jiddisch (ein Glossar findet sich im Anhang, was das Lesen etwas mühselig macht – aber man gewöhnt sich an alles *g*), fügt eigene Wortkreationen hinzu und würzt das Ganze mit viiiiiel Witz, (schwarzem) Humor, Sarkasmus – manches Mal möchte einem das Lachen am liebsten im Hals stecken bleiben, aber oft kann man gar nicht anders als über die absurd-komisch-überzeichneten, jedoch auch der Gesellschaft (nicht nur der damaligen, sondern auch der heutigen) den Spiegel vorhaltenden Episoden lauthals zu lachen oder zumindest zu grinsen. Hier zeigt sich (leider), dass die im Roman angesprochenen und kritisierten Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit usw. immer noch vorherrschen – erschreckend… Dieser Roman lebt von seiner Andersartigkeit – als Leser*in sollte man sich kurzzeitig von seinen „gewohnten“ Lesegepflogenheiten verabschieden und eintauchen in die kuriose Welt von Oreo und ihrer Familie. Wer sich jedoch drauf einlässt und bis zum Schluss „durchhält“ (ja, Durchhaltevermögen ist durchaus gefragt, siehe vorheriger Abschnitt *g*) wird mit einem trotz aller Kuriosität zum Nachdenken anregenden Roman belohnt. Ich verteile 5* und spreche eine absolute Leseempfehlung aus! ©kingofmusic

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