Produktbild: Vergessen & verdrängt

Vergessen & verdrängt Dark Places im Alpen-Adria-Raum

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2019

Verlag

Styria Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,6/15,1/1,8 cm

Gewicht

375 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-13636-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2019

Verlag

Styria Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,6/15,1/1,8 cm

Gewicht

375 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-13636-8

Herstelleradresse

Styria
Lobkowitzplatz 1|1010|Wien|AT
office@styriabooks.at

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  • Bewertung

    aus Greinbach

    5/5

    02.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr Interesant

    Buch ist so interesant das ein Freund den ich es geliehen habe es sich gleich behalten hat und ich mir ein neues bestellt habe.

  • SternchenBlau

    5/5

    11.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Morbide Reiseziele mit…

    Morbide Reiseziele mit Gruselfaktor im Alpen-Adria-Raum In „Vergessen & Verdrängt – Dark Places im Alpen-Adria-Raum“ erzählen Georg Lux (Autor) und Helmuth Weichselbaum (Fotograf) spannende Ort und vergessene Geschichten. Ich habe das Buch gelesen, weil mich verlassene und dunkle Orte faszinieren. Es ist darüber hinaus ein gelungener Reiseführer, der sich über vier Länder erstreckt: Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Schon beim ersten Durchblättern war ich begeistert. Die Bilder und Texte bilden eine tolle Einheit und obwohl das Buchformat nicht groß ist, kommen die Bilder sehr gut zur Geltung. Die Bilder müssten sich auch in einem größeren Bildbandformat überhaupt nicht verstecken, aber das ist natürlich eine Preisfrage für den Verlag und für die Käufer*innen. Die Geschichten zu den verschiedenen Orte werden spannend erzählt, und daran schließlich sich noch Reisetipps an. Die stellen Restaurants und Übernachtungen vor und weitere Ziele zu Dark-, Lost- und ganz normalen Orten, die ebenfalls eine Visite wert sind. In der Innenklappe gibt es eine Übersichtskarte der beschriebenen „Dark Places“. Die Texte finde ich meist sehr gelungen. Ab und an schweift Lux etwas ab und manche Formulierungen waren mir etwas zu flapsig. Bei manchen Orten hätte ich mir gerne noch ein, zwei weitere Bilder gewünscht (nochmal: ich hätte Autor und Fotograf wirklich einen Bildband gegönnt), aber mein Lesevergnügen schmälerte das nicht. Dazu waren die Orte viel zu erlesen und das Buch mit absurden wie unerwarteten Anekdoten und Tatsachen gespickt. Der Ausruf „Krass!“ trifft es für mich ganz gut. Nur zwei Beispiele erwähne ich, den Rest möchte ich die Leser*innen selbst entdecken lassen. Für den Fall, dass Österreich vom Ostblock überrannt worden wäre, hätte es atomare Sprengungen in Italien gegeben. Wie destruktiv Gedanken im (kalten) Krieg sein können. Auch das folgende Unglück ist eine Folge der menschlichen Beschränktheit respektive Selbstüberschätzung, so ganz kann ich das nicht unterscheiden. 1963 löste ein Erdrutsch aufgrund eines Planungsfehlers einen Tsunami an einem riesigen Stausee aus, bei dem fast 2.000 Menschen starben. Sehr gut gelungen ist der Abschnitt über ein Konzentrationslager in einer früheren Reismühle. Auch, wenn die beiden Autoren ihr Buch selbst einen „Dark-Tourism-Guide“ nennen, ist das Kapitel pietätvoll und stellt das „No“ gegenüber jeder Form von Unterdrückung und Verfolgung in den Mittelpunkt. Fazit Schöne Reiseberichte über „Dunkle Plätze“ in vier Ländern. Wer morbide Geschichte(n) mag, dem empfehle ich „Vergessen & Verdrängt“ sehr gerne. 4,5 von 5 Sternen (aufgefunden auf 5).

  • SternchenBlau

    5/5

    11.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Morbide Reiseziele mit Gruselfaktor im Alpen-Adria-Raum

    In „Vergessen & Verdrängt – Dark Places im Alpen-Adria-Raum“ erzählen Georg Lux (Autor) und Helmuth Weichselbaum (Fotograf) spannende Ort und vergessene Geschichten. Ich habe das Buch gelesen, weil mich verlassene und dunkle Orte faszinieren. Es ist darüber hinaus ein gelungener Reiseführer, der sich über vier Länder erstreckt: Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Schon beim ersten Durchblättern war ich begeistert. Die Bilder und Texte bilden eine tolle Einheit und obwohl das Buchformat nicht groß ist, kommen die Bilder sehr gut zur Geltung. Die Bilder müssten sich auch in einem größeren Bildbandformat überhaupt nicht verstecken, aber das ist natürlich eine Preisfrage für den Verlag und für die Käufer*innen. Die Geschichten zu den verschiedenen Orte werden spannend erzählt, und daran schließlich sich noch Reisetipps an. Die stellen Restaurants und Übernachtungen vor und weitere Ziele zu Dark-, Lost- und ganz normalen Orten, die ebenfalls eine Visite wert sind. In der Innenklappe gibt es eine Übersichtskarte der beschriebenen „Dark Places“. Die Texte finde ich meist sehr gelungen. Ab und an schweift Lux etwas ab und manche Formulierungen waren mir etwas zu flapsig. Bei manchen Orten hätte ich mir gerne noch ein, zwei weitere Bilder gewünscht (nochmal: ich hätte Autor und Fotograf wirklich einen Bildband gegönnt), aber mein Lesevergnügen schmälerte das nicht. Dazu waren die Orte viel zu erlesen und das Buch mit absurden wie unerwarteten Anekdoten und Tatsachen gespickt. Der Ausruf „Krass!“ trifft es für mich ganz gut. Nur zwei Beispiele erwähne ich, den Rest möchte ich die Leser*innen selbst entdecken lassen. Für den Fall, dass Österreich vom Ostblock überrannt worden wäre, hätte es atomare Sprengungen in Italien gegeben. Wie destruktiv Gedanken im (kalten) Krieg sein können. Auch das folgende Unglück ist eine Folge der menschlichen Beschränktheit respektive Selbstüberschätzung, so ganz kann ich das nicht unterscheiden. 1963 löste ein Erdrutsch aufgrund eines Planungsfehlers einen Tsunami an einem riesigen Stausee aus, bei dem fast 2.000 Menschen starben. Sehr gut gelungen ist der Abschnitt über ein Konzentrationslager in einer früheren Reismühle. Auch, wenn die beiden Autoren ihr Buch selbst einen „Dark-Tourism-Guide“ nennen, ist das Kapitel pietätvoll und stellt das „No“ gegenüber jeder Form von Unterdrückung und Verfolgung in den Mittelpunkt. FAZIT Schöne Reiseberichte über „Dunkle Plätze“ in vier Ländern. Wer morbide Geschichte(n) mag, dem empfehle ich „Vergessen & Verdrängt“ sehr gerne. 4,5 von 5 Sternen (aufgefunden auf 5).

  • Bewertung

    aus Krefeld

    5/5

    17.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    vergessene Vergangenheit

    Der Fotograf und der Autor dieses Buches schildern in beeindruckenden Bildern und interessanten Geschichten dazu eine vergessene und zum Teil verdrängte Vergangenheit. Viele verlassene Orte durch Naturkatastrophen oder auch durch Krieg. Viele dieser Orte stammen aus dem vorherigen Jahrhunderten. Die interessanten Geschichten dazu sind sehr gut recherchiert. Man sollte auch bedenken wieviel Arbeit in nur 1 einzigen Bild steckt ! Am meisten hat mich die Katastrophe des Staudammes im Jahre 1963 mitgenommen. Es ist noch nicht allzu lange her und ich habe noch nie überhaupt etwas davon gehört ! Ich bin total begeistert von diesen Buch ! Bitte mehr davon !!

  • Peter Krackowizer

    aus Neumarkt am Wallersee

    4/5

    02.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante, einige makabre Beiträge, aber gut geschrieben

    Handelten die beiden ersten Bücher der beiden Autoren noch von vergessenen Paradiesen und „lost places“, also verlassenen Stätten, so beschäftigen sie sich in ihrem dritten Buch mit „dark places“, also dunklen Orten. Orte, an denen Grauenhaftes geschehen ist oder die in einem eigenartigen Besucher-Trend liegen. Die Orte handeln u. a. vom Teufel, einem Giftmord, einem ehemaligen Schlachthof, Mumien, einer psychiatrische Klinik, dem einzigen KZ auf italienischem Staatsgebiet, einem „kopflosen“ Adelsgeschlecht, einem Totentanz, einem von der Pest leergefegten Dorf und dem Zug von Marschall Tito, in dem sein Sarg durch Jugoslawien gefahren wurde. Bei den einzelnen Beiträgen gibt es auch allgemeine Informationen rund um den Ort oder das Objekt sowie unter dem Titel „am Rande“ Sehenswertes in der Umgebung und Restauranttipps. Die Texte sind durchaus spannend geschrieben und informativ. So gibt beispielsweise der Beitrag über den Untergang einer deutschen Sprachinsel in der Gottschee (heute Slowenien) einen guten Überblick über die Gottscheer, die als Hausierer einst sehr bekannt waren. Auch die Beiträge über die Mumien in Venzone oder über das Feld der steinernen Linsen im Görtschitztal bieten viel Information. Die Bilder sind von sehr guter Qualität und aussagekräftig. Sie schildern, dass sogenannte „escape rooms“ ‚boomen‘. Dabei lassen sich Menschen gegen Bezahlung z. B. in einem ehemaligen Schlachthof einsperren, in dem literweise Kunstblut an die Wände gespritzt wurden. Wie überhaupt der Besuch von „dark places“ offenbar recht aktuell ist. Doch es gibt auch Schwachstellen. Der Beitrag über die Vajont-Katastrophe in Longarone war bereits im ersten Buch zu finden. Der Beitrag über die Insel Poveglia in Venedig ist „Alpen-Adria“ grenzwertig und jener über die psychiatrische Klinik Mombello in Limbiate bei Mailand schon weit außerhalb des Alpen-Adria-Gebiets. Es mag natürlich sein, dass sonst das Buch zu schmal ausgefallen wäre. Aber solche „Füller“ irritieren mich immer. Die beiden weisen in ihren Büchern immer darauf hin, dass viele Orte eigentlich nicht offen für Besucher sind, dass es an manchen Orten gefährlich sein kann (Ein- oder Absturzgefahr u. a.). Trotzdem betreten die beiden auch in diesem Buch z. B. die für Besucher gesperrte Insel Poveglia in Venedig. Mit diesem Buch tragen die beiden aber auch dazu bei, das Interesse eines Besuches solcher verbotenen oder gefährlichen Orte zu wecken. Das finde ich jetzt weniger gut. Das dritte Buch ist interessant, hat aber einige makabre Kapitel. Trotzdem finde ich, dass das Buch an sich gut recherchiert und geschrieben ist. Aber vielleicht sollte, wenn ein viertes Buch geplant ist, der Bogen der „Grauslichkeiten“ nicht überspannt werden.

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