Originell, schlagfertig und sehr menschlich.
Diesen Chefermittler muss man erleben.
Vor Cuxhaven läuft ein Segelboot auf eine Sandbank auf, darauf zwei grausig inszenierte Leichen. Hauptkommissar Arne Olofsen und sein Team müssen bei den Ermittlungen tief in die maritime Welt des Cuxlandes eintauchen – wäre da nicht dieses mysteriöse Virus, das die Ermittler reihenweise außer Gefecht setzt. Nur Zufall oder Teil eines perfiden Plans?
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Anett H.
aus Brandenburg
5/5
22.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Sheriff Schlammschuh
„Soko Sandbank“ von Markus Rahaus habe ich als Taschenbuch vom Verlag Emons gelesen. Das Buch hat 301 Seiten, die in 15 Kapitel eingeteilt sind. Diese sind mit Tag und Datum überschrieben.
Vor Cuxhaven wird ein gestrandetes Segelboot gefunden. Darauf zwei Tote. Nun ist es die Sache von Hauptkommissar Arne Olofsen und seinem Kollegen Martin Greiner, den Fall zu lösen. Dabei müssen sie auch mit der Wasserschutzpolizei und den Hafenmeistern zusammenarbeiten. Zuerst gehen die Ermittlungen nur schleppend voran. Doch dann wird ein gestrandetes Motorboot mit zwei Toten an Bord gefunden und erste Zusammenhänge stellen sich heraus. Das größte Problem allerdings ist, dass gleich am zweiten Tag Martin ausfällt und nach und nach weitere Kollegen, sodass eine effektive Ermittlungsarbeit nicht mehr gewährleistet ist. Doch es gibt weitere Tote und die Arbeit muss gemacht werden.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist von Beginn an sehr rasant und spannend. Auch Hinweise auf den Täter gibt es erst sehr spät.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich fand einige sympathisch, einige weniger. Beim Sympathiefaktor für Olofsen bin ich mir nicht sicher. Er hat sicher einen gewissen Humor, ist aber doch manchmal recht cholerisch, grummelig und seinen Umgang mit Zivilisten und auch den Kollegen fand ich doch oft sehr daneben. Auch, dass er mit seiner Raserei ohne Blaulicht oder Sirene eine Gefahr darstellte und auf alle und jeden fluchte, der im Weg war. Überhaupt gab es in dem Buch eine Menge, teils recht makabren, Humor, der nicht immer passend war, fand ich jedenfalls.
Im Gegensatz dazu hat es mir gefallen, wie die Besatzung des Bergungsschiffes oder der Hafenmeister die Beamten schon mal auflaufen lassen und über sie Witze machen.
Insgesamt fand ich das Buch sehr gut. Durch den guten und verständlichen Schreibstil war es zügig zu lesen. „ Originell, schlagfertig und sehr menschlich“ trifft es recht gut.
Das Cover mit dem gestrandeten Schiff passt super zur Handlung.
MeRei
5/5
25.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Gestrandete Segelboote, übel zugerichtete Leichen gepaart mit einer Prise Humor
Soko Sandbank ist das erste Buch, was ich von Markus Rahaus gelesen habe und bin positiv überrascht.
Das Cover hat mich sofort angesprochen, ein gestrandetes Segelboot, der Mast des Seglers deutlich als Kreuz erkennbar. Relativ schlicht gehalten, aber für meinen Geschmack recht ansprechend und absolut passend zu dieser Geschichte.
Ein gestrandetes Segelboot mit übel zugerichteteten Leichen wirft viele Fragen auf. Olofsen und Greiner starten mit den Ermittlungen im näheren Umfeld und werden sogleich von einem weiteren Mord auf einem Schiff überrascht. Schnell steht fest, dass
der selbe Täter zugeschlagen hat. Die Zeit drängt, bevor er erneut zuschlagen wird. Jeder Polizist wird benötigt, wäre da nicht diese plötzliche Viruserkrankung, die immer mehr Kollegen ausser Gefecht setzt. Zeit und Personal werden langsam knapp.
Der lockere Schreibstil sorgt für ein flüssiges Lesevergnügen. Bereits nach den ersten Seiten hatte sich Spannung aufgebaut, welche sich bis zum Ende hält und das Interesse zu wissen, wie es weitergeht, war geweckt.
Besonders gut haben mir die detaillierten Beschreibungen der maritimen Umgebung, die Aufgaben der Seenotretter, das Leben im Yachtclub und natürlich die Arbeit der Ermittler gefallen.
Olofsen ist ein recht eigensinniger Ermittler, der gerne auch mal verbal etwas über die Stränge schlägt, mich aber durch seine Art immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Vor allen Dinge hat er ein schwerwiegendes Schuhproblem. ;-)
Sein Kollege Greiner bleibt hier eher etwas im Hintergrund. Dennoch geben die Beiden zusammen ein gutes Ermittlerduo ab.
Ich vergebe für diesen Küstenkrimi 5 Sterne und empfehle ihn allen Krimiliebhabern, die neben Spannung auch gerne mal etwas zu Schmunzeln mögen.
Werde auf jeden Fall die Augen nach weiteren Büchern von Markus Rahaus offen halten.
Lesezeichenfee
aus Münsterland
5/5
14.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Olufsen geht baden, verliebt…
Olufsen geht baden, verliebt sich, verliert viele Schuhe Fee erzählt vom Buchinhalt: Hauptkommissar Arne Olufsen und sein Team haben es mit grausigen Mordfällen zu tun. Zwei Tote, auf einer Sandbank, in einem Boot und dazu noch die vielen Krankheitsfälle im Team. Kann Olufsen das Morden stoppen? Fees Meinung: Schreibstil Mit dem Schreibstil kam ich gut klar und so war ich auch schnell in der Geschichte, zumal ich den Vorgänger: „Gefahr aus dem Watt“ kannte. Allerdings denke ich nicht, dass man den ersten Band benötigt, um Band 2: “Soko Sandbank“ zu lesen. Natürlich erfährt man im ersten Band einiges, aber das tut nicht wirklich was zur Sache. Es ist nur interessant, wenn man ein bisschen mehr von den Charakteren kennen lernen möchte. Charaktere Olufsen war, wie schon in Band 1, muffelig, nur jetzt findet er seinen Deckel, was ihn wohl etwas zugänglicher machen wird. Zumindest bin ich da mal gespannt in Richtung Band 3. Die Protagonisten waren authentisch, denn wo lägen nicht die Nerven blank, wenn es ein Mord nach dem anderen gibt und die Ermittler reihenweise wegen einer Magen- und Darmgrippe ausfallen. Ich finde Greiner und Olufsen sind ein tolles Team. Paula finde ich sehr sympathisch. Das einzige, was mir da auffiel war der Name Burnot. Zuerst las ich mehrfach Burnout, jedenfalls bin ich darüber gestolpert. Ja, und irgendwie passt der Name dann auch wieder, aber ich würd’ ihn trotzdem nicht in einem Krimi verwenden. Es irritiert einfach. Running Gag - Humor Es sollte wohl so eine Art Running Gag sein, dass Olufsen ständig neue Schuhe benötigte. Nun ja, manche Art von Humor verstehe ich einfach nicht. Auch sonst gab es Humor in diesem Buch, der nicht so ganz bei mir ankam. Da ich aber erkannt habe, dass es Humor in diesem Buch gibt, ist daran nichts auszusetzen. Auch musste Olufsen in diesem Band wieder leiden und so ging er gleich zwei Mal über Bord. Da das Wasser keine tropischen Temperaturen hatte, war das sicherlich nicht angenehm. Krimi Er war durchaus spannend und ich war auch durchaus gefesselt und hab mich nur widerwillig getrennt, um die Leseabschnitte zu dokumentieren. Natürlich gab’s auch wieder seitenlange rasante Begebenheiten und Highlights. Allerdings gab es zwischendurch doch etwas Raum zum Nachdenken. Und ich fand es nicht lustig, dass Schlüssel und Handy ein Bad nahmen und auf dem Meeresboden ruhten. Während Olufsen „vergaß“ dass Claudia Engels in Gefahr war. Das störte mich ein wenig und schien mir nicht ganz Plausibel. Dafür wurde ich mit dem Schluss versöhnt. Das Buch ist dann nicht einfach zu Ende, sondern es wird dann noch etwas Privates erzählt. Das gefällt mir sehr gut. Lokalkolorit Den gab es natürlich auch und ich hab einiges gelernt. Boote/Schiffe sind weiblich. Für Landratten ist das Buch wirklich informativ und das gefällt mir. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Ich fand diesen Krimi auch nicht so ganz perfekt, aber er war gut zu lesen, hatte einige schöne Highlights, tolle Protagonisten, so dass ich auch hier wieder 5 Sterne vergebe.
Bewertung
aus Gronau
5/5
14.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Olufsen geht baden, verliebt sich, braucht viele Schuhe
Fee erzählt vom Buchinhalt:
Hauptkommissar Arne Olufsen und sein Team haben es mit grausigen Mordfällen zu tun. Zwei Tote, auf einer Sandbank, in einem Boot und dazu noch die vielen Krankheitsfälle im Team. Kann Olufsen das Morden stoppen?
Fees Meinung:
Schreibstil
Mit dem Schreibstil kam ich gut klar und so war ich auch schnell in der Geschichte, zumal ich den Vorgänger: „Gefahr aus dem Watt“ kannte. Allerdings denke ich nicht, dass man den ersten Band benötigt, um Band 2: “Soko Sandbank“ zu lesen. Natürlich erfährt man im ersten Band einiges, aber das tut nicht wirklich was zur Sache. Es ist nur interessant, wenn man ein bisschen mehr von den Charakteren kennen lernen möchte.
Charaktere
Olufsen war, wie schon in Band 1, muffelig, nur jetzt findet er seinen Deckel, was ihn wohl etwas zugänglicher machen wird. Zumindest bin ich da mal gespannt in Richtung Band 3. Die Protagonisten waren authentisch, denn wo lägen nicht die Nerven blank, wenn es ein Mord nach dem anderen gibt und die Ermittler reihenweise wegen einer Magen- und Darmgrippe ausfallen. Ich finde Greiner und Olufsen sind ein tolles Team. Paula finde ich sehr sympathisch.
Das einzige, was mir da auffiel war der Name Burnot. Zuerst las ich mehrfach Burnout, jedenfalls bin ich darüber gestolpert. Ja, und irgendwie passt der Name dann auch wieder, aber ich würd’ ihn trotzdem nicht in einem Krimi verwenden. Es irritiert einfach.
Running Gag - Humor
Es sollte wohl so eine Art Running Gag sein, dass Olufsen ständig neue Schuhe benötigte. Nun ja, manche Art von Humor verstehe ich einfach nicht. Auch sonst gab es Humor in diesem Buch, der nicht so ganz bei mir ankam. Da ich aber erkannt habe, dass es Humor in diesem Buch gibt, ist daran nichts auszusetzen.
Auch musste Olufsen in diesem Band wieder leiden und so ging er gleich zwei Mal über Bord. Da das Wasser keine tropischen Temperaturen hatte, war das sicherlich nicht angenehm.
Krimi
Er war durchaus spannend und ich war auch durchaus gefesselt und hab mich nur widerwillig getrennt, um die Leseabschnitte zu dokumentieren. Natürlich gab’s auch wieder seitenlange rasante Begebenheiten und Highlights. Allerdings gab es zwischendurch doch etwas Raum zum Nachdenken. Und ich fand es nicht lustig, dass Schlüssel und Handy ein Bad nahmen und auf dem Meeresboden ruhten. Während Olufsen „vergaß“ dass Claudia Engels in Gefahr war. Das störte mich ein wenig und schien mir nicht ganz Plausibel.
Dafür wurde ich mit dem Schluss versöhnt. Das Buch ist dann nicht einfach zu Ende, sondern es wird dann noch etwas Privates erzählt. Das gefällt mir sehr gut.
Lokalkolorit
Den gab es natürlich auch und ich hab einiges gelernt. Boote/Schiffe sind weiblich. Für Landratten ist das Buch wirklich informativ und das gefällt mir.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich fand diesen Krimi auch nicht so ganz perfekt, aber er war gut zu lesen, hatte einige schöne Highlights, tolle Protagonisten, so dass ich auch hier wieder 5 Sterne vergebe.
Bewertung
5/5
10.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Krimi mit grantigen Ermittlern
Der zweite Fall der Ermittler Olofaen und Greiner führt direkt ins Meer. Auf einer Sandbank wird ein Boot gefunden mit zwei Leichen an Bord. Scheint es auch keinen plausiblen Grund für die Tat zu geben, so gibt es doch kurze Zeit später einen gleichartigen Fall. Fest steht, es ist ein Serientäter. Aber wo besteht der Zusammenhang? Dann wird eine fünfte Leiche gefunden und wieder auf einem Boot. Das scheint der einzige Zusammenhang zu sein. Aber der letzte Tote war Chef eines Labors. Und endlich ergibt alles einen Sinn. Auch ein möglicher Täter ist gefunden. Aber kann eine letzte geplante Tat verhindert werden!?
Der Krimi hat mir im ganzen gefallen. Durch einen Infekt wird die Polizei lahm gelegt und das zehrt an den Kräften der Verbliebenen. Da liegen schon Mal die Nerven blank und es kommt zu heftigen Disputen.
Dieses Buch kann man sehr gut lesen ohne den Vorgänger zu kennen.
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