Produktbild: Der Ballhausmörder
Band 7

Der Ballhausmörder Kriminalroman

Aus der Reihe Leo Wechsler
10

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43255

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21808-5

Beschreibung

Rezension

Ein klassischer Kriminalroman an einem historischen Ort. Spannend geschrieben und mit jeder Menge Zeit- und Lokalkolorit. ("rbb Matthay fragt")
Susanne Goga schildert , wie schon in früheren 20er-Jahre-Krimis, die Berliner Gesellschaft an der Schwelle zum erstarkenden Nationalsozialismus überzeugend differenziert. ("Westfälische Nachrichten")
Ein bemerkenswerter Kriminalroman, in der eine längst vergangene Zeit lebendig wird, die teilweise gar nicht so weit von der Gegenwart entfernt scheint. ("zeitmarken.de")
Die Krimihandlung in den Leo Wechsler Romanen lebt auch von der historischen Einzigartigkeit. ("meine-woche.de")
Hier wird ein Kriminalfall detailliert aufgerollt, realistisch und ohne die sonst oft üblichen Übertreibungen. ("kultura-extra.de")
Auch bei diesem Krimi zeigt sie wieder großes kriminalistisches Gespür und gibt uns Einblicke in die schillernde Ballhaus Atmosphäre der damaligen Zeit. Sehr unterhaltsam! ("der-kultur-blog.de")
Auch im 7. Band ist man ›live‹ mit dabei und schaut den Berliner Ermittlern über die Schulter. ("Mainhattan Kurier")
Eine sehr atmosphärische Schilderung des Lebens im Berlin der 1920er Jahre mit einem gut konstruierten Kriminalfall, fesselnde Unterhaltung ganz ohne reißerische Elemente! ("buechertreff.de, Februar 2020")

Produktdetails

Verkaufsrang

43255

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21808-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Lilliest

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    25.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    fantastisches Buch im nächtlichen Glamour des Berlins der 20ger

    Durch Zufall bin ich auf Leo Wechsel von Susanne Goga gestolpert und habe nun auch das zweite Buch der Reihe mit Freude gefesselt gelesen. Die Krimis sind unterhaltsam, nehmen mit, lassen eintauchen und sprechen eine schöne Sprache zum Lesen. Ich kann für mich sagen, dass ich gern auch noch einen weiteren Band lesen werden, obwohl ich sonst kein Typ für das Lesen von Bänden oder Sagas bin. Danke, Susanne Goga, für die gute Unterhaltung

  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    14.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Aufgrund mangelnder Lesezeit…

    Aufgrund mangelnder Lesezeit habe ich mir tatsächlich zwei Jahre Zeit gelassen um nach dem 6. Teil nun endlich den Folgeband „Der Ballhausmörder“ zu lesen. Doch Sorgen, ob ich wieder in die Story reinfinden würde, musste ich mir keine machen. So als ob ich nahtlos angeschlossen hätte, waren mir Leo Wechsler, seine Familie und natürlich seine Kollegen sofort wieder vertraut. Für den Kommissar ist es keine einfache Zeit, muss er doch seinen jahrelangen treuen Mitarbeiter und Kollegen Robert Walther zwangsversetzen lassen. Robert, der erst kürzlich von seiner Freundin verlassen wurde, wird mit der Trennung schlecht fertig und die Arbeit leidet darunter. So stößt dann ein neuer Kollege ins Team: Oskar Neufeld aus der „Politischen“. Während Leo und Oskar sich arrangieren und gemeinsam nach dem Mörder im Ballhaus suchen, geht Robert schließlich seinen eigenen – nicht uninteressanten – Weg … Schon gleich zu Anfang des Buchs wurde mir wieder bewusst, warum ich diese Krimireihe, die in den 20er Jahren in Berlin spielt, liebe. Sie hat wirklich alles, was ein guter Kriminalroman braucht: Spannung, Einfühlsamkeit und viel, viel Persönlichkeit. Neben seiner Arbeit ließ mich Leo auch wieder ein wenig in sein Privatleben schnuppern. Ein Wiedersehen mit seiner Schwester Ilse, seiner Frau Clara und den beiden Kindern Georg – der wieder auf den rechten Weg zurückgefunden hat – und Marie, die inzwischen so erwachsen geworden ist, dass sie, wenn nötig, den Vater tröstet und nicht umgekehrt. Der Fall an sich fesselnd, die Menschlichkeit in dem Roman erfrischend und wirklich rundherum stimmig. Liebe Susanne, du hast mich mal wieder bestens unterhalten und ich freue mich schon riesig auf Teil 8 „Schatten in der Friedrichsstadt“, welcher zu meiner großen Überraschung noch nicht auf meinem SUB liegt. Das muss schleunigst geändert werden! Ich vergebe für den Ballhausmörder wohlverdiente fünf von fünf Sternen und spreche gerne eine Leseempfehlung aus. Ich würde allerdings empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten, denn während jeder Fall an sich abgeschlossen ist, kommt doch sonst die private Entwicklung des Kommissars und seiner Umgebung durcheinander.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    30.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der siebte Fall für Leo Wechsler

    Das Buch „Der Ballhausmörder“ ist der siebte Fall für den empathischen Oberkommissar Leo Wechsler, welcher in Berlin im Jahre 1928 in einem rätselhaften Mordfall an einer jungen Frau ermittelt. Ende Juni 1928 brüten die Bewohner Berlins unter der sommerlichen Hitze. In „Clärchens Ballhaus“ in der Auguststraße herrscht eine lebensfrohe Stimmung und es wird ausgelassen gefeiert. Doch die heitere Feierstimmung findet ein jähes Ende, als die junge Garderobiere Adele im Hinterhof des Ballhauses ermordet aufgefunden wird. Sie wurde mit Chloroform betäubt und erstickt. Leo Wechsler beginnt seine Ermittlungen und vermutet, dass der Mord gegen das Etablissement abzielen könnte. Er stößt aber auch einen Exfreund des Opfers, welcher sich Monate nach der Trennung noch immer seltsam verhält. In seinem siebten Fall kann Leo Wechsler sein Privat- und Berufsleben nur schwer voneinander trennen – die tiefe Freundschaft zu seinem Kollegen Robert Walther wird auf eine harte Probe gestellt. Als ich im Februar 2022 den achten Teil um den Kommissar Leo Wechsler „Schatten in der Friedrichstadt“ zugesendet bekommen und diesen mit großem Vergnügen gelesen habe, wollte ich unbedingt auch die vorherigen Teile lesen, um mehr über die Vorgeschichte der Protagonisten (allen voran natürlich Leo Wechsler) zu erfahren. Ich fragte beim dtv-Verlag an und bekam die ersten sieben Teile als Rezensionsexemplare in Form von eBooks zugesendet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den dtv-Verlag! Die ersten fünf Teile brachten mir sehr spannungsreiche und lehrreiche Lesestunden und ich habe zudem die Reihe und alle Figuren sehr in mein Herz geschlossen. Wie auch in den vorherigen Teilen der Reihe ermittelt Leo Wechsler in diesem besonders rätselhaften Fall mit Geduld, Empathie und viel Umsicht. Es machte mir wieder große Freude zu erleben, wie Leo und das Team der Mordinspektion die Fäden zusammenführen und somit nach und nach den kniffligen Fall lösen. Doch es läuft diesmal nicht alles glatt, da Leo sich mit seinem guten Freund und Kollegen Robert Walther überwirft. Innerlich zerbricht Leo fast am Verlust dieser tiefen Freundschaft und wird von Selbstzweifeln geplagt. Hier ist seine Frau Clara wieder unverrückbar an seiner Seite und steht ihm mit ihrer besonnen und ruhigen Art bei. Die Beiden verbindet eine von gegenseitiger Achtung geprägte Ehe. „Clara hörte zu, wie sie es immer tat, aufmerksam und ohne ihn zu unterbrechen.“ [Kapitel 23] Alle Charaktere dieser wunderbaren Reihe habe ich völlig in mein Herz geschlossen und werde sie nun, nachdem ich den (für mich letzten) Teil gelesen habe, unendlich vermissen. Susanne Goga hat ihre lebensechten Figuren sehr tief und liebevoll gezeichnet und auch deren Interaktionen untereinander sind immer sehr realistisch und wirken zu keiner Zeit aufgesetzt. Auch die Figuren, welche diesem Fall ihr Gesicht geben, hat die Autorin wieder detailliert herausgearbeitet, erzählt deren Lebensgeschichten sehr anschaulich und zeigt damit einen Ausschnitt aus der Gesellschaft der 1920er Jahre: Eine nach Vergnügen lechzende Gesellschaft, deren politische Spaltung immer weiter voranschreitet. Spannend war auch wieder, wie Susanne Goga ihre größtenteils fiktiven Charaktere mit historischen Figuren verknüpft hat und sie miteinander agieren lässt. Die Handlung des Buches setzt an den vorherigen Band („Nachts am Askanischen Platz“) an und führte dazu, dass ich direkt wieder in der Geschichte angekommen war. Chronologisch erzählt die Autorin den Fortgang der Geschichte und Ermittlungen. Susanne Gogas rasanter und flüssiger Sprachstil zogen mich sofort wieder in das Geschehen und die 320 unterhaltsamen und spannenden Seiten waren wieder im Nu gelesen und eigentlich viel zu schnell vorbei. Die Mitte des Jahres 1928 bildet den geschichtlichen Hintergrund des historischen Krimis „Der Ballhausmörder“. Ein großer Teil der Bevölkerung Berlins geht dem Vergnügen und der nächtlichen Unterhaltung nach und es wird gefeiert, getrunken und getanzt. Doch die Weimarer Republik steuert unaufhaltsam ihrem Untergang entgegen: Häufige Regierungswechsel zersetzen das Vertrauen der Menschen in dieses politische System und verstärken die Rufe nach jemanden, der mal ‚aufräumt‘. Die erstarkenden Nationalsozialisten stürzen sich nun immer häufiger auf Andersdenkende und Andersgläubige, die SA wird immer einflussreicher. Das zarte Gefüge der Demokratie ist zum Zerreißen gespannt. Wie auch in den vorherigen Bänden der Reihe hat Susanne Goga diese Hintergründe wieder akribisch recherchiert, lässt diese Zeiten und auch Orte für die Leser lebendig und erlebbar werden und verwebt diese gekonnt mit ihren größtenteils fiktiven Charakteren und deren Handlungen. Fazit: Ein wunderbarer Teil dieser unvergesslichen Reihe – ein unverwechselbares Lese-Erlebnis mit wunderbaren Charakteren und viel geschichtlichen Kolorit. Mit diesem Teil endet meine Reise mit Leo Wechsler vorerst. Dankbar aber auch traurig schaue ich nun auf mitreißende, spannenden und lehrreiche Lese-Stunden zurück. Auf ein (hoffentlich) baldiges Wiedersehen.

  • leseratte1310

    5/5

    03.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mord in Clärchens Ballhaus

    Während die Gäste in Clärchens Ballhaus tanzen, wird im Hinterhof die Garderobiere Adele Schmidt ermordet. Sie wurde vorher mit Chloroform betäubt. Es wird kein leichter Fall für Leo Wechsler, denn die junge Frau schien allseits beliebt zu sein. Sie war nach Berlin gekommen, um Schauspielerin zu werden. Sie lebte bescheiden, um sich den Schauspielunterricht leisten zu können. Wie aber passt das auffallende Kleid aus dem Modesalon dazu, welches sie bei ihrem Tod trug? Dies ist bereits der siebte Band um den Berliner Kommissar Leo Wechsler. Die Berliner Atmosphäre ist gut dargestellt, so dass man sich in die Zwanziger Jahre versetzt fühlt. Es ist eine Zeit, in der die Menschen nach langen Entbehrungen das Vergnügen suchen und doch ist auch die Gefahr zu spüren, die auf Deutschland zukommt. Der Schreibstil der Autorin Susanne Goga ist sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Leo ist ein sympathischer Kommissar, der nicht mit einer vorgefassten Meinung an seine Fälle geht. Auch seine Kollegen fallen mir gut. Allerdings kann sich Leo dieses Mal nicht auf seinen Freund und Kollegen Robert Walther verlassen, denn der ist vollkommen neben der Spur und macht Leo sogar Vorwürfe. Daher muss sich Leo Verstärkung von der Politischen Abteilung holen. Oskar Neufeld ist fähig und passt gut in das Team. Neben der Polizeiarbeit erfahren wir aber auch wieder einiges Private aus Leos Familie. Nachdem Georg beim letzten Mal so in der Zwickmühle steckte, hatte er eine Entscheidung getroffen, doch das nimmt man ihm übel und Georg bekommt das zu spüren. Es gibt einige Verdächtige, trotzdem kommen Leo und sein Team nicht so recht von der Stelle. Ausgerechnet bei sich zu Hause bemerkt Leo dann etwas, das die Polizei dann weiterbringt und plötzlich fallen Puzzleteile an die richtige Stelle. Die Auflösung ist schlüssig und das Motiv des Täters erschreckend. Dieser Krimi hat mir wieder sehr gut gefallen. Er verbindet ein Stück Zeitgeschichte mit einem spannenden Kriminalfall. Lesenswert!

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    09.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein neuer Fall für Leo Wechsler

    Schauplatz Berlin Sommer 1928 Beim Witwenball in Clärchens Ballhaus wird im Hinterhof die Garderobiere Adele Schmidt tot aufgefunden. Vor ihrem Tod wurde sie mit Chloroform betäubt. Sie war beliebt und ihr Ziel war es, Schauspielerin zu werden. Welches Motiv hatte der Täter? Die ersten Fragen lauten: Wollte ein Konkurrent dem Ballhaus schaden oder steckte der Exfreund von Adele hinter dem Ganzen? Leo Wechsler und seine Kollegen rollen den Vorfall akribisch auf. Leider muß Leo auf seinen Freund und Mitarbeiter Robert verzichten, der sich in Liebeskummer ertränkt. Ihre Freundschaft wird in diesem Band auf eine schwere Probe gestellt. Stattdessen kommt Neufeld als neuer Kollege ins Team. Er wird erst skeptisch begutachtet, mit der Zeit stellt er sich aber als sehr zuverlässig und loyal heraus. Es gibt im Umfeld etliche Zeugenaussagen und wichtige Details, die ich aber nicht ausführen möchte, sonst müßte ich spoilern. Eine entscheidende Wendung ergab sich, als die Beamten von ähnlich gelagerten Fällen in Frankfurt erfahren. Auch dort gab es zwei Morde bei denen die Opfer vor ihrem Tod mit Chloroform betäubt wurden. Ein klassischer Kriminalfall, der am Ende schlüssig und logisch geklärt werden kann. Für den Leser bleibt keine Frage offen. Für mich war klar, daß ich bei einem neuen Fall mit Leo Wechsler dabei sein wollte. Die Autorin hat auch in diesem Band authentisch die Atmosphäre und Schauplätze der Tanzpaläste, des Amüsements und den Charme der 20er Jahre beschrieben. Auf der anderen Seite aber auch die Verhältnisse der ärmeren Bevölkerung, die Situation der Frauen in der Gesellschaft und hier stellvertretend sehr positiv die Schulbildung der Mädchen bzw. Leos Tochter Marie. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der unaufgeregten Arbeitsweise der Ermittler, mal ganz ohne Internet, Handy und moderne Kriminaltechnik. Das entschleunigt selbst beim Lesen. Der Plot war nicht reißerisch, aber der angenehme Schreibstil lädt dazu ein, immer weiter zu lesen und das Buch erst nach der letzten Seite zuzuschlagen. Von mir gibt es für diesen neuen Band - mit einem absolut stimmigen Cover - eine klare Leseempfehlung!

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