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Gangsterblues Harte Geschichten

73

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.11.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,2 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06110-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.11.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,2 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06110-8

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Sechat

    Book Circle Community

    5/5

    21.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Es geht um die Sache "Kriminalität"

    Da ich keine andere Kategorie fand, als unter "Sach- und Fachbücher hier meine Bewertung. Am ehesten sind die Bücher von Joe Bausch Birografien, denn er erzählt anschaulich über sein Leben und Arbeitsleben als Arzt im Knast. Wie er aufwuchs, wie es dazu kam, dort zu arbeiten, welchen Menschen er dort begegnete, an was sie litten, warum sie im Knast sitzen etc. Bausch verliert nie seine Menschlichkeit, er bleibt dem Eid des Hypokrates immer treu, möge er noch so sehr mit den abscheulichen und entsetzlichen Taten seiner Patienten konfrontiert werden, die eigentlich hingerichtet gehören. Die Bücher sind gut geschrieben, Bausch dringt tief in die schwärzesten Seelen hinein, versucht ohne Showeffekte Erklärungen zu finden, warum Menschen zu Bestien werden. Keine leichte Kost für Empfindliche. Ich empfehle in dieser Reihenfolge: "Verrücktes Blut", "Gangster Blues" und "Maxima Culpa" alle gleichermassen 5 Sterne wert.

  • MissRose1989

    aus Dresden

    5/5

    20.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Einblicke in den Knastalltag...

    Zwölf Geschichten über 12 Menschen in einem der härtesten Gefängnisse Deutschland und ein Arzt, der nicht nur mit seiner Arbeit sehr ernst nimmt, sondern auch versucht, die Menschen, die vor ihm sitzen, nicht nur als Verbrecher zu sehen sondern als Menschen mit Vergangenheit, die seine ärztliche Hilfe benötigen. Das betont Joe Bausch auch immer wieder in dem Buch. Ein guter Einblick in den Alltag einer deutschen Justizanstalt, erzählt durch einen der bekanntesten Gefängnisärzte und Schauspieler Deutschlands - Joe Bausch. Seine Art des Erzählens sollte man schon mögen, weil sie ist sehr lebensnah und manchmal auch etwas schonungslos, aber so ist auch der Alltag in einer Justizvollzugsanstalt. Ein Buch, was fesselt, aber auch nachdenklich macht, weil Verbrecher ist eben nicht gleich Verbrecher und das zeigt sich in den 12 Geschichten sehr gut. Absolut empfehlenswert, nicht nur für True Crime Fans sondern auch für alle, die sich für den Alltag im Knast oder auch für spannende Biografien interessieren.

  • MissRose1989

    aus Dresden

    5/5

    20.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zwölf Geschichten über 12…

    Zwölf Geschichten über 12 Menschen in einem der härtesten Gefängnisse Deutschland und ein Arzt, der nicht nur mit seiner Arbeit sehr ernst nimmt, sondern auch versucht, die Menschen, die vor ihm sitzen, nicht nur als Verbrecher zu sehen sondern als Menschen mit Vergangenheit, die seine ärztliche Hilfe benötigen. Das betont Joe Bausch auch immer wieder in dem Buch. Ein guter Einblick in den Alltag einer deutschen Justizanstalt, erzählt durch einen der bekanntesten Gefängnisärzte und Schauspieler Deutschlands - Joe Bausch. Seine Art des Erzählens sollte man schon mögen, weil sie ist sehr lebensnah und manchmal auch etwas schonungslos, aber so ist auch der Alltag in einer Justizvollzugsanstalt. Ein Buch, was fesselt, aber auch nachdenklich macht, weil Verbrecher ist eben nicht gleich Verbrecher und das zeigt sich in den 12 Geschichten sehr gut. Absolut empfehlenswert, nicht nur für True Crime Fans sondern auch für alle, die sich für den Alltag im Knast oder auch für spannende Biografien interessieren.

  • Spannungsmomente

    5/5

    28.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Klasse Buch mit Geschichten aus dem Wahren Leben

    Joe Bausch wird den meisten ein Begriff sein, da er den Rechtsmedizinier im Tatort Köln spielt, im wahren Leben ist er jedoch der leitende Regierungsmedizinaldirektor der JVA Werl a.D.. Er hat bereits im Jahr 2012 den Bestseller 'Knast' herausgebracht, welcher ebenfalls sehr empfehlenswert ist und mein Bücherregal bereichert. Nun zu dem Buch! Was mich direkt begeistert ist die Schreibweise, bei einem leitenden Regierungsmedizinaldirektor (was eine beeindruckende Berufsbezeichnung!) erwartet man das er geschwollen und mit Fremdwörtern um sich werfend schreibt. Aber weit gefehlt, die Schreibweise ist locker und umgangssprachlich und damit sehr angenehm zu lesen. Ebenfalls ist das Buch in Kapitel unterteilt, die gleichzeitig eine Geschichte beinhalten und diese mit dem Kapitel beginnen und abschließen. 12 Geschichten, 12 Schicksale, 12 Leben. Die Geschichten sind sehr interessant, gewähren einen Einblick in das Leben im Knast, aber vor allem in die Leben der Insassen. Denn der 'Gangster Blues' befasst sich damit, dass die Insassen mit der Zeit sehr redselig werden und gerne über ihre Strafttaten sprechen, wegendessen sie inhaftiert sind, oder sie fangen an über Straftaten zu reden die sie als Außenstehender miterlebt haben, ihnen andere Insassen berichtet haben oder aber Straftaten die sie selbst zusätzlich begangen haben, wofür sie aber nie belangt worden sind. Solche Geschichten werden eben auch gerne mal dem ‚Knastarzt‘ erzählt und dieser hat die besten Geschichten für uns zusammen getragen. Für mich war jede Geschichte spannend und schockierend zu gleich, denn wenn man aus einem wohlbehüteten Elternhaus kommt sind einem diese Geschichten sehr befremdlich, vielleicht gerade deswegen sind die Geschichten so spannend und fesselnd. Ich kann das Buch allen empfehlen, die auf Kriminalgeschichten aus dem wahren Leben stehen.

  • LaberLili

    5/5

    20.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ziemlich durchschnittliche Kriminellengeschichten

    Bevor das eBook auf meinem Reader Einzug hielt, war mir bereits eine Leseprobe bekannt, welche die erste enthaltene „Geschichte“ (das Buch besteht aus diversen Episoden aus Bauschs Berufsalltag in der JVA, auf wahren Begebenheiten fußend, aber wohl immer leicht verfremdet) umfasste und theoretisch lässt sich der Eindruck, den ich dadurch vom Buch gewonnen hatte, für mich nun quasi auch weiter auf das Gesamtwerk übertragen. Der große Aufmacher an diesem Buch war für mich nun definitiv der Autor, auch mir längst aus dem Kölner „Tatort“ bekannt (den ich auch grad deswegen schätze, weil die Rolle des Rechtsmediziners dort eben mit Joe Bausch mit einem echten Gefängnisarzt besetzt worden ist), der neben dem Münsteraner „Tatort“ der Einzige ist, den ich wirklich gerne sehe. Die „harten Geschichten“ waren nun allesamt ganz interessant (wobei die erste Geschichte letztlich gar die war, die mich am Wenigsten ansprach); völlig Fachfremden und gänzlich Außenstehenden bietet sich hier ein Einblick in die „Vielfalt“ der Verurteilten, von mutmaßlich unschuldig bis hin zu absolut skrupellos. Alle Erzählungen sind völlig unterschiedlich; ich hatte nie den Eindruck, dass sich eine (Lebens)Geschichte wiederholen würde, und Bausch selbst beurteilt die Aussagen der Straftäter eher vorsichtig bis verhalten, in jedem Fall professionell distanziert. Teilweise lässt sich erahnen, was er über einen bestimmten Fall denkt, aber im Allgemeinen ist der „Gangsterblues“ doch sehr objektiv gehalten. Für Menschen, die selbst mit diversen Straftätern zu tun haben/hatten, dürfte das Buch jedoch keine überraschenden Inhalte bieten, sondern vermutlich lediglich das beruhigende Gefühl, dass man nicht als Einziger von teils heftigen Biografien weiß. Ich habe, zunächst im Hauptberuf und später noch auf ehrenamtlicher Basis, lange mit schwerstabhängigen verurteilten Kriminellen zu tun gehabt, im Rahmen von deren Bewährungsauflagen: Irgendwie waren Bauschs in „Gangsterblues“ erzählten Geschichten vielfach auch für Jene absolut typisch und nun so beliebig, dass mir dauerhaft vermutlich keiner der im Buch nu thematisierten Straftäter mittelfristig im Gedächtnis bleiben wird. Wobei: Wenn man sich bislang eher nur in einem Heile-Welt-Szenario aufgehalten hat, werden viele von Bauschs Erzählungen wiederum sehr heftig und unfassbar wirken (obschon ich mir ganz, ganz sicher bin, dass er dabei hier über die krassesten Fälle nicht ein einziges Wort verliert); ganz sensiblen und besonders empathischen Personen würde ich von der Lektüre vermutlich eher abraten, man sollte schon bereit sein, in etwas tiefere, menschliche Abgründe zu blicken und sich generell eben für die Geschichten von Kriminellen, bei denen es sich halt nicht unbedingt um den kleinen Ladendieb handelt, sondern die echt was auf dem Kerbholz haben, interessieren.

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